Vorstellung: Citroën C-Metisse – Flacher Franzose

Mit lang gestreckten Proportionen, Aufsehen erregenden Türen und üppigem Chromschmuck wirkt das Viersitzer-Coupé C-Métisse wie ein Auto aus einem Science Fiction-Film. Ebenso der Antrieb ist zukunftsträchtig: Citroen setzt auch bei dieser Studie auf einen Diesel-Hybrid.

Im C-Métisse kommt dieselbe fortschrittliche Antriebslösung zum Einsatz, die Citroën Anfang des Jahres mit der Technikstudie C4 Hybride HDi vorgestellt hat. Der Diesel-Hybrid besteht aus einem 208 PS starken V6 Selbstzünder mit Russfilter sowie zwei jeweils 20 PS starken Elektromotoren.

Strom und Benzin

Die Elektromotoren sind an den Hinterrädern montiert und geben dort jeweils ein Drehmoment von 400 Newtonmeter ab. Durch diese Bauart fährt der Sportler mit Allradantrieb. Allein durch die E-Motoren angetrieben erreicht der C-Métisse eine Geschwindigkeit von 30 km/h und schafft mit voller Batterie bis zu der Kilometer.

Durch die Kombination des Drehmoments von Verbrennungsmotor und E-Motoren soll der Citroen sportwagenähnliche Fahrleistungen erzielen. Der Sprint auf Tempo 100 soll nur 6,2 Sekunden dauern. Zudem liegt der Gesamtverbrauch bei 6,2 Liter Diesel pro 100 Kilometer.

Tiefgestapelt

Ein geräumiges Interieur mit drei weißen Ledersitzen soll Oberklasseformat bieten. Mit 4,74 Metern Länge, zwei Metern Breite und einer Höhe von nur 1,24 ist der Auftritt sportlich flach. Beim C-Métisse stand die Aerodynamik ganz klar im Vordergrund. Dennoch strotzen die wuchtige Front und ausgeprägte Radhäuser vor Kraft.

Spektakulär sind die Türen des C-Métisse. Zum einen die Tatsache, dass das Coupé überhaupt über vier Türen verfügt. Zum andern sind alle Eingänge als Flügeltüren gestaltet. Darüber hinaus öffnet sich ein Teil des Daches mit, was das Einsteigen erheblich erleichtert.

High-Tech-Cockpit

Für den Fahrer bietet die Studie ein Lenkrad mit feststehender Nabe (wie schon beim C4). Auch verfügt der C-Métisse über Schaltwippen hinter dem Lenkrad, die dem Fahrer jede überflüssige Bewegung ersparen. Die auf dem Armaturenbrett positionierten Zünd- und Anlassertasten verstärken den Eindruck, in einem Jagdflugzeug zu sitzen.

Damit der Fahrer alles gut im Griff hat, wird die Sitzposition entsprechend der optimalen Augenhöhe des Fahrers individuell ermittelt. Dazu ist die Kopfstütze Federnd am Dachhimmel angebracht, der Sitz wird daran in Höhen- und Längsverstellung angepasst.

Die Mittelkonsole wird von drei Leuchtstäben in den Fahrgastraum verlängert, die den Passagieren die jeweilige Betriebsart des Hybrid-Motors (Aufladen der Batterie, Kombination beider Antrieb, …) anzeigen. Futuristisch: Bestimmte Handlungen des Fahrers, wie Einsteigen, Anfahren oder die Bedienung des Bordcomputers werden von Licht- und Toneffekten untermalt. (mg)

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