Vorstellung: Ford Fiesta/Fusion – Schöne Augen

Ford frischt seinen Verkaufsschlager Fiesta auf und gönnt auch dem hochbeinigen Ableger Fusion ein sachtes Facelift. Neben neuen Polsterstoffen und höherwertigen Kunststoffen wurden auch waschechte Oberklasse-Extras ins Programm aufgenommen.

Die Verkaufszahlen des Fiesta können sich sehen lassen. Der kleine Kölner liegt hinter dem VW Polo auf Rang zwei der Kleinwagen-Verkaufscharts. Zählt man den Fusion dazu, steht Ford in diesem Segment sogar ganz oben: Von Januar bis September wurden über 55.000 Kleinwagen abgesetzt.

Damit das auch so bleibt, wurden die beiden nun überarbeitet. Vor allem beim Fiesta fallen die neu gestaltete Frontscheinwerfer ins Auge. Der Innenraum wurde bei beiden Modellen deutlich aufgewertet. Die obere Hälfte des zweigeteilten Armaturenbretts ist nun weich gepolstert und lässt sich in den verschiedensten Farben ordern. Die neuen Oberflächen machen nicht nur optisch einiges her, sie fühlen sich auch bedeutend hochwertiger an.

Folgt auf Kommandos

Echter Luxus zieht mit den erweiterten Ausstattungsoptionen in die kleinen Ford-Modelle ein. Sogar eine Sprachsteuerung ist erhältlich. Per Ansage lassen sich etwa die Temperatur der Klimaanlage, die wichtigsten Funktionen an Radio und CD-Spieler sowie über Bluetooth gekoppelte Mobiltelefone bedienen. Daneben sind leistungsstärkere Audiosysteme erhältlich, unter anderem welche mit Sechsfach-Wechsler.

Motorenseitig blieb alles beim Alten. Für den Fiesta stehen nach wie vor fünf Benzinmotoren von 60 bis 150 PS (im ST) und zwei Dieselaggregate (68 und 90 PS) zur Wahl. Die Preisliste für den Dreitürer mit 60 PS startet bei 10.775 Euro, der günstigste Fünftürer kommt auf 11.450 Euro.

Als Basisantrieb für den Fusion fungiert ein 1,25-Liter-Vierzylinder-Benziner mit 75 PS. In der günstigsten Ausstattungslinie Ambiente kostet er 12.975 Euro. Weitere Motorisierungen sind Benziner mit 80 und 100 PS sowie die beiden Selbstzünder aus dem Fiesta. Das Dieseltopmodell mit 1,6-Liter-Common-Rail-Diesel und 90 PS kostet hier 15.575 Euro. Dieselpartikelfilter werden zwar nicht ab Werk angeboten, können jedoch beim Ford-Händler nachgerüstet werden. (bs)

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