Vorstellung: Mercedes-Benz Vito E-Cell – Elektro-Siebener

Zu siebt elektrisch Fahren ermöglicht der Mercedes-Benz Vito E-Cell. Auf dem Genfer Auto-Salon (8. bis 18. März 2012) feiert der rein elektrisch betriebene Mini-Bus seine Premiere, ab Mai 2012 soll er in 15 europäischen Ländern beim Händler stehen.

Der Siebensitzer kommt laut Mercedes-Benz bis zu 130 Kilometer weit und soll damit vor allem Restaurants, Hotels und Unternehmen als lokal emissionsfreies Shuttle-Fahrzeug dienen; auch der Einsatz in Naturschutzgebieten oder für den Werksverkehr in großen Betrieben oder auf Flughäfen ist laut Daimler denkbar.

Hartes Tempolimit

Auch ganz normale Großfamilien können mit dem Viano E-Cell umweltfreundlich fahren und die Kinder zur Schule oder Fußballplatz bringen, gegen den Familienurlaub per Auto spricht allerdings der beschränkte Aktionsradius und die Maximalgeschwindigkeit, die zu Gunsten der Reichweite auf 89 km/h beschränkt ist.

Angetrieben wird der E-Viano von einem 60 Kilowatt starken Motor, der 280 Newtonmeter Drehmoment entwickelt, die komplett an die Vorderräder gehen. Unter dem Fahrgastboden verstecken sich die Lithium-Ionen-Batterien mit einer Kapazität von 36 Kilowattstunden. Einen Wert für den Sprint auf Tempo 100 kann Mercedes auf Grund des Tempolimits nicht angeben, 80 km/h erreicht der Viano nach elf Sekunden, auf Stadttempo kommt er in sechseinhalb Sekunden.

Momentan nur mit Starkstrom

Aufladen lassen sich die Akkus, außer per Rekuperation während der Fahrt, derzeit nur am Starkstromnetz; das dauert rund fünf Stunden. Das Laden am normalen 230-Volt-Haushaltsnetz ist aber in Vorbereitung und soll bald möglich sein; erst dann dürfte der Viano für den Privateinsatz überhaupt interessant werden.

In welchen 15 Ländern Europas der Viano vertrieben wird, hat Daimler noch nicht näher definiert; relativ sicher ist aber, dass es ihn in Deutschland geben wird. Auch einen Preis für den Viano E-Cell hat Daimler noch nicht genannt.

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