Vorstellung: Seat Leon FR – Spanischer Über-Löwe

Formula Racing, kurz FR, steht bei Seat seit jeher für Sportlichkeit. Neben dem Altea bietet der Hersteller jetzt auch den Leon als zweiten Vertreter der neuen FR-Generation an. Zwei Motoren und eine markante Optik machen den schicken Löwen noch rassiger

Mit dem Leon FR hat Seat nun das spanische Pendant zum Golf GTI auf den Markt gebracht. Unter der Haube der Sportversion arbeitet wahlweise einer von zwei starken Vierzylindern. Der 2.0 TDI ist wohlbekannt, leistet 170 PS und katapultiert den Leon in 8,2 Sekunden von null auf 100 km/h.

Neu im Angebot ist der Turbo-Benziner 2.0 TFSI, mit 200 PS stecken. Unter Volllast streift die Tachonadel nach nur 7,3 Sekunden die Hunderter-Marke. Beide Aggregate werden mit einem manuellen Sechsganggetriebe ausgeliefert.

Stark und sparsam

Obwohl beide Motoren ziemlich Potent sind, halten sie sich beim Verbrauch dezent zurück. Der Benziner soll laut Hersteller nur 7,9 Liter pro 100 Kilometer schlucken, der Selbstzünder begnügt sich mit sechs Litern. Seat beweist: Sportlich und schluckfreudig muss nicht immer einhergehen.

Doch nicht nur der starke Antrieb grenzt den Leon FR von seinen Serienbrüdern ab. Äußerlich trägt er, wie alle Sport-Seat, FR-spezifische Stoßfänger an Front und Heck. Vorne fällt vor allem der große wabenförmige Kühlergrill ins Auge. Von hinten macht ihn das verchromte Doppelendrohr einzigartig.

Auf großem Fuß

Zur sportlichen Optik passen auch die 18-Zoll-Leichtmetallräder mit 225er Bereifung. Matt-silberne Spiegelgehäuse unterscheiden ihn zusätzlich von der Serienversion. Aber nicht nur Außen haben die Designer Hand angelegt, auch der Fahrer soll sehen, was er hat.

Sportsitze mit mehr Seitenhalt werden dem dynamischen Anspruch gerecht. Ein Sportlenkrad, weiß unterlegte Instrumente und silberne Applikationen auf Mittelkonsole und Pedalen sorgen für standesgemäße Optik. Zweizonen-Klimaautomatik, Bordcomputer und CD-Radio sind Standard.

Sicher ist sicher

Damit die Sicherheit nicht zu kurz kommt, hat Seat dem Leon eine stärkere, der Leistung angepasste Bremsanlage verliehen. Zusammen mit dem strafferen Fahrwerk ist der spanische Renner bestens gewappnet für schnelle Runden. Front-, Seiten- und Kopfairbags sind serienmäßig, ebenso ABS und ESP.

Fazit

Der Leon sieht schick aus und birgt, wie alle FR-Modelle, Suchtgefahr. Ab 23.690 Euro steht er beim Seat-Händler, der Diesel kostet 24.690 Euro. Ein Vergleichbarer Golf GTI mit dem gleichen 2.0 TFSI-Motor ist rund 1.000 Euro teuerer. Und der Leon fällt auf jeden Fall mehr auf im Straßenalltag

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