Vorstellung: Skoda Fabia Facelift – Neue Front und Offroad-Optik

Die überarbeitete Version seines Kleinwagens Fabia zeigt Skoda auf dem Genfer Auto Salon. Der tschechische Polo-Bruder bekommt neben einer neuen Front auch neue Motoren. Zukünftig gibt es auch eine sportliche RS-Version und ein zusätzliches Offroad-Modell namens Scout.

Der komplett überarbeitete Vorderwagen des Skoda Fabias ist vor allem an der flacheren und breiteren Front zu erkennen, was optisch von dem weiter auseinandergezogenen Kühlergrill unterstützt wird. Auch die Scheinwerfer wurden erneuert und sind jetzt angespitzter. Am Rest der Karosserie hat sich allerdings nichts geändert, lediglich neue Farben und Räder tragen zur weiteren Abgrenzung von der aktuellen Version bei.

Neue Motoren

Als Antrieb stehen zukünftig vier teilweise bekannte Benziner zur Verfügung. Den Einstieg markiert wie bisher ein 1,2-Liter-Drei-Zylinder-Sauger mit drei Ventilen und 60 PS sowie in einer zehn PS stärkeren Vier-Ventil-Variante. Darüber rangiert der hubraumgleiche Vier-Zylinder-Turbo 1.2 TSI aus dem VW-Regal, der unter anderem auch im Polo und Golf zum Einsatz kommt. Er leistet im Fabia wahlweise 86 oder 105 PS und ersetzt den frühere 1.4er und 1.6er.

Dieselseitig wird mit dem Facelift nun auch beim Fabia die Pumpe-Düse-Technik entgültig ausgemustert. Die alten 1.4 TDI (70 und 80 PS) und 1.9 TDI (105 PS) ersetzen der neue VW-Drei-Zylinder 1.2 TDI mit 75 PS und ein 1,6 Liter großer Vier-Zylinder im 1.6 TDI, der 90 und 105 PS leistet. Der Common-Rail-Technik zum Dank sollen die Diesel-Fabias fortan deutlich leiser sein. Keines der Dieselaggregate stößt außerdem mehr als 110 Gramm CO2 pro Kilometer aus. Genaue Verbrauchswerte und den Markteinführungstermin will Skoda allerdings erst auf der AMI Leipzig im April bekanntgeben.

Kompaktmodell als Scout

Zeitgleich wird es dann auch das Kompaktmodell als Fabia Scout geben. Wie der bereits erhältliche Fabia Combi Scout zeichnet sich auch die das Steilheck durch robuste Plaste-Stoßfänger und seitliche Beplankung aus. Hinzu kommt serienmäßig eine schwarz-silber lackierte Dachreling und speziell gestaltete 16-Zoll-Räder. Außerdem gehören getönte Scheiben und Nebelscheinwerfer zum Standard. Wie beim Combi sind auch im Kompakt-Scout die Sitze mit einem robusteren Stoff gepolstert und die Pedaltrittflächen aus Edelstahl gefertigt. Erhältlich ist er mit dem 1.2-TSI-Benziner und dem 1.6 TDI.

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