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Das Fahrzeugprogramm von Iveco


Allianzen, Übernahmen und die Verschmelzung historischer Marken des Nutzfahrzeugbereichs kennzeichneten die Geschichte des zum Fiat-Konzern gehörenden italienischen Fahrzeug- und Motorenherstellers Iveco. Seit Gründung der Industrial Vehicle Corporation im Jahr 1975 war Fiat die treibende Kraft, die aus Iveco einen Weltkonzern formte, der von Bussen über Lastkraftwagen aller Gewichtsklassen bis hin zu Feuerwehrwagen das gesamte Spektrum der Nutzfahrzeugpalette abdeckte. Seit dem Jahr 2007 erweiterte Iveco sein Programm um Pick-ups und Geländewagen.


Die Entstehung des Iveco-Konzerns


Im Kern war Iveco ein Zusammenschluss der Nutzfahrzeugsparten von Fiat, Lancia und Alfa Romeo sowie des italienischen Lkw-Produzenten OM. Hinzu kam der deutsche Lkw-Hersteller Magirus-Deutz und der französische Lkw-Produzent Unic. Später wurden die Bus-Sparte von Renault und der Lkw-Bereich von Ford Europa sowie die spanische Lastwagenmarke Pegaso eingegliedert. Die Busse wurden später vornehmlich unter dem Herstellernamen Irisbus auf den Markt gebracht. Für seine Kleinbusse und Lastwagen wurde der Eigename Iveco verwendet, nachdem einige Modelle bis in die 1980er Jahre hinein auch unter den ursprünglichen Herstellerbezeichnungen vermarktet worden waren. Den historischen Markennamen Magirus behielt Iveco nur für die angebotenen Feuerwehrwagen bei.


Die historischen Baureihen der Iveco Lastkraftwagen


Bedingt durch die komplizierte Übernahmestruktur behielt Iveco nach der Firmengründung im Jahr 1975 in der Anfangszeit Modelle der unterschiedlichen Partnerunternehmen im Programm. Diese zum Teil bis in die 1990er Jahre gefertigten Lastkraftwagen der leichten bis schweren Gewichtsklassen umfassten als Einstiegsmodelle die Lkw der Iveco X-Baureihe. Diese leichten Lkw für unterschiedliche Aufbauten waren noch von der Fiat-Tochter OM entwickelt worden und wurden in Deutschland als Magirus-Deutz verkauft. Im Programm blieben die Lkw der MK-Baureihe von Magirus-Deutz, die die Gewichtsklassen von 6,6 bis 13,0 Tonnen abdeckte, sowie die Haubenlastwagen der deutschen Traditionsmarke, die als PA-Reihe bis 1992 gefertigt wurde. Mittelschwere und schwere Lastwagen steuerte Fiat mit seinen M- und T-Baureihen sowie den TurboTech- und TurboStar-Modellen bei.


Die Eigenentwicklungen von Iveco im Lkw-Bau ab 1992


Ab dem Jahr 1992 führte Iveco in allen Gewichtsklassen neue Lkw-Modelle ein, die nun Eigenentwicklungen darstellten und daher unter dem eigenen Markennamen vermarktet wurden. In den Klassen von 6,5 bis 26 Tonnen stellte Iveco die EuroCargo-Modelle vor, die für verschiedene Aufbauten mit drei unterschiedlichen Fahrerhausgrößen geliefert wurden.  In den Gewichtsklassen über 26 Tonnen präsentierte Iveco die EuroStar und EuroTech, die ab dem Jahr 2002 von der Baureihe Iveco Stralis abgelöst wurden. Ergänzt wurde das Programm durch ein allradangetriebenes Baustellenfahrzeug, das als Iveco EuroTrakker, später als Iveco Trakker auf den Markt kam.


Die Kleintransporter und Geländewagen von Iveco


Im Bereich der Kleintransporter bot Iveco seit dem Jahr 1978 das Modell Iveco Daily an. Mit verschiedenen Aufbauten, als Kleinbus oder Kasstenwagen deckte der Iveco Daily die Gewichtsklassen von 3,5 bis 6,5 Tonnen ab. Im Jahr 2007 nutzte Iveco seine Zusammenarbeit mit dem spanischen Geländewagenproduzenten Santana, um ein eigenes geländegängiges Modell auf den Markt zu bringen. Der Iveco Massif war als allradangetriebenes Fahrzeug für den Arbeitseinsatz und als Freizeitauto konzipiert und war auch als Pick-up erhältlich.


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