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Iveco Massif

Iveco Massif

Mit Lizenzbauten von Geländewagen des Herstellers Land Rover sowie später von Suzuki etablierte sich das spanische Unternehmen Santana Motors Mitte der 1950er Jahre auf dem damals als Nische geltenden Markt für geländegängige Fahrzeuge. Nach dem Auslaufen der britischen Lizenz und der Einstellung der Zusammenarbeit mit den Asiaten, entwickelten die Spanier einen vom britischen Urmodell abgeleiteten Offroader, der im Jahr 2002 unter dem eigenen Markennamen als Santana PS-10 eingeführt wurde. ...Weiterlesen

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Mit dem Bau dieses Geländewagens intensivierten die Spanier zugleich ihre technologische Kooperation mit dem italienischen Nutzfahrzeughersteller Iveco, der zunächst die Motoren sowie technische Komponenten für den Bau des Santana-Modells zulieferte.

Der Iveco Massif rollt von 2008 bis 2011 in Spanien vom Band

Da das Segment der Offroad-Fahrzeuge boomte, entschloss sich der zum Fiat-Konzern gehörende Fahrzeugkonstrukteur Iveco, zusammen mit Santana Motors ein optisch eigenständiges Modell in der Klasse der Geländewagen unter der eigenen Marke in den Handel zu bringen. Im Jahr 2008 präsentierten die Partner ihre Neuentwicklung unter dem Namen Iveco Massif, der dann in unterschiedlichen Karosserieversionen bis zum Jahr 2011 in Spanien vom Band rollte. Besonderheit des Massif: Wie die Vorgänger war das allradangetriebene Modell als geländegängiges Fahrzeug für den Arbeitseinsatz geeignet. Zugleich wollte der Hersteller den mit modernerer Technik ausgestatteten Iveco Massif jedoch auch als Freizeitauto und Alternative zum Kultmodell Land Rover Defender positionieren.

Klassisches Geländewagen-Design bestimmt den Auftritt des Massif

Dass der Iveco Massif vom britischen Urvater der Geländewagen inspiriert war, konnte er trotz seiner vom italienischen Designbüro Giugiaro entworfenen Karosserie kaum leugnen. Obwohl die Stylisten die klassischen Kanten für den Iveco Massif etwas abrundeten, blieb das praktische Kastenformat des Geländewagen-Klassikers erhalten. Vor allem der große und in Trapezform ausgeschnittene Kühlergrill schaffte es, dem Massif ein etwas eigenständigeres Gesicht zu geben. Ein weiteres charakteristisches Kennzeichen des Offroaders aus italienisch-spanischer Koproduktion waren die breiten Seitenplanken und Radauskleidungen aus Kunststoff sowie die aus demselben Material gearbeiteten Stoßfänger an Front und Heck.

Der Iveco Massif wird in drei Karosserieversionen gebaut

Der Iveco Massif lief in Spanien in drei Karosserieversionen vom Band. In der Standardbauweise gab es den Geländewagen als Dreitürer mit 2,45 Meter langem Radstand sowie mit einem auf 2,77 Meter verlängerten Radstand als Fünftürer. Neben der klassischen Karosserie realisierten die Konstrukteure eine in kleinerer Stückzahl hergestellte Variante des Iveco Massif mit offener Ladefläche. Der Iveco Massif Pickup baute auf dem verlängerten Chassis auf und hatte ein kurzes Fahrerhaus mit kleinem Staufach hinter den Sitzen. Außerdem lief der Massif im spanischen Werk als Fahrgestell für individuelle Aufbauten vom Band.

Zuschaltbarer Allradantrieb und Dieselmotoren für den Iveco Massif

Der Iveco Massif kam serienmäßig mit einem zuschaltbaren Allradantrieb und einem als Option erhältlichen Sperrdifferenzial für den Einsatz im Gelände in den Handel. Als Motorisierung erhielt der Geländewagen ein 3,0 Liter Dieselaggregat der Italiener, das im Iveco Massif in der kleineren Variante eine Leistung von bis zu 110 kW (150 PS) lieferte. Darüber hinaus verbaute der Hersteller einen Diesel mit 130 kW (176 PS) in den Modellen der Baureihe Iveco Massif."

Technische Daten Iveco Massif

Technische Daten wie Verbrauch, PS, Maße, Gewicht und Länge im Überblick

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