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Kleinstwagen

Kleinstwagen

Die Klasse der Kleinstwagen ist noch eine recht junge Fahrzeuggruppe, haben doch erst in den letzten Jahren Modelle wie etwa der Smart ForTwo immer mehr an Beliebtheit gewonnen. Die Klasse der Kleinstwagen bezeichnet Fahrzeuge, die kleiner sind als Kleinwagen wie etwa der VW Polo, der seinerseits wiederum unterhalb der Kompaktklasse oder auch "Golf-Klasse" angesiedelt ist. Der Kleinstwagen spricht jene Personen an, die ein preiswertes Stadtfahrzeug suchen, das nicht unbedingt für Reisen und Familie geeignet zu sein braucht. Beim Kraftfahrt-Bundesamt existiert der Begriff "Kleinstwagen" übrigens nicht - die noch recht junge Fahrzeugklasse wird dort als "Mini" bezeichnet.

Vorteile von Kleinstwagen

Kleinstwagen bestechen durch wirtschaftliche Vorzüge, wie dem geringeren Kraftstoffverbrauch die geringeren Unterhaltskosten für die Kfz-Versicherung und Kfz-Steuer. Zum anderen haben sie einige praktische Vorteile. Dazu gehören die gute Wendigkeit und in diesem Zuge auch die einfachere Parkplatzsuche - der Smart kann sogar quer in einen Parkplatz in Längsrichtung geparkt werden. Weil sie in der Regel weniger großzügig ausgestattet sind als die nächsthöhere Klasse der Kleinwagen, sind Kleinstwagen fast immer auch günstiger im Anschaffungspreis. Natürlich heißt das nicht, es gebe nicht auch Fabrikate mit sehr starken Motoren und großzügigen Komfortelementen. Bei diesen Modellen handelt es sich jedoch meist um Spezialanfertigungen, die sich dementsprechend eher an zahlungskräftigere Kunden richten.

Kleinstwagen vor 2000

Einer der ersten Kleinstwagen ist der bis heute gebaute Fiat Panda. Obwohl er bereits seit 1980 gebaut wird, existiert das Modell erst in der aktuell dritten Generation - die erste Reihe wurde ganze 23 Jahre lang gebaut und gilt als eines des erfolgreichsten Fahrzeuge von Fiat. Kein Wunder, die Konkurrenz war lange Zeit so klein, dass erst im Jahr 1990 die neue Fahrzeugklasse der Kleinstwagen überhaupt ins Leben gerufen wurde. Der große Hype in diesem Segment folgte jedoch ab Mitte der 90er Jahre: 1993 brachte der zu der Zeit noch alleinstehende Hersteller Renault sein Erfolgsmodell Twingo auf den Markt, drei Jahre später folgte der Ford Ka. Großen Medienrummel gab es um den als "Drei-Liter-Auto" bekannten VW Lupo, der 1998 als Abbild des Seat Arosa auf den Markt kam. Optisch auffällig durch seinen würfelförmigen Bau war schließlich der im selben Jahr eingeführte Smart von Mercedes-Benz.

Kleinstwagen vor 2010

Um die Jahrtausendwende war es erst mal einige Jahre still um die kleinste Fahrzeugklasse. Ab 2005 kam eine weitere Welle neuer Modelle: Beginnend mit den nahezu baugleichen Fahrzeugen Peugeot 107, Citroën C1 und Toyota Aygo sowie dem VW Fox machte ab 2007 schließlich der Fiat 500 von sich hören - insbesondere durch sein Retro-Design nach dem stilistischen Vorbild des Fiat Nuova 500 von 1957. Den Abschluss der 2010er Jahre bildeten der Hyundai i10 ab 2008 und der rein elektrisch betriebene Mitsubishi i-MiEV ab 2009.

Kleinstwagen seit 2010

Ab 2010 standen die Fließbänder für Kleinstwagen kaum noch still: Das erste Modell war der Chevrolet Spark, der seit 2013 auch als rein elektrisch betriebene Version Spark EV angeboten wird. 2011 starteten mit den baugleichen Modellen VW up!, Seat Mii und Škoda Citigo sowie dem Aston Martin Cygnet gleich vier neue Kleinstwagen ins Rennen. 2012 kam schließlich der Opel Adam auf den Markt, der auf der verkürzten Plattform des Opel Corsa D basiert.