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Fiat 500

Fiat 500

Eine Knutschkugel wird wiederbelebt

Dieses Fahrzeug ist eine absolute Legende: Der Fiat 500 hinterlässt mit Unterbrechungen nun bereits seit mehr als 80 Jahren seine Spuren in der Automobilgeschichte. Dabei war er schon immer einer der Kleinsten, wurde oftmals sogar mit einer Kugel verglichen. Ob als Topolino, Nuova, Cinquecento, Abarth, Cabrio, Minivan, Mini-SUV oder elektrischer 500er – der Kleinstwagen bietet so gut wie alles, nur keine großen Abmessungen. Weiterlesen

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Fiat 500, oder italienisch ausgesprochen Fiat Cinquecento – ein Name mit einer langen Tradition. Wohlgemerkt ein Name, nicht ein Fahrzeug, denn der Begriff Fiat 500 taucht seit 1936 immer wieder als Bezeichnung für Modelle von [Fiat]/fiat/) auf, obgleich diese Modelle nicht aufeinander aufbauen. Gemeinsam haben sie im Grunde nur eines: Sie sind ausgesprochen klein und bisweilen leicht kugelig geformt. Letzteres war beim ersten Ableger namens Fiat 500 Topolino von 1936 bis 1957 der Fall, ebenso beim Nachfolger Fiat Nuova 500 von 1957 bis 1975. Dann gab es fast zwei Jahrzehnte lang keinen Fiat 500 mehr, bis 1992 der nicht kugelige, sondern kantige aber unverändert kleine Fiat Cinquecento bis 1998 ins Rennen kam. Ob es eine Marketingstrategie war, dass die nächsten knapp zehn Jahre um die Fiat‘sche Zahl 500 wieder Ruhe einkehrte, bleibt zu spekulieren. Denn so konnte der im Jahr 2007 neu erschienene und nun wieder kleine und kugelige Fiat 500 im Retro-Style immerhin als großes „Comeback“ gefeiert werden. Zusammen mit dem neuen Fiat Panda gelang der italienischen Fiat S.p.A. ein bedeutender Gewinn, der weitere Ableger des Fiat 500 mit sich brachte, namentlich dem sportlichen Fiat 500 Abarth seit 2008, der Cabrioversion Fiat 500C seit 2009, dem längeren und viertürigen Minivan Fiat 500L seit 2012 sowie dem Mini-SUV Fiat 500X seit 2014. Hier erhalten Sie einen Überblick über die verschiedenen 500er-Modelle:

Motoren und Design der Fiat 500-Modelle

Fiat 500 Topolino (1936 bis 1957)

Topolino war der italienische Name der US-amerikanischen Comicfigur Mickey Mouse aus dieser Zeit, demnach wurde auch der erste Fiat 500 auch liebevoll Topolino, zu deutsch „Mäuschen“, genannt. Der Motor leistete aus einem Hubraum von gerade einmal 569 ccm bei 4000 Umdrehungen pro Minute immerhin 10 kW (13 PS). Sein Nachfolger war der ab 1955 produzierte Fiat 600.

Fiat Nuova 500 (1957 bis 1975)

Der 1957 erschienene Fiat Nuova 500 erinnert äußerlich ein wenig an den späteren Mini Cooper. Das Modell wurde einschließlich einiger Sondermodelle 3.702.078 Mal gebaut. Motoren standen im Laufe der Bauzeit in Hubraumgrößen von 479, 499 und 594 ccm sowie mit Leistungen von 10 kW (13,5 PS) bis 16 kW (21,5 PS) zur Verfügung. Die Höchstgeschwindigkeit lag zwischen 85 und 100 km/h.

Fiat Cinquecento (1992 bis 1998)

Die Wiederauflage der Bezeichnung Fiat 500 kam erst fast 20 Jahre später in Gestalt des Fiat Cinquecento, der als einziger unter allen Fiat 500-Modellen in eine zu der Zeit übliche kantige Karosserie gekleidet war. In Deutschland gab es den Cinquecento in sechs verschiedenen Ausstattungsversionen: Die ersten fünf, genannt Cinquecento 0.9 i. e., Cinquecento 0.9 i.e.S, Cinquecento 0.9 i. e. SX, Cinquecento Suite 0.9 i. e. und Cinquecento Soleil, basieren auf einem Benzinmotor mit 899 ccm Hubraum, einer Leistung von 29 kW (39 PS) und einem maximalen Drehmoment von 65 Nm. Der Cinquecento Sporting wird hingegen von einem 1,1-Liter-Reihenvierzylinder-Motor mit Einspritzanlage angetrieben, der 40 kW (54 PS) leistet und ein maximales Drehmoment von 86 Nm erreicht.

Fiat 500 (seit 2007)

Mit kugelförmiger Karosserie und Kulleraugen kam 2007 wiederum ein neuer Fiat 500 auf den Markt. Das Modell ist eindeutig als Fiat 500 zu erkennen, auch wenn die kleine Limousine mit knapp 3,55 Metern Länge und einer Breite von 1,62 Metern im Vergleich zu früheren Fiat 500-Modellen deutlich größer ausfiel. Das Modell wird mittlerweile mit drei Benzinmotoren von 875 bis 1.368 ccm und vier Leistungsstufen von 63 kW (85 PS) bis 77 kW (105 PS) angeboten. Darüber hinaus gibt es den Fiat 500 mit dieser Baureihe nun auch zum ersten Mal mit einem vierzylindrigen Dieselmotor, der aus einem Hubraum von 1.248 ccm wahlweise 55 kW (75 PS) oder 70 kW (95 PS) leistet.

Fiat 500 Abarth (seit 2008)

Der Fiat 500 Abarth oder kurz Abarth 500 ist eine optisch und technisch veredelte Version des Fiat 500 und der leistungsstärkste Ableger der 500er-Reihe. Die Zusatzbezeichnung „Abarth“ kennzeichnet heute die sportlichen und mit stärkeren Motoren ausgestatteten Fiat-Modelle. In der „schwächsten“ Variante Fiat 500 Abarth kommt ein 1,4-Liter-Turbobenziner mit 16 Ventilen zum Einsatz, der die Rennkugel mit 99 kW (135 PS) in 7,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigt. Der Fiat 500 Abarth esseesse unterbietet dank 117 kW (160 PS) mit 7,4 Sekunden auf 100 km/h, seine Maximalgeschwindigkeit liegt bei 211 km/h. Speziell für den Renneinsatz existiert sogar ein noch stärkeres Modell, der Fiat 500 Abarth Assetto Corse, dessen Triebwerk in Kooperation mit Ferrari entwickelt wurde. Der leistungsstärkste Fiat 500 leistet satte 140 kw (190 PS), wurde aber nur in einer stark limitierten Stückzahl von 49 bei Abarth im italienischen Turin gebaut. Die für den Straßenverkehr zugelassene Ableitung heißt Abarth 695 Biposto.

Fiat 500C (seit 2009)

Zwei Jahre nach dem neuen Fiat 500 kam schließlich eine Cabrio-Version unter dem Namen Fiat 500C auf den Markt, der sich ebenso wie seine Modellbrüder einige Komponenten mit dem Fiat Panda teilt. Unter der Motorhaube erwartet Cinquecento-Fans nichts Neues: Auf Benzinerseite ist der Fiat 500 Cabrio wahlweise mit einem 1.2-Liter-Motor zu 51 kW (69 PS) oder einem 1.4-Liter-16V-Motor mit 74 kW (101 PS) erhältlich. Im Dieselsegment ist der Fiat 500C durch ein 1.3-Liter-Aggregat vertreten, das 55 kW (75 PS) leistet. Schneller geht es nur noch mit dem Abarth 500C, der wie der Abarth 500 bis zu 99 kW leistet.

Fiat 500L (seit 2012)

Der Fiat 500L ist ein Minivan, der gewissermaßen aus einer Mixtur von insgesamt vier Fiat-Vertretern entstanden ist: Zwar gilt er als Weiterentwicklung des Fiat 500 und führt auch dessen Namen fort – das L steht für „Large“, denn der 500L ist ziemlich genau 60 cm länger als der 500er und als erster mit vier Türen ausgestattet. Das Design wurde hingegen vom Fiat Panda abgekupfert, jedoch basiert der Fiat 500L nicht wie der Fiat 500 auf dessen Plattform, sondern auf der des Fiat Punto, von dem er daher auch die Größe übernommen hat. Um die Verwirrung komplett zu machen tritt der Fiat 500L offiziell die Nachfolge des Fiat Idea an. Trotz allem bleibt der Fiat 500L ein vollkommen eigenständiges Fiat-Produkt. Aktuell stehen zwei Benzinmotoren mit zwei Zylindern zu 875 ccm oder vier Zylindern zu 1.368 ccm Hubraum zur Wahl, die Leistungen liegen zwischen 63 kW (85 PS) und 88 kW (120 PS), wobei die kleinste Motorisierung (0.9 8V Natural Power) auch mit Erdgas gefahren werden kann. Hinzu kommen zwei Dieselmotoren zu 1.248 oder 1.598 ccm Hubraum mit Leistungen zwischen 62 kW (85 PS) und 88 kW (120 PS).

Fiat 500e (seit 2013)

Im August 2013 brachte der italienische Hersteller die rein-elektrische Version Fiat 500e auf den Markt. Der Elektromotor leistet hier 83 kW (113 PS) bei einem maximalen Drehmoment von 200 Nm. Die Höchstgeschwindigkeit ist wegen des fehlenden Verbrennungsmotors aber auf 136 km/h begrenzt.

Fiat 500X (seit 2014)

In Sachen Länge und Breite legt der Fiat 500X noch eins oben drauf, ist aber rund fünf Zentimeter niedriger als der 500L, was im Hinblick auf die stilistische Auslegung eher verwundert, denn das X steht, wie längst von SUV-Modellen gewohnt, für „Geländeanspruch“. Entsprechend der Offroad-Auslegung ist vorneweg natürlich der Allradantrieb zu nennen, der nebst Frontantrieb je nach Motorisierung für den Fiat 500X zu haben. Die Motorenpalette wird durch zwei Benzinmotoren zu 1.368 oder 1.591 ccm Hubraum mit Leistungen von 82 kW (110 PS) bis 125 kW (170 PS) belegt – letzterer ist mit Allradantrieb ausgestattet. Das Dieselsegment wird durch drei geladene Vierzylindermotoren in Größen zwischen 1.248 und 1.956 ccm vertreten, die zwischen 70 kW (95 PS) und 103 kW (140 PS) leisten – letzterer wieder mit Allrad.

Die Ausstattung der Fiat-500-Modelle

Fiat 500 Topolino (1936 bis 1957)

Die Türen aller Versionen waren hinten angeschlagen und hatten Schiebefenster. Zur Lüftung gab es zusätzlich je eine Klappe in den vorderen Seitenteilen. Eine leere Batterie war kein Problem, denn es gab eine Handkurbel, um den Motor mit einigen Drehungen zum Laufen zu bringen.

Fiat Nuova 500 (1957 bis 1975)

Auch diese Modelle waren noch sehr spartanisch ausgestattet: Es gab keine Heizung und die Fenster der hinten angeschlagenen beiden Türen konnten sich nicht herunterkurbeln lassen. Lediglich die beweglichen Ausstellfenster sorgten für Frischluftzufuhr, wollte man nicht das für diese Modelle charakteristische Faltdach öffnen, das bis zur hinteren Motorklappe reichte.

Fiat Cinquecento (1992 bis 1998)

Die Fahrzeuge wurden mit nicht lackierten Stoßstangen und Außenspiegeln mit schwarzen Kunststoffgehäusen ausgestattet. Außerdem wurden ausstellbare Seitenscheiben hinten, ein abschließbarer Tankdeckel, ein Heckscheibenwischer mit -waschanlage sowie ein Fünfgang-Getriebe eingebaut. Die Fahrzeuge für den deutschen Markt erhielten zwei statt eines Außenspiegels, die auch von innen einstellbar waren. Ein aufstellbares Sonnendach und elektrische Fensterheber gab es als Sonderausstattung.

Fiat 500 (seit 2007)

Seit dem Verkaufsstart stehen die drei verschiedenen Ausstattungslinien Pop, Lounge und Sport zur Verfügung. In der Grundausstattung sind Servolenkung, sieben Airbags inklusive Knieairbag für den Fahrer, elektrische Fensterheber, Zentralverriegelung und CD-Radio serienmäßig. Je nach Linie kommen eine Klimaanlage, Aluräder ein Panorama-Glasdach, ein kleiner Heckspoiler, Seitenschwellerverbreiterungen, geänderte Front- und Heckstoßfänger mit Lufteinlässen, ein verchromtes Auspuffendrohr sowie getönte hintere Scheiben und Zierleisten hinzu. Darüber hinaus ist der Fiat 500 mit einem verbesserten Fußgängerschutz und speziellen Verstärkungen ausgestattet, welche die Energie bei einem Aufprall optimal absorbieren sollen. ABS und ESP mit einem Bremsassistent der neuesten Technik sind selbstverständlich mit an Bord. Im Euro-NCAP-Crashtest erreichte der Fiat 500 als erstes Fahrzeug seiner Klasse die Höchstwertung.

Fiat 500 Abarth (seit 2008)

Im Vergleich zum „normalen“ Fiat 500 ist der Abarth 500 mit größeren Sportbremsbelägen, gelochten Bremsscheiben, ein um 15 Millimeter tiefer gelegtes Sportfahrwerk mit Dynamik-Funktion, einer schnelleren Gaspedalreaktion, einem sportlicheren Motorkennfeld sowie einer direkteren Lenkcharakteristik ausgestattet. Der Abarth 500 esseesse bringt mit all seinen Extras rund 23 Kilo mehr auf die Waage als ein Standard-500er.

Fiat 500C (seit 2009)

Die Ausstattung des Fiat 500C entspricht im Großen und Ganzen der des „normalen“ Fiat 500.

Fiat 500L (seit 2012)

In der Basisausstattung bringt der Fiat 500L sechs Airbags, ESP und die Berganfahrhilfe „Hill Holder“ mit. Außerdem eine besonders leichtgängige Servolenkung, die auf Knopfdruck sogar noch weicher wird. Trotz der kompakten Bauweise ist das Fahrwerk des 500L so ausgelegt, dass Kopfsteinpflaster oder gar Schlaglöcher nicht für große Erschütterungen sorgen.

Fiat 500X (seit 2014)

Käufer haben die Wahl zwischen einer City- und einer Offroad-Version – letztere ist zusätzlich mit Unterfahrschutz und Dachreling ausgestattet. Typisch für den SUV-Charakter sind außerdem die deutlich größeren Radkästen mit allerdings eher nur geringfügig mehr Bodenfreiheit.

Fazit

Ob als Topolino, Nuova, Cinquecento, Abarth, Cabrio, elektrischer 500er, Minivan oder Mini-SUV– die Fiat-500-Modelle bieten so gut wie alles, nur keine großen Abmessungen. Wer sich heute einen der 500er-Ableger zulegt, muss zwar im Vergleich zu früher verhältnismäßig tief in die Tasche greifen, erhält dafür aber ein auf „Lifestyle“ ausgelegtes Fahrzeug, das mit modernen Assistenzsystemen der ideale Begleiter in der Stadt ist, aber auch längere Strecken nicht zu scheuen braucht.

Fahrzeugbewertungen zu Fiat 500

161 Bewertungen

4,5

  • Fiat 500 1.2 Lounge bossa nova weiß

    15. Oktober 2018

    zuverlässiger Kleinwagen

    klein, wendig, modern, Kultfahrzeug

  • Charlybelle

    29. September 2018

    Kleiner Cityflitzer

    Sehr schnell, passt in jede Parklücke

  • Christina Jansen

    28. September 2018

    Zuverlässiges tolles Auto

    Super Auto für die Stadt, passt in jede Parklücke.

Technische Daten Fiat 500

Technische Daten wie Verbrauch, PS, Maße, Gewicht und Länge im Überblick

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