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Smart Forfour

Ein stylischer Viersitzer auf dem Weg in eine elektrische Zukunft

Nach acht Jahren Pause schickte Smart die zweite Generation des Smart forfour ins Rennen. Pünktlich zum Modelljahr 2020 steht ein neues Modell in den Startlöchern. Schon jetzt hat Smart die Weichen für eine rein elektrische Zukunft gestellt und baut nur mehr Elektroautos. Wie sieht die Zukunft des ausnahmslos elektrischen Smart EQ forfour aus? Weiterlesen

Technische Daten

56 - 122 PS

Leistung

4.1 - 6.3 l/100 km

Verbrauch (komb.)

93 - 149 g CO2/km

CO2-Ausstoß (komb.)Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

130 - 265km/h

Höchstgeschwindigkeit

9.5 - 16.9s

von 0 auf 100 km/h

Technische Daten anzeigen

Alternative Modelle

Die häufigsten Fragen und Antworten.

Laut aktuellen Testzyklen soll der Smart EQ forfour rund 153 km Reichweite schaffen können.

Das reine Kofferraumvolumen des Smart forfour liegt bei 185 Litern. Klappt man die Rückbank um, werden es insgesamt 975 Liter.

Der Wendekreis des Smart forfour liegt bei 9,05 Metern. Möglich macht das die Tatsache, dass der Motor im Heck eingebaut ist und die Vorderräder mehr Platz zum Einschlagen haben.

Wie viel kostet ein Smart forfour?

Die Kosten für das neueste Modell ab 2020 hält Smart bisher noch geheim. Das aktuelle, elektrische Vorgängermodell beginnt jedoch ab EUR 23.750,00. In dieser Größenordnung können wir wohl auch den zukünftigen Preis einordnen, wenn auch tendenziell etwas höher.¬†

Zwischen den beiden bisherigen Generationen des Smart forfour lagen mehrere Jahre. Dadurch stehen Gebrauchtwagen für jedes Budget zur Verfügung. Um weniger als EUR 5.000,00 lassen sich ältere Fahrzeuge der ersten Generation finden. Die bisherigen Elektromodelle des Smart forfour beginnen ab EUR 15.000,00.¬†

Die Kontrahenten des Smart forfour

Kleine Autos, große Konkurrenz. So lässt sich der Konkurrenzkampf bei den Kleinwagen am besten zusammenfassen. Der nächstgelegene Konkurrent des Smart forfour ist der parallel zu ihm entwickelte Renault Twingo. Ebenfalls aus Frankreich mischen der Peugeot 108 und der Citro√´n C1 mit. Von den deutschen Vertretern haben wir Autos, wie den VW Polo, den Opel Corsa und den Ford Fiesta im Rennen. Weitere interessante Kandidaten sind der Hyundai i10, der mittlerweile ebenfalls sehr stylische Mazda 2 oder, etwas weiter oben angesiedelt, die Mercedes-Benz A-Klasse.

Der Smart forfour und seine Entwicklung

Von 1998 bis 2004 legte der Smart fortwo einen äußerst erfolgreichen Start hin. Schnell entwickelte er sich für viele zum Kultflitzer. Diese Welle des Erfolgs wollte Smart noch weiter ausnutzen und dafür die Modellauswahl erweitern. Ein etwas größeres Modell mit Platz für mehr als zwei Personen war dabei der logische Schritt. So feierte im Jahr 2004 der Smart forfour seine Premiere. Mit ihm wollte Smart neben den Kleinstwagen auch bei den Kleinwagen mitspielen.

Für seine Entwicklung holte sich Smart mit Mitsubishi einen kompetenten Verbündeten ins Boot. Dabei entwickelten die Ingenieure gemeinsam die sechste Generation des Mitsubishi Colt und den ersten Smart forfour. Beinahe brüderlich teilen sich die beiden Autos eine gemeinsame Plattform und rund 40 % der verwendeten Einzelteile. Durch diese Kooperation ergab sich auch der Produktionsstandort des ersten Smart forfour. Im Zuge der gesamten ersten Generation erfolgte die Herstellung im niederländischen Born in einem Werk der dortigen Mitsubishi-Tochterfirma.

Das steckte in der ersten Generation

Für den Smart forfour übernahmen die Designer zwar das Grunddesign des Smart fortwo, dennoch gab es grundlegende Unterschiede zwischen den beiden Modellen. Im Gegensatz zum kleinen Bruder hatte der Smart forfour den Motor ganz klassisch vorne eingebaut. Dabei hatte er auch einen Vorderradantrieb. Im Zuge der ersten Generation standen insgesamt sechs verschiedene Benzinmotoren zur Auswahl. Die Leistung reichte von bescheidenen 64 PS bis zu 177 PS im speziellen Brabus-Motor. Bei den Dieselmotoren waren es zwei Varianten mit 68 oder 95 PS.

Nach einem guten Start folgte eine Zwangspause

Für das erste Jahr erhoffte sich Smart 50.000 verkaufte Exemplare. Mit rund 59.100 Fahrzeugen übertraf das Jahr 2004 alle Erwartungen. Leider folgte bereits im nächsten Jahr ein großer Einbruch und der Absatz ging auf 43.700 Stück zurück. Das enttäuschte den Mutterkonzern DaimlerChrysler so sehr, dass sie das Produktionsende der ersten Generation bereits für Juli 2006 festgelegt haben. So endete nach gerade einmal 2,5 Jahren die Ära der ersten Generation ‒ vorerst ohne Aussicht auf Wiederkehr.

Das Comeback des Smart forfour

Nach acht Jahren feierte des Smart forfour sein Comeback. Im Juli 2014 präsentierte Smart offiziell die zweite Generation des Smart forfour. Dieses Mal arbeitete Smart mit den Ingenieuren von Renault zusammen. Damit hat der zweite Smart forfour den Renault Twingo als sehr nahen Verwandten an seiner Seite. Im Unterschied zur ersten Generation ist dieser Smart forfour dem fortwo wesentlich ähnlicher. Nun hat auch er den Motor ‒ wie es sich für einen Smart gehört ‒ samt Heckantrieb hinten eingebaut.

Bei den Motoren machten zwei Benziner mit 71 und 90 PS den Anfang. Etwas später folgten ein kleinerer mit 61 PS und ein stärkerer Smart forfour Brabus Benziner mit 109 PS. Ab März 2017 folgte der erste Elektromotor. Aus der anfänglichen, zusätzlichen Variante wird jedoch ab 2020 die einzig verfügbare Motorisierung.¬† Daher liefen bereits 2019 die letzten Smart-Modelle mit Verbrennungsmotor vom Band. Zu den serienmäßigen Besonderheiten des zweiten Smart forfour zählen das Start-Stop-System, der Seitenwind-Assistent und eine umfangreiche Ansammlung von Airbags für Fahrer und Beifahrer.

Spätestens mit dem Facelift Ende 2019 ändert sich auch der Name auf Smart EQ Forfour. Damit entspricht er der bisherigen elektrischen Produktlinie von Daimler. Zu den auffälligsten Änderungen der Modellpflege zählen neue Leuchten an Front und Heck, verschiedenen Neuigkeiten im Innenraum und vereinzelte optische Unterschiede zwischen fortwo und forfour.

Der Antrieb des Smart EQ forfour

Bis auf Weiteres werden in allen zukünftigen Smart Modellen Elektromotoren für den Antrieb sorgen. Oder zumindest so lange, bis womöglich eine noch bessere Alternative gefunden wird. Im Smart EQ forfour verspricht ein Elektro-Synchronmotor stufenlosen Fahrspaß. Diesen kann der geneigte Fahrer besonders in der Stadt nutzen.

Mit seinen 82 PS Leistung ist er natürlich kein Kandidat für die Rennstrecke, für einen flotten Cityflitzer reicht das jedoch allemal. Das maximale Drehmoment liegt bei 160 Nm. Mit dieser Leistung kann er laut Herstellerangaben in 5,2 Sekunden von 0 auf 60 km/h beschleunigen. Beim klassischen Sprint auf Tempo 100 sind es 12,7 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 130 km/h.

Es besteht die Wahl zwischen einem Bordlader mit 4,6 kW und mit 22 kW. Bei kombinierter Fahrweise liegt der Stromverbrauch entweder zwischen 17,3 und 15,0 kWh pro 100 Kilometer oder zwischen 15,9 und 14,6 beim 22 kW Bordlader. Die Lithium-Ionen-Batterie des Smart EQ forfour besteht aus 96 Zellen. Mithilfe einer Wallbox oder einer öffentlichen Ladestation soll sich die Batterie von 10 auf 80 % in weniger als 3,5 Stunden aufladen lassen. Beim 22-kW-Bordlader spricht Smart von weniger als 40 Minuten. Bei der Reichweite sollen offiziellen Herstellerangabe zufolge bis zu 153 Kilometer möglich sein. Kein Wert für die Langstrecke, doch im städtischen Alltag durchaus ausreichend.

Die Ausstattung des kleinen Viersitzers

Zum Einstieg in das Thema Ausstattung beginnen wir mit einer Funktion, die Ausstattung und Motorisierung verbindet: die Smart EQ control App. Mit dieser App sind Sie jederzeit mit Ihrem Smart verbunden. Informationen wie aktueller Akkustand, Tipps für einen effizienteren Fahrstil und Push-Benachrichtigungen, falls etwas nicht in Ordnung sein sollte, stehen Ihnen jederzeit zur Verfügung. Zusätzlich kann die App dabei helfen, möglichst günstig zu laden ‒ Stichwort Nachtstrom. Der Übergang zur Ausstattung betrifft schließlich die Möglichkeit, mithilfe der App den Smart schon vor Fahrtbeginn auf die gewünschte Temperatur zu klimatisieren.

Mittendrin in der Umstellung auf das neue Modell im Modelljahr 2020 gibt Smart noch nicht alle Details zum Thema Ausstattung preis. Was wir allerdings bereits kennen, ist der grundsätzliche Aufbau der Ausstattungsvarianten und -pakete. So basiert die Zusammensetzung des Smart forfour auf drei Varianten:

  • passion
  • pulse
  • prime

Sie bestimmen die grundsätzliche Ausrichtung von Design und Interieur. Die tatsächlichen Ausstattungsmerkmale ergeben sich durch drei Pakete:

  • Advanced
  • Premium
  • Exclusive

Rund um das Infotainmentsystem hat sich Smart ebenfalls bereits in die Karten schauen lassen. In dessen Zentrum steht ein 8 Zoll Touchscreen. Auf ein eigenes Navigationssystem oder aufwendige Systeme verzichtet Smart jedoch bewusst. Stattdessen bauen die Entwickler auf eine starke Smartphoneanbindung für Apple und Android.

Für wen ist der Smart forfour am besten geeignet?

Besonders seit der zweiten Generation eignet sich der Smart forfour perfekt für alle, die den Style des Smart fortwo lieben, allerdings etwas mehr Platz benötigen. Mit diesem Kleinwagen schafft es Smart souverän, die ideale Mischung aus Style und Alltagstauglichkeit im Stadtverkehr zu liefern. Durch die Umstellung auf 100 % Elektromotoren ist der Smart forfour zudem äußerst zukunftsträchtig unterwegs.

Fahrzeugbewertungen zu Smart Forfour

20 Bewertungen

4,7