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BMW Sportwagen

BMW M1

BMW M135i, BMW M235i, BMW M3, BMW M4, BMW M5, BMW M6 - alles ohne Zweifel in ihrer jeweiligen Liga äußerst potente und mit hoher Fahrdynamik gesegnet Fahrzeuge. Aber allesamt mehr oder minder große und schwere BMW Modelle, durch die Bank weg auf Basis biederer Limousinen oder Kompaktwagen. Klar geht bei diesen Boliden, die andere so genannte Sportwagen nicht selten reichlich alt aussehen lassen, einiges, doch sind es keine BMW Sportwagen. Die nämlich weisen wenig Gewicht auf und stellen keine umfassend aufgemotzte Version eines Massenproduktes dar. Welche BMW Sportwagen sind die bekanntesten?Der von 1978 bis 1981 gebaute BMW M1 ist der Grund, warum das Topmodell der BMW 1er Reihe lediglich M135i heißen durfte: Es wäre ein Sakrileg, einem im direkten Vergleich so banalem Produkt die Bezeichnung des bis dato ersten Mittelmotor-Sportlers zu kommen zu lassen. Dessen Herstellung und Entwicklung dem mit zwischen den Achsen positionierten Triebwerken erfahrenen Unternehmen Lamborghini zugedacht war. Der erste BMW Sportwagen, dessen hoher Preis einen größere Karriere verhinderte, rauschte in Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreichet bis zu km/h Spitze. Quell des Vortriebs war der 3,5-l-R6 mit 204 kW/277 PS bei 6.600 Umdrehungen und 330 Nm Drehmoment bei 5.000 Touren, der seine Kraft über ein Fünfgang-Getriebe an die Hinterachse leitetet.

BMW Z1

Der BMW Z1 lief zwischen 1989 und 1991 vom Band. Der BMW Sportwagen fiel durch den schmalen Grill á la M1, die schräg verglasen Scheinwerfer und natürlich die versenkbaren Türen auf: Zum Ein- und Aussteigen verschwanden diesen im Seitenschweller und durften während der Fahrt auch dort verbleiben. Den exakt 8.000 Mal gebauten BMW Roadster befeuerte ein 2,5-l-R6 mit 125 kW/170 PS bei 5.800 Umdrehungen und 222 Nm Drehmoment bei 4.300 Touren. Damit zischte der heckgetriebene Z1 in 7,9 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 und weiter auf 225 Sachen.

BMW Z3

Der BMW Z3 brachte ab 1995 frischen Wind ins Roadster-Segment - und ab 1998 auch bei den Kombi-Coupés. Der offene oder geschlossene Hecktriebler rollte mit drei 1,8 und 1,9 l großen Vierzylindern von 85 kW/115 PS und 168 Nm bis 103 kW/140 PS und 180 Nm zu den Kunden. Darüber hinaus standen bis zur Einstellung des Z3 im Jahr 2002 acht 2,0 bis 3,2 l messende Sechszylinder von 110 kW/150 PS und 190 Nm bis 239 kW/325 PS und 350 Nm zur Wahl. Die Kraftübertragung oblag ab Werk stets manuellen Getrieben; einige Motorisierungen waren aber auch Schaltautomaten erhältlich. Für den Spurt von 0 auf 100 km/h vergingen 10,4 bis 5,3 Sekunden; maximal erreichten die BMW Sportwagen zwischen 196 und 250 km/h.

BMW Z4 E85/E86

Die erste BMW Z4 Reihe startete im Herbst 2002 und war wie der Z3 als offener Roadster und geschlossenes Coupé verfügbar; letzteres wies jedoch ein flottes Fließheck anstelle des vorigen Kombiheckes auf. Auch diese BMW Sportwagen gab es traditionell mit Hinterradantrieb; die Kraftübertragung oblag manuellen oder sequentiellen Getrieben. Neben einem 2,0-l-Vierlinder mit 110 kW/150 PS und 200 Nm standen sieben Sechszylinder von 2,2 bis 3,2 l Hubraum parat. Diese mobilisierten 125 kW/170 PS und 210 Nm bis 252 kW/343 PS und 365 Nm; letztere Version hieß Z4 M und war allein als Handschalter verfügbar. Das Z4 Coupé rollte im Frühjahr 2006 zusammen mit dem modellgepflegten Z4 Roadster auf den Markt. Das Fahrzeug war lediglich als Z4 M Coupé sowie mit dem nächstschwächeren Reihen-Sechszylinder, dem 3.0si-Motor mit 195 kW/265 PS und 315 Nm, lieferbar.Je nach Triebwerk dauerte die Beschleunigung aus dem Stand in dreistellige Tempo-Regionen 8,2 bis 5,0 Sekunden. Mindestens 220 km/h Höchstgeschwindigkeit waren möglich; von den drei elektronisch eingebremsten, 250 km/h schnellen Versionen war allein der mit dem Triebwerk vom M3 befeuerte Z4 gegen Aufpreis auf 275 km/h steigerbar. Die Produktion dieser Z4-Reihe wurde August 2008 beendet.

BMW Z4 E89

Der Name blieb, sonst änderte sich beim im Sommer 2009 lancierten BMW Z4 der zwoten Generation einiges verglichen mit dem Vorgänger sowie dem Z3: Anstatt eines Roadsters mit Stoffverdeck und eines Coupés mit festem Blechdach gab es fortan als Ablösung beider Karosserietypen nur noch einen Roadster mit versenkbarem Metallklappdach. Neu waren auch einige erstmals aufgeladenen Motoren. Dem Hinterradantrieb hielt BMW die Treue, dem serienmäßigen Sechsgang-Handschaltung ebenfalls. Alternativ waren die für BMW Sportwagen je nach Baujahr und Motorisierung sechs- und achtstufige Automatik-Getriebe sowie ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe zu bekommen. Die drei erhältlichen Vierzylinder schöpfen aus 2,0 Liter Hubraum 115 kW/156 PS und 240 Nm bis 180 kW/245 PS und 350 Nm. Die vier angebotenen Sechszylinder kommen auf 150 kW/204 PS und 250 Nm bis 250 kW/340 PS und 450 Nm. Letzteres Modell, der Z4 sDrive35is, ist ausschließlich mit dem Doppelkupplungsgetriebe lieferbar. Die Werte für den Standardsprint bekaufen sich auf 8,1 bis 4,8 Sekunden, zwischen 221 und 250 km/h endet der Vortrieb.

BMW i8

Der ab Juli 2014 erhältliche BMW i8 verfügt über ein Plug-in-Hybrid-System mit einem 1,5-l-Dreizylinder-Benziner samt TwinPower-Turbo-Technologie, einen Elektromotor sowie einen auch an Haushaltssteckdosen aufladbaren Lithium-Ionen-Akku. Der Ottomotor schickt seine 170 kW/231 PS und 320 Nm an die Hinterräder an, während die E-Maschine mit Der 96 kW/131 PS und 250 Nm an die Vorderräder leitet. Die Gesamtleistung liegt bei 266 kW/362 PS, womit der BMW Sportwagen in 4,4 s von 0 auf 100 km/h flitzt und eine elektronisch limitierte 250 Sachen Spitze läuft. Die nutzbare Kapazität des Hybrid-Akkus von 5,2 kWh erlaubt es, im rein elektrischen Betrieb 20 bis 30 km zurückzulegen. Der i8 ist das weltweit erste Serienfahrzeug, bei dem optional Laserlicht zum Einsatz kommt. Dessen Laserdioden leuchten zehnmal so hell und doppelt so weit wie ihre LED-Pendants - bis zu 600 Meter weit strahlt das Fernlicht vom i8. Die tiefblauen Laserdioden-Strahlen wandelt im BMW Coupé ein gelber Leuchtstoff in tageslichtartiges, weißes Licht mit einer 5.500 Kelvin Farbtemperatur um.