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BMW 7er

Oberklasselimousine mit Langversion, V12- und Hybridalternativen

BMW erneuert 1977 seine Oberklasse und legt für seine großen Limousinen die 7er-Reihe auf. Mit Luxus-Langversion und V12-Variante gehören die in Dingolfingen gebauten 7er international mit zu den meistverkauften Oberklassemodellen. Eine Alternative zu Chauffeurlimousinen, Gran Turismo und SUV für Fahrer, die Komfort mit Sportoption kombinieren. Und das BMW-Flaggschiff neuerer Baujahre auch als Hybrid oder M-Modell bekommen können. Weiterlesen

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Der 7er von BMW im Preis- und Konkurrenzvergleich

Zur Einführung der 7er-Reihe mit den Modellen vom Typ E23 im Frühjahr 1977 steht die BMW-Oberklasse zu Preisen ab rund 30.000 DM im Programm. Nach der Euro-Umstellung verlangen die Bayern für ihr Flaggschiff der 2001 vorgestellten Baugeneration E65 mit Grundausstattung 64.000 Euro. Der Nachfolger G11 geht 2015 ab 87.600 Euro an den Start, und für den optisch überarbeiteten 2019er Jahrgang ruft BMW einen Basispreis von knapp 88.700 Euro auf. Am anderen Ende der Preisskala ist das 7er M-Modell positioniert, das BMW 2019 als Neuwagen für gut 174.000 Euro abgibt. Zu dieser Zeit sind 7er als Gebrauchtwagen der frühen Jahre zu Preisen ab etwa 1000 Euro zu finden. Konkurrenz bekommt die BMW-Limousine von der Mercedes-Benz S-Klasse, Audi A8, Jaguar XJ, Cadillac CT6 oder Lexus LS.

Die 7er von BMW der ersten Baugeneration E23 (1977 – 1986)

Leicht angeschrägte Front, vier Rundscheinwerfer und ein gepäckfreundlich breites Stufengeheck mit voluminösen Leuchten, optisch übernimmt der 7er der ersten Generation E23 zwar Elemente vom Vorgänger BMW 25002800. Doch mit 4,86 m Länge und 1,80 m Breite legen die bayerischen Flaggschiffe in den Abmessungen ordentlich zu. Außerdem sorgt BMW etwa mit dem Einsatz von Turbomotoren dafür, dass die 7er als sportliche Limousinen wahrgenommen werden. Über einer viertel Million Fahrzeuge der Baureihe können die Bayern dank dieser Strategie bis 1986 absetzen und sich damit in der Oberklasse etablieren. In diesen Versionen legt BMW die heute als Oldtimer gesuchten ersten 7er Limousinen mit R6-Motoren auf:

  • BMW 728, 730 und 733i der ersten Bauphase von 1977 bis Sommer 1979.
  • BMW 728i, 732i und 735i in der zweiten Bauphase von 1979 bis Sommer 1986.
  • BMW 745i ab Frühjahr 1980 als Topversion.
  • Reihensechszylinder-Benziner in den Leistungsstufen von 125 kW (170 PS) bis 185 kW (252 PS).
  • Facelift 1982 mit optischer Überarbeitung und Einsatz eines Turbomotors beim Spitzenmodell.
  • Einführung von Katalysatoren ab Baujahr 1984.

Die 7er von BMW der zweiten Baugeneration E32 (1986 – 1994)

Mit fast 1,85 m und 4,91 m jeweils gut fünf Zentimeter breiter und länger, optisch verschlankt mit schmalerem Kühlergrill und kleiner dimensionierten Rundscheinscheinwerfern, so schickt BMW 1986 den 7er der zweiten Baugeneration vom Typ E32 an den Start. Dazu werten die Bayern ihre Oberklasse mit einer auf über fünf Meter gestreckten Langversion und stärkeren V-Motoren auf. Das kennzeichnet die gut 300.000 Mal verkauften 7er bis zum Auslaufen der Produktion im Jahr 1994:

  • Topmodell 750i ab Herbst 1987 mit einer Leistung von bis zu 220 (300 PS).
  • Langversionen 735iL und 750iL.
  • 730i und 735i bis Frühjahr 1992 als Einstiegsmodelle mit R6-Motoren.
  • 1992 Umstellung der 730/735i auf V8-Motoren und Einführung des 740i als V8-Spitzenversion.
  • Je nach Motorisierung und Baujahr manuelles Fünfganggetriebe oder Vierstufen- und Fünfstufenautomatik.
  • Ausstattungslinien wie Shadow Line oder High Line.
  • Serienausstattung mit ABS, Nebelscheinwerfer, Zentralverriegelung mit Fernbedienung, Tempomat, Klimaanlage, elektrische Fensterheber und RDS Radio.
  • Sonderausstattungen wie Einrichtung für Autotelefon, Bordkühlschrank, Loungesitze hinten, Akustikverglasung, Xenonlicht, Einparkhilfe vorne und hinten oder Ledersitzbezüge und elektrisches Schiebedach.

Die 7er von BMW der dritten Baugeneration E38 (1994 – 2001)

Gut fünf Meter Länge in der Normalvariante und fast 5,40 m in der Langversion, in der 7er Generation vom Typ E38 stellt BMW in seiner Oberklasse nochmals mehr Raum zur Verfügung und rüstet auch bei der Komfortausstattung etwa mit dem optional erhältlichen Navigationssystem mit TV-Funktion statusgemäß nach. Überdies kommen in dieser Bauphase die ersten 7er mit Dieselmotoren auf den Markt. Das sind die wichtigen Neuerungen beim 7er der dritten Baugeneration, die bis 2001 fast 330.000 Mal in Dingolfingen vom Band läuft:

  • Einstiegsmodell BMW 728i mit R6-Motor und bis zu 142 kW (193 PS) Leistung.
  • BMW 730i, 735i und 740i mit V8-Motoren bis 210 kW (286 PS) Leistung.
  • Spitzenmodell 750i mit V12-Motor und bis zu 240 kW (326 PS) maximaler Leistungsabgabe.
  • Drei Dieselvarianten 725tds und 730d mit R6-Motor sowie 740d mit V8-Diesel für bis zu 180 kW (245 PS) Leistung.
  • Langversionen 728iL, 730/735iL, 740iL und 750iL.
  • Serienausstattung u.a. mit zwei Airbags, ABS, Nebelscheinwerfer, Zentralverriegelung mit Fernbedienung, Tempomat, manuelle Klimaanlage, Multifunktionslenkrad und Radio.
  • Sonderausstattungen wie Traktionskontrolle ASC+T, elektronische Dämpfer-Control EDC, Niveauregulierung, Einparkhilfe vorne und hinten, Akustikverglasung, Xenon Licht, Schiebedach, Bordcomputer mit Monitor, Navigationssystem mit TV sowie Klimaautomatik.

Die 7er von BMW in der vierten Baugeneration E65 (2001 – 2008)

Schmale Front und ein wuchtiges Heck mit markanter Reflektorleiste im Kofferraumdeckel, mit dem Übergang zur Generation E65) Ende des Jahres 2001 verändert BMW den Auftritt der 7er-Reihe, die mit über fünf Metern Länge und einer Breite von 1,90 m auch in den Abmessungen sowie mit bis zu 2,25 t Gewicht den Charakter einer schweren Limousine betont. Im Frühjahr 2005 überarbeiten die Bayern Technik und Optik der 7er. In welchen Varianten und mit welcher Ausstattung die Limousinen bis 2008 antreten, zeigt die folgende Übersicht:

  • BMW 730i als Einstiegsversion mit Reihensechszylinder.
  • V8-Benziner BMW 735i/745i und 740i/750i ab Frühjahr 2005.
  • Spitzenmodell BMW 760i mit V12-Motor und bis zu 327 kW (445 PS) Leistung.
  • Common Rail Diesel 730d mit R6-Motor und 740d/745d mit V8-Motor für bis zu 242 kW (329 PS).
  • Langversionen für die Benziner und ab Frühjahr 2005 der 730Ld als erster 7er Diesel mit langem Radstand.
  • Sportversion Alpina B7 auf Basis des BMW 750i mit 500 PS Leistung.
  • Serienausstattung u.a. mit Sechsgangautomatik, Stabilitäts- und Traktionskontrolle, Front- und Fondairbags, Echtholzdekoreinlagen, Drehzahlmesser, Klimaautomatik und Soundsystem mit CD-Radio.
  • Sonderausstattungen wie Infotainmentsystem mit Internetzugang, Navigationssystem, EDC-Dämpfersystem mit Komfort- und Sporteinstellung, Einparkhilfe, Reifendruckkontrollsystem, Memory-Sitzeinstellung und Bi-Xenon Scheinwerfer.

Die 7er von BMW in der fünften Baugeneration F01 (2008 – 2015)

Flacher abfallende Dachlinie, weiter nach unten gezogener Kofferraumdeckel mit Chromspange und geschwungene Formen für die Klarglasabdeckung der Frontscheinwerfer, beim 7er der im Jahr 2008 eingeführten Generation F01 setzt BMW wieder auf klassische Eleganz. Und wertet seine Oberklasse etwa mit serienmäßig verbauter Luftfederung auf. Dazu gibt es mit Hybrid- wie Allradoption sowie vielen elektronischen Bordhelfern auch technisch wichtige Neuerungen. In diesen Varianten steht der 7er bis zum Jahr 2015 im Programm:

  • Einstiegsmodell BMW 740i mit Reihensechszylinder.
  • BMW 750i mit V8-Benziner mit bis zu 330 kW (449 PS).
  • BMW 760i als V12-Topversion ab Herbst 2009 mit bis zu 400 kW (544 PS).
  • R6-Diesel 730d, 740d und 750d von 180 kW (245 PS) bis 280 kW (381 PS).
  • ActiveHybrid 7 ab Frühjahr 2010 als Mildhybrid.
  • Langversionen 730Ld, 740Li, 750Li, 760Li,
  • Je nach Motorisierung Sechsgang- oder Achtgangautomatikgetriebe und optional oder serienmäßig Allradantrieb.

Die 7er von BMW in der sechsten Baugeneration G11 ab 2015

Flachere Karosserie, Coupé-artiger Dachabschluss und dynamische Frontgestaltung mit breiten Lufteinlässen und schmalen Scheinwerfereinheiten, im Jahr 2015 tritt der auf fast 5,10 m Länge oder 5,26 m in der gestreckten Version gewachsene 7er von BMW optisch deutlich agiler auf. Dazu wertet BMW seine Oberklasse durch Features wie die Funktion zum autonomen Einparken und das 2016 vorgestellte erste M-Modell der 7er auf, dem die Bayern im selben Jahr einen Plug-in-Hybrid an die Seite stellen. In diesen Varianten stellt BMW die 7er der Generation G11 vor:

  • Einstiegsmodell BMW 740i/Li mit R6-Motor.
  • BMW 750i/750Li mit V8-Motor.
  • Sportversion M760Li ab Oktober 2016 mit bis zu 448 kW (610 PS).
  • Diesel 730d/Ld, 740d/Ld und 750d/Ld in den Leistungsstufen von 195 kW (265 PS) bis 294 kW (400 PS).
  • Hybridversionen 740e/740Le mit 240 kW (326 PS) Systemleistung.
  • Serienausstattung u.a. Fahrprogrammauswahl in vier Einstellungen, Kollisionswarnsystem, Ledersitze, Sportlenkrad, Ambientebeleuchtung, LED-Scheinwerfer, Zweizonen-Klimaautomatik, Infotainmentsystem mit Gestensteuerung, Navigation und Schnittstellen sowie 18 Zoll Aluräder.
  • Innovationspaket u.a. mit Driving Assistant, Head-up-Display und Laserlicht.
  • Business Paket u.a. mit Massagesitzen, Softclose-Türen und Sitzen mit Nappaleder.
  • M Sportpaket u.a. mit schwarzen Dekoren und Anbauteilen sowie sportlich abgestimmtem Fahrwerk und Getriebe.
  • Pure Excellence Exterieurpaket u.a. mit Chromdekoren, 20 Zoll Alufelgen und Holzeinlagen für Lenkrad und Innengriffe.

Das bringt das Facelift 2019 für den 7er von BMW an Neuerungen

Beim Facelift Anfang 2019 betont BMW den sportlichen Charakter der 7er aus der G11-Bauphase nochmals und lässt diese mit Schlitzscheinwerfern, mächtiger Kühleröffnung und gewölbter XXL-Chromniere im Wasserfall-Look vorfahren. Und die Lichtsignatur hinten setzen die Bayern mit einem über den gesamten Kofferraumdeckel reichenden Leuchtband in Szene. Das bringt die 2019er Modellpflege für den 7er u.a. an Neuerungen:

  • Umstellung der Motoren von Euro 6 auf Euro 6d-Temp.
  • Plug-in-Hybrid 745e/Le mit Leistungssteigerung auf 290 kW (394 PS) und größerem Akku für Fahrten im E-Modus bis zu 58 km.
  • Neuer V8-Motor für den BMW 750i/Li mit 390 kW (530 PS).
  • Sportmodell M760Li mit auf 430 kW (585 PS) leistungsreduzierten V12-Aggregat.
  • Serienmäßiges Digitalcockpit und 12,3 Zoll Zentraldisplay.
  • Optionaler Driving Assistant Pro mit allen Systemen zum teilautonomen Fahren.

Für diese Zielgruppen baut BMW die 7er Limousinen

Üppige Abmessungen, optionale Ausstattung der Langversionen mit Loungebestuhlung, Komforttechnik und eine breite Motorenpalette vom V12-Sportmodell bis zum sparsamen Plug-in-Hybrid, mit der 7er Limousine spricht BMW Oberklasse- und Dienstwagenfahrer an, die eine sportliche Alternative zu klassischen Komfortlimousinen suchen. Wer einen 7er als Gebrauchtwagen oder Neuwagen kaufen will, sollte insbesondere auf die Motorisierung achten. Denn da deckt die Oberklasse von BMW angefangen vom Sechszylinder der Einstiegsversionen über den V12-Prestigeträger bis zum Sparhybriden ein breites Spektrum ab.

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Technische Daten BMW 7er

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