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Daihatsu Copen

Im Baujahr 2002 wird der Daihatsu Copen in Japan vorgestellt

Auf den Straßen der japanischen Großstädte gehören Kleinstwagen wegen ihrer steuerbegünstigt geringen Unterhaltskosten und ihrem geringen Platzanspruch seit vielen Jahrzehnten zum Alltag. Diese spezielle Klasse von Fahrzeugen mit besonders kleinem Hubraum von etwa 0,6 Litern ist als Kei-Car bekannt und in Japan ist es nichts ungewöhnliches, dass diese Autos in den unterschiedlichsten Karosserieformen angeboten werden. Dazu gehören viertürige Limousinen wie hoch aufbauende Microvans oder Nutzfahrzeuge mit kleiner Ladefläche in Pritschenbauweise oder allradangetriebene Kei-Cars im Look von Offroadern. In Europa wurden die japanischen Micromodelle seit den 1980er Jahren meist mit größeren Motoren zunächst fast ausschließlich als in Limousinenform angeboten. Der japanische Hersteller Daihatsu, mehrheitlich zum Toyota-Konzern gehörend, machte die Europäer dann mit der Vielfalt der Kei-Cars bekannt. Neben dem Klassiker Daihatsu Cuore kamen Microvans wie der Daihatsu Move und kleine Geländewagen wie der Daihatsu Terios oder das Pritschenmodell Daihatsu Hijet auf den Markt. Im Baujahr 2002 erweiterten die Asiaten ihr Programm um ein neues Modell, das als Daihatsu Copen das erste Micro-Cabriolet-Coupé der Firmengeschichte war.

Der Daihatsu Copen wird in Europa im Jahr 2004 zunächst als Rechtslenker verkauft

So ungewöhnlich die Formen und Abmessungen des Daihatsu Copen auf viele europäische Betrachter wirkten, so ungewöhnlich die Verkaufsstrategie der Japaner: Sie brachten ihr kleines Cabriolet-Coupé zwar zwei Jahre nach dem Start der Produktion in Japan auch nach Europa. Allerdings gab es den Daihatsu Copen dort zuerst nur in der japanischen Originalversion als Rechtslenker. Erst mit dem Baujahr 2006 führte der Hersteller den Daihatsu Copen dann in der umgebauten Version mit dem Lenkrad in der für die meisten Europäer gewohnten linken Position ein.

Der Daihatsu Copen erhält ein faltbares Dach aus Aluminium

Mit seinem Gewicht von gut 850 Kilogramm fuhr der Daihatsu Copen in der Klasse der klassischen britischen Roadster, als diese noch mehr Wert auf Purismus als auf den Komfort gelegt hatten. Das Design des Copen allerdings hatte mit britischen Vorgängern gewiss nichts gemeinsam. Die knapp 3,40 Meter lange und 1,47 Meter breite Karosserie war bei einer Höhe von gut 1,24 Metern eine auffällig rundliche Erscheinung in der Cabriolet-Klasse. Im Trend hingegen lag der Hersteller mit seiner Entscheidung, den Daihatsu Copen als Coupé-Cabriolet zu konstruieren. Besonderheit beim Faltdach: Es bestand aus dem Leichtmetall Aluminium. Motorisiert war der Daihatsu Copen ab 2006 in Europa mit einem 1,3 Liter Ottomotor, der 64 kW (87 PS) leistete.

Fahrzeugbewertungen zu Daihatsu Copen

1 Bewertungen

5,0

Technische Daten Daihatsu Copen

Technische Daten wie Verbrauch, PS, Maße, Gewicht und Länge im Überblick

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