Zum Hauptinhalt springen

Neuer Anstrich – gewohnte Funktionen

Entdecken Sie jetzt unseren neuen Stil, den wir Schritt für Schritt auf der gesamten Website umsetzen.

Mehr erfahren

Eine Sache noch...

Vielen Dank, dass Sie an unserer Sneak Preview für das neue Design teilgenommen haben. Sie werden noch ein paar weitere Farbänderungen sehen, während wir Ihre Erfahrungen mit unserem endgültigen Design aktualisieren.​

Gebrauchte Honda CRX bei AutoScout24 finden

Honda CRX

Honda CRX

Ein Nippon-Ferrari mit Kultstatus

Der Sportwagen Honda CRX ist für viele Kinder der 1980er und 1990er Jahre ein Traum aus vergangenen Tagen. Das Coupé aus Japan wollte trotz Ölkrise den Wunsch nach einem sportlichen Modell erfüllen. Schon der erste Anblick auf der IAA 1983 in Frankfurt am Main ließ den Puls der Besucher höherschlagen. Bis 1998 entwickelte der Hersteller drei Gene-rationen des leichten, leistungsstarken und sparsamen Sportcoupés. Weiterlesen

Video - Honda CRX im Test

Zeitreise! Der Jugendtraum Honda CRX von 1991.

Kann der Honda CRX, Kais Jungendtraum der 90er, auch heute noch überzeugen? AutoScout24 und Kai testen die Drehorgel mit dem 1,6 Liter VTEC Motor, der sogar noch etwas mehr Leistung als die Serie hat.

Technische Daten Honda CRX

Technische Daten wie Verbrauch, PS, Maße, Gewicht und Länge im Überblick

Technische Daten anzeigen

Finden Sie jetzt Ihr Wunschauto.

Aus über 2,4 Mio. Fahrzeugen im europaweit größten Online-Automarkt.

Karosserieform

Außenfarbe

Die häufigsten Fragen und Antworten.

Der Honda CRX ist ein Kultwagen aus den 1980er und 1990er Jahren. Für Liebhaber ist das Auto wesentlich mehr wert als die Summe seiner Bauteile. Außerdem hat das Sportcoupé hervorragende Fahrleistungen von über 300.000 km.

Einer der ersten Nippon-Ferraris

Anfang der 1980er Jahre sah es bei den europäischen Sportwagen-Herstellern recht mau aus – kaum ein sportliches Coupé weit und breit. Daraufhin wagte der japanische Automobilbauer Honda mit einer neuen Baureihe den Sprung auf den europäischen Markt. Mit dem bezahlbaren Honda CRX wollte er den Traum vom eigenen Ferrari für den Ottonormalverbraucher in greifbare Nähe bringen. Natürlich ist der CRX kein Ferrari, doch mit seiner keilförmigen Form und seinen leistungsstarken Motoren vermittelt er das Gefühl von Sportlichkeit und Einzigartigkeit. Er war einer der ersten “Nippon-Ferraris”, wobei “Nippon” die japanische Aussprache des Wortes “Japan” ist – dem Heimatland von Honda. Diese Chance witterte auch der japanische Konkurrent Toyota und schickte nur ein Jahr nach der Markteinführung von Honda gleich den Sportwagen Toyota MR2 hinterher, der ebenfalls in die Kategorie der Nippon-Ferraris fällt. Eigentlich wollte Toyota mit dem Konzeptfahrzeug der Tokyo Motor Show zum 25. Geburtstag gratulieren, doch schnell wurde daraus der Gegenentwurf zum japanischen Mitstreiter. Kurz zuvor wurde der CRX zum Publikumsliebling der IAA 1983 gekürt und Unternehmens-Chef Sōichirō Honda versprach sich davon eine erfolgreiche Markteinführung. Schließlich startete die Erfolgsgeschichte des Honda S500 im Jahr 1963 ebenfalls in Frankfurt.

1. Generation: CRX AF & AS (1983–1987)

Für den neuen Personenkraftwagen hatte sich der Hersteller ganz besondere Ziele gesteckt. Er sollte eben kein Ferrari-Abklatsch sein, sondern eine ganz eigene Baureihe ins Leben rufen, in der später auch der Honda NSX und der Honda CR-Z anzusiedeln sind. Viel Power und ein geringer Kraftstoffverbrauch zu einem verhältnismäßig günstigen Preis – das war der Anspruch. Als erfolgsversprechende Grundlage nutzte der Hersteller den Kompaktwagen Honda Civic , der bereits seit 1972 hergestellt wurde. Auf dessen Basis entwickelte er das zweisitzige Sportcoupé Typ AF (bis 1991 mit zwei Notsitzen). Mit 1,26 bis 1,29 Metern Höhe und einer keilförmigen Karosserie liegt das Fahrzeug schnittig im Wind. Stoßstangen, Scheinwerfer und Türgriffe sind nicht außen am Auto angebracht, sondern in die Wagenform integriert. Dadurch verringert sich der Luftwiderstand auf einen cw-Wert von 0,33. Die aerodynamische und sportliche Optik bekam mehrere internationale Auszeichnungen. Um noch schneller zu werden, reduzierte der Hersteller das Gewicht so weit wie möglich. Kotflügel, Stoßstangen, Frontmaske und Verkleidungen bestehen aus einem damals neu entwickelten Kunststoff, der Motor wurde aus Leichtmetall gefertigt. Gleichzeitig verringert der hohe Anteil an Kunststoff die Gefahr von Korrosion. Insgesamt bringt der CRX gerade einmal 825 bis 835 kg auf die Waage.

Windschnittiges Leichtgewicht mit Cabrio-Feeling

Eine weitere Besonderheit am Wagen sind die neuartig verklebten Scheiben, die zu einer höheren Steifigkeit der Karosserie und einer kompakteren Bauweise beitragen. Die Scheiben in den Türen haben wie bei einem Cabrio keine Rahmen. Ebenso das große, elektrische Schiebedach, das vom Armaturenbrett aus gesteuert wird und einen mechanisch aufklappenden Windschutz besitzt. Auffällig sind die verhältnismäßig großen Türen. Die Karosserie kann durch die Verstellung der Drehstabfedern vorne um bis zu sechs Zentimeter tiefer gelegt werden. Die Lenkung muss ohne Servounterstützung auskommen, lenkt dafür aber dank Zahnstange und Ritzel recht leicht und sehr direkt.

Serienausstattung:

  • Fünfganggetriebe
  • Blinker an den Seiten
  • Drehzahlmesser
  • Digitale Quarzuhr
  • Getönte Scheiben
  • Blaupunkt-Kassettenradio (in Deutschland)
  • Versenkbare Antenne
  • Verstellbare Liegesitze
  • Bremskraftverstärker
  • Front- & Heckspoiler

Fahrleistungen von über 300.000 km

Auf dem europäischen Markt erschien der Honda CRX mit einem 1,5-Liter-Vierzylinder-Einspritzmotor mit 74 kW (100 PS) Leistung. Damit erreicht der Sportwagen gerade so die 190 km/h und beschleunigt in 8,9 Sekunden auf 100 km/h. Der Motor ist für alle Benzinsorten geeignet, ein Katalysator stand erst Ende der 1980er Jahre zur Verfügung. Die computergesteuerte Saugrohreinspritzung wurde ursprünglich für die Formel 1 entwickelt und steuert die Öffnungszeit der Einlassventile mittels acht Sensoren. 1986 wurde der Motor Typ AF vom AS abgelöst. Dahinter steckt ein 1,6-Liter-Vierzylinder mit 16 statt 12 Ventilen und zwei statt einer Nockenwelle. Aufgrund des größeren Platzbedarfs hat die Motorhaube eine kleine Ausbeulung auf der linken Seite, die zunächst auch in der zweiten Generation übernommen wurde. Durch den neuen Antrieb schafft das Auto 202 km/h Höchstgeschwindigkeit und beschleunigt in 8,1 Sekunden auf 100 km/h. Der Kraftstoffverbrauch liegt je nach Fahrweise zwischen 6,5 und 9 Litern für 100 km Strecke. Mit der richtigen Pflege erreicht der CRX eine Fahrleistung von über 300.000 km ohne Ölverlust. Bis auf Motor und Innenausstattung hat sich beim AS-Modell nicht viel zum Vorgänger geändert.

2. Generation: CRX ED9 & EE8 (1987–1991)

Nach nur vier Jahren Bauzeit erschien bereits die zweite Generation des Sportwagens, die ebenfalls nur vier Jahre lang auf dem Markt blieb. Gerade der Antrieb machte einen Techniksprung nach vorne – hin zum computergestützten VTEC-System, das ursprünglich aus dem Motorradsport stammt und durch Ventil- und Hub-Steuerung das gesamte Leistungspotenzial aus dem Saugmotor herausholt. Damit bringt der Honda CRX entweder 91 kW (124 PS) oder 96 kW (130 PS) aus einem 1,6-Liter-Vierzylinder auf die Straße. Je nachdem, ob ein Katalysator verbaut ist oder nicht. Die Höchstgeschwindigkeit liegt dadurch bei 205 bis 212 km/h und die Beschleunigung auf 100 km/h bei 7,5 bis 8,5 Sekunden. Im Durchschnitt hat die zweite Generation einen Kraftstoffverbrauch von 7 Litern auf 100 km.

Kontrolle halten ohne Fahrhilfen

Noch schneller ist der Typ EE8 ab 1989 unterwegs – erkennbar an der angehobenen Motorhaube sowie den größeren Scheinwerfern, dem größeren Heckspoiler und der neuen Frontstoßstange. Allerdings bringen 110 kW (150 PS) nicht nur mehr Leistung auf die Straße, sondern auch 100 kg mehr Gewicht auf die Achsen und rund 1,3 Liter mehr Kraftstoffverbrauch auf die Tankuhr. Neben dem geringen Platzangebot im Vergleich zur ersten Generation (die hintere Sitzreihe ist nur für Personen unter 1,45 m Körpergröße zumutbar) lässt sich das Fahrzeug auch nicht mehr so leicht kontrollieren. Frontantrieb, sportliche Abstimmung, kurzer Radstand und eine sehr direkte Lenkung wirken sich unmittelbar auf das Fahrverhalten aus, sodass das Auto in geschnittenen Kurven auch mal ausbrechen kann. Die fehlenden Fahrhilfen wie ESP, ABS und Servolenkung erschweren die Kontrolle zusätzlich.

3. Generation: CRX del Sol EH6 & EG2 (1992–1998)

Um sich vom Mitstreiter Mazda MX-5 abzuheben, erhielt die dritte Generation des CRX 1994 für den deutschen Markt den Zusatz “del Sol”. Das erste Mal trat der Honda CRX als Targa-Variante mit Überrollbügel und abnehmbarem Aluminiumdach auf, das unter der Kofferraumklappe befestigt werden kann. Somit behält der Kofferraum seine 300 Liter Stauraum, während er bei der Variante mit dem elektrisch versenkbaren Stahldach dank der Hebekonstruktion nur noch 140 Liter Platz bietet. Als Antrieb hat die dritte und letzte Auflage entweder einen 1,6-Liter-Benziner mit doppelter Nockenwelle (DOHC), variabler Ventilsteuerung (VTEC) und 118 kW (160 PS) an Bord (Typ EG2) oder einen 1,6-Liter-Benziner mit einer Nockenwelle (SOHC) und nur 92 kW (125 PS) Leistung. Die CO2-Emissionen der Fahrzeuge vor 1995 fallen heutzutage unter die Euro-1-Abgaswerte, können aber mit wenigen Handgriffen auf Euro-2 aufgerüstet werden. Das entlastet sowohl den Geldbeutel als auch die Umwelt.

Optionale Ausstattung für den CRX del Sol:

  • ABS (teilweise serienmäßig)
  • Dachbedienung (manuell oder elektrisch)
  • Scheibenbremsen hinten (später serienmäßig)
  • Nebelscheinwerfer
  • Klimaanlage
  • Heckspoiler (teilweise serienmäßig)
  • Airbag (nur für Fahrer)
  • Ledersitze
  • Elektrische Fensterheber (serienmäßig)
  • Elektrisch verstellbare Außenspiegel (serienmäßig)

Fazit

Bei vielen Sportwagen-Liebhabern genießt der Honda CRX Kultstatus. Als bezahlbarer Nippon-Ferrari, der den Spaß beim Fahren mit ausgereifter Civic-Technik und einem keilförmigen Design zu einem einzigartigen Gesamtpaket verschnürt. Zwar kann der Flitzer nicht mit den Fahreigenschaften eines echten Ferraris mithalten, doch lässt ein gebrauchter Honda CRX bei guter Pflege immer noch das Herz von Liebhabern sportlicher Kultautos höherschlagen. Allerdings ist hinten wirklich kein Platz für weitere Personen, die Rückbank dient eher als zusätzlicher Stauraum.

Fahrzeugbewertungen zu Honda CRX

7 Bewertungen

4,4