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Mercedes-Benz 230

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Stärken

  • Ikonische „Heckflosse“
  • Robuste Motoren
  • Sicherheitsausstattung

Schwächen

  • Ab Baureihe 123 biedere Optik
  • Rostanfällig

Mercedes-Benz 230 im Überblick

Finde hier einen umfassenden Überblick über das Auto Mercedes-Benz 230, einschließlich Details über die wichtigsten Merkmale, Motorisierung, Ausstattung und weitere nützliche Informationen rund um das Automodell. Weiterlesen

Gebraucht ab:€ 1.500,-*
Finanzieren ab:€ 179,- mtl.*
Versicherungsklasse:12
*Niedrigster Preis auf AutoScout24 im letzten Monat
von 0 auf 100 km/h:0 - 0s
Höchstgeschwindigkeit:136 - 0 km/h
CO2-Ausstoß (komb.):0 - 0 g CO2/km
Verbrauch (komb.):0 - 0 null
Maße (L/B/H) ab:0 x 0 x 0 mm
Türen:4 - 5
Kofferraum:0 - 0 Liter

Mercedes-Benz 230: 60 Jahre Modellgeschichte

Der Mercedes-Benz 230 bezeichnet die Autos der Mittelklasse und der oberen Mittelklasse, die zwischen 1933 und 1993 gebaut wurden und einen 2,3-Liter-Motor aufweisen. Darunter fallen die Baureihen W 21, W 143, W 153, 110, 111, /8, 123 und 124. Besonders beliebt sind die alten „Heckflossen“-Modelle. Weiterlesen

Interessiert am Mercedes-Benz 230

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Alternative Modelle

Gute Gründe

  • Oldtimer für Sammler
  • Zum Schrauben und Basteln
  • Baureihe 123 und 124 zum alltäglichen Fahren
  • Als langfristige Investition

Daten

Motorisierung

W 21 und W 143

Zu Beginn zählte der 2,3-Liter-Ottomotor noch als Topmotorisierung. Er leistet 40 kW (55 PS) und erreicht sein maximales Drehmoment von 136 Newtonmeter bei 1.800 Umdrehungen die Minute. Der Hecktriebler wird mit einem 3-Gang-Schaltgetriebe gekuppelt. Seine Höchstgeschwindigkeit liegt bei 110 km/h.

Beim W 143 kam eine 4-Gang-Schaltung hinzu, die die Spitzengeschwindigkeit auf 116 km/h erhöht.

W153

Von 1938 bis 1943 stand neben dem altbekannten 55 PS starken Motor auch eine Sportvariante zur Auswahl. Der Mercedes-Benz 230 SV leistet 43 kW (58 PS) und weist ein leicht höheres maximales Drehmoment von 139 Newtonmeter bei 3.800 Touren auf. Bis zu 130 km/h schnell kann die damalige Mittelklasse fahren.

110 und 111

Erst lange nach dem Krieg, im Jahr 1961, erschien ein weiterer Mercedes-Benz 230. Der 2,3-Liter-Reihensechszylinder M 180 zeichnet den 230 wieder als Topmotorisierung aus. Während das erste Modell eine Leistung von 77 kW (105 PS) aufweist, generiert das Aggregat nach einem Facelift bereits 88 kW (120 PS). Das maximale Drehmoment beträgt nach der Modellpflege 179 Newtonmeter bei 4.000 Umdrehungen die Minute.

Von 0 auf 100 km/h beschleunigt der Mercedes-Benz 230 in 14,1 beziehungsweise 12,8 Sekunden, seine Höchstgeschwindigkeit liegt bei 168 respektive 175 km/h. Erschwinglich ist das Ausfahren dieses Modells und auch seiner Vorgänger nicht. Die Limousine aus der 110 Baureihe verbraucht 16 Liter Benzin auf 100 Kilometern.

/8

Unter Mercedes-Benz /8 („Strich-Acht“) versteht man die Baureihen W 114 und W 115. In Ersterer weist der 230 wieder den gleichen Motor auf, in Letzterer sogar in leicht reduzierter Weise mit nur noch 81 kW (110 PS). Im Gegenzug ist der Verbrauch auf rund 11 Liter Benzin auf 100 Kilometer gesunken.

123

In der Baureihe 123 (später E-Klasse) findet sich der Mercedes-Benz 230 als mittelklassiges Modell wieder. Zudem war es auch als 230 T und 230 TE (leicht veränderte Karosserie) sowie als 230 C und 230 CE verfügbar. Endlich stand mit 100 kW (136 PS) eine Leistungssteigerung an. Das maximale Drehmoment von 205 Newtonmeter wird nun bei 3.500 Touren erreicht. Außerdem kann serienmäßig in fünf Gängen geschaltet werden. Die Höchstgeschwindigkeit beläuft sich auf 180 km/h.

124

In der letzten Baureihe als eigenständiges Modell verfügt der Mercedes-Benz 230 wieder über den gleichen Motor wie beim Vorgänger. Allerdings ist der Verbrauch mit 9 Litern etwas niedriger. Das Fahrzeug erfüllt die Abgasnorm Euro 1. Zudem kann die Limousine gebremste Anhänger mit bis zu 1.500 Kilogramm Gewicht ziehen.

Abmessungen

Der Mercedes-Benz 230 ist kontinuierlich länger geworden. Häufig galt der 230 auch als Modell mit längerem Radstand in einer Baureihe. Sein Stufenheck ist unverkennbar und noch heute häufig auf der Straße zu sehen. Ein Mercedes-Benz 230 E aus dem Jahr 1985 misst 4,74 Meter in der Länge, 1,74 Meter in der Breite und 1,44 Meter in der Höhe. Er fährt auf einem weiten Radstand von 2,80 Meter.

Die Standardlimousine hat einen durchschnittlichen Kofferraum von 520 Litern und eine erlaubte Zuladung von 520 Kilogramm. Bei der T-Version kann durch Umklappen der Rückbank der Stauraum auf 1.770 Liter Volumen erweitert werden. Außerdem darf rund 100 Kilogramm mehr zugeladen werden. Die Dächer beider Modelle tragen ebenfalls bis zu 100 Kilogramm.

Daten und Abmessungen Mercedes-Benz 230
Bauzeit 1933 – 1993
Länge, Breite, Höhe 4,74 m x 1,74 m x 1,44 m
Radstand 2,80 m
Kofferraumvolumen 520 l (beim 230 T bis zu 1.770 l)
Leergewicht 1.310 kg
Zulässiges Gesamtgewicht 1.830 kg
Hubraum 2.299 cm³
Drehmoment 205 Nm bei 3.500 U / min
Höchstgeschwindigkeit 203 km/h
Beschleunigung 0 auf 100 km/h 10,4 s
Tankvolumen 70,0 l
Verbrauch 8,7 l / 100 km (Drittelmix)
CO2-Emissionen 209 g / km (kombiniert)

Varianten

Der Mercedes-Benz 230 ist in den ersten Baureihen nur als Limousine verfügbar. Später erscheint er auch als Coupé und T-Modell (Schrägheck-Kombi). Darüber hinaus gab es noch keine geläufigen Ausstattungslinien. Extras mussten seinerzeit bei allen Modellen einzeln geordert werden. Deshalb gleicht kaum ein 230 dem anderen.

Preis

Ein neuer Mercedes-Benz 230 aus dem Jahr 1987 kostete umgerechnet rund 22.000 Euro. Allerdings dürfte der reale Verkaufspreis etwas höher gewesen sein, weil praktische Extras wie elektrische Fensterheber nicht kostengünstig waren. Der 230 stellt Anfang des 20. Jahrhunderts noch die teuerste Topmotorisierung dar, in der 124-Baureihe jedoch nur das untere Mittelfeld.

Auf dem Gebrauchtwagenmarkt herrscht ein breites Spektrum an verschiedenen Baureihen. Während die jüngsten 124-Modelle selten unter 200.000 Kilometer aufweisen und zwischen 5.000 bis 10.000 Euro verbuchen, ragen gepflegte „Heckflossen“-Modelle und ältere Modelle in sehr hohe Preiskategorien.

Design

Exterieur

Die 60-jährige Designgeschichte des Mercedes-Benz 230 ist voller optischer Besonderheiten. Bis 1941 zeigt sich der 230 in dem nostalgischen Gewand eines Tourenwagens. Erst das Modell aus der W 153-Baureihe trägt eine Ganzstahlkarosserie und erinnert so an eine klassische, gediegene Limousine.

In den 60er-Jahren erscheint mit der 110-Baureihe ein Autodesign, welches in den USA dominant war. Gerade Linien, markante Sicken und viel Chromeinsatz zeichnen diese Modelle aus. Allen voran steht jedoch das Erkennungsmerkmal schlechthin: die „Heckflosse“, das Auswachsen der seitlichen Kotflügel. Auch der 111 ist mit der Flosse ausgeliefert worden.

Mit dem /8 bis zur jüngsten Baureihe 124 ging das Design wieder in eine biedere, konservative Richtung. Trotzdem schätzen heute viele das minimalistische, aber selbstbewusste Aussehen der Oldtimer.

Interieur

Da es beim Mercedes-Benz 230 noch keine Ausstattungslinien gab, unterscheiden sich die Modelle stark voneinander. Die ältesten Modelle sind im Innenraum jedoch nostalgisch schlicht, aber hochwertig.

Käufer der Baureihe 124 standen vor der Wahl einer Polsterfarbe und -muster. Außerdem wurde der Lederbeschlag auch nur teilweise angeboten. Im konservativen Innenraum dürfen zudem die Holzapplikationen nicht fehlen, die an der Mittelkonsole, am Armaturenbrett sowie an den Türen vorzufinden sind.

Gegen Aufpreis waren zusätzlich eine elektrische Sitzverstellung und Fensterheber, Reiserechner, Klimaautomatik und Standheizung verfügbar.

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Sicherheit

Während die alten Modelle eine für ihre Zeit normale Sicherheit aufweisen, sollte die Baureihe 124 mit einem Fokus auf den Insassenschutz entwickelt werden. So wurden zum Beispiel hochfeste Stahlbleche verbaut, die den Fahrgastraum stabiler machen sollten.

Zudem waren ab 1988 ABS und der Fahrerairbag serienmäßig, kurz darauf auch der Beifahrerairbag. Die Kopfstützen für den Fond kosteten jedoch extra.

Der ADAC bewertete 1987 die Sicherheit des Mercedes-Benz 230 mit der Note 1,4. Positiv aufgefallen sind die abgeflachte und nachgiebige Karosserie, die versenkte Scheibenwischerachse, Nebelrückleuchten und die Gestaltung des Innenraums.

Alternativen

Der 230 lebt in der E-Klasse beziehungsweise dem Mercedes-Benz W210 fort. Als Nachfolgemodell erbt es zum einen die zuverlässigen, aber stärkeren Motoren und zum anderen den großzügigen Stauraum der Kombis. Nun waren auch Ausstattungslinien erhältlich, die den Zukauf von Extras etwas berechenbarer gestaltete. Doch auch beim frischeren 230 ist der Verbrauch hoch, die Technik anfällig und das Blech häufig verrostet.

Mit knapp 1,5 Millionen Fahrzeugen offenbart sich das Konkurrenzmodell BMW E39 als ebenbürtiger Rivale. Die 5er-Baureihe gilt seit fast 100 Jahren als Alternative zu Mercedes und vice versa. Dabei bietet der E39 deutlich mehr Komfort und ein besseres Sicherheitsniveau als der 230. Und sein Design ist zudem sportlicher und jünger. Vereinzelter Ölverlust muss beim Klassiker allerdings in Kauf genommen werden.

FAQ

Was ist beim Mercedes-Benz 230 die „Heckflosse“?
Die Heckflosse bezeichnet das Auswachsen des Kotflügels, der die Heckklappe sowie zwei Flossen einrahmt.
Welche Baureihen zählt man zum Mercedes-Benz 230?
Die Baureihen W 21, W 143, W 153, 110, 111, /8, 123 und 124 verfügen über den klassischen Mercedes-Benz 230.

Fahrzeugbewertungen zu Mercedes-Benz 230

12 Bewertungen

4,3

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