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Opel Omega

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Opel Omega: Mit jedem Baujahr etwas besser

Ob als Kombi oder Limousine - der Omega hat stets solide Arbeit geleistet. Und dennoch haftet dem Rüsselsheimer ein Imageproblem an. Das ist sicherlich auch der Grund dafür, weshalb die Produktion des Opels schon Mitte 2003 eingestellt wurde. Doch an der Qualität des Fahrzeugs kann es nicht liegen. Denn diese Qualität ist sogar noch heuzutage bei Gebrauchtwagen recht ansehnlich.

Der Opel Omega: eine kurze Vorstellung

Dieses Auto ist ein Pkw der oberen Mittelklasse aus dem Hause Opel, das erstmals im Spätsommer 1986 als Nachfolger des Opel Rekord E vorgestellt wurde. Als Opel Omega A und Omega B lief das Kfz in zwei Generationen vom Band. Und zugleich erledigten die OPEL Omega B Limousine und auch alle anderen Fahrzeugen einen guten Job. Heute ist der etwas holprige Start des Omega A zum Ende der 1980er Jahre längst vergessen. Damals war von massiven Qualitätsproblemen die Rede, die das Image der Marke ankratzten.

Diese Imageprobleme lastete Opel für lange Zeit an. Wer ein deutsches Auto von Rang und Namen fahren wollte, sollte vielleicht zu einem Mercedes-Benz oder BMW greifen. Dieses Imageproblem war gewiss mit dafür verantwortlich, dass die Herstellung des Omega drei Jahre nach der Jahrtausendwende eingestellt wurde. Doch das bedeutet noch lange nicht, dass dieser Opel ein Fahrzeug minderwertiger Qualität ist. Ganz im Gegenteil.

Ein Opel mit vielen guten Eigenschaften

Im Laufe der Jahre beeindruckten Modellausführungen wie der Caravan oder die Limousine zunehmend mit ihren soliden Eigenschaften und klassischen Tugenden, die Kfz der Marke einfach zu bieten haben. Die Autos bereicherten die Produktpalette und befinden sich heute als Opel Omega gebraucht oft noch immer in einem sehr guten Zustand. Die Preisgestaltung für die Modelle war mehr als fair. Wer einen Omega 2.5 TDI sein Eigen nennen wollte, musste für einen Neuwagen mit einem Kaufpreis von ungefähr 30.350 Euro rechnen. Der geräumige Caravan war mit einem Kaufpreis von 31.150 Euro noch etwas teurer. Doch heute sind die Opel Omega gebraucht natürlich wesentlich preiswerter.

Der Ford Scorpio: der Dauerkonkurrent des Opel

In der oberen Mittelklasse begegneten sich der Opel Omega und Ford Scorpio stets auf Augenhöhe. Beide Fahrzeuge präsentierten völlig neuere Konzepte als ihre Vorgänger und beide Mittelklassewagen erreichten aerodynamische Bestwerte. Mit innovativen Features wie der ersten beheizbaren Frontscheibe, Allradantrieb oder ABS hatte der Ford die Nase vorn. Doch dafür machte der Rüsselsheimer sogar Kontrahenten wie der E-Klasse mit seiner fantastischen Spurtreue in extremen Fahrsituationen Konkurrenz. Deutliche Unterschiede gibt es auch in der Federung. Während der Opel Omega eher straff federte, ging es der Ford wesentlich feiner an. Mit einem Kofferraumvolumen von 1.850 l hatte der Omega Caravan die Nase vorn.

Die Entwicklung des Fahrzeugs

Während die erste Baureihe des Wagens von 1986 bis Sommer 1993 hergestellt wurde, folgte ab Frühjahr 1994 der Omega B. Mit diesem Kfz verfolgten die Hersteller ebenfalls ein bestimmtes Ziel. Die Opel Omega B Limousine und andere Ausführungen sollten das schon 1993 eingestellte Topmodell Opel Senator ersetzen. Beide Generationen unterschieden sich durch wichtige mehrere wichtige Details voneinander. So vollzog sich mit dem Generationenwechsel ebenfalls eine Umstellung von Reihen- auf V-Motoren bei den Sechszylinder-Ottomtoren. Mitte 2003 liefen die letzten Fahrzeuge vom Band. Ein direkter Nachfolger wurden für die Omega B Limousine oder andere Modelle eigentlich nie bestimmt. Stattdessen planten die Rüsselsheimer, den Omega durch den auf dem Vectra C basierenden Signum zu ersetzen. Ein wichtiger Grund für diese Entscheidung war, dass der Signum eigentlich kein eigenes Modell gewesen ist. Vielmehr präsentierte sich dieses Fahrzeug bislang eher als modifizierter Vectra, der schlichtweg mit einem besonders flexiblen Innenraumkonzept punktete. Allerdings mangelte es diesem Opel am besonderen Image für die obere Mittelklasse.

Der Opel Omega und seine Motorisierung

Die erste Baureihe ging mit einem 82 PS starken Vierzylinder, einem Sechszylinder-Ottomotor mit 150 PS sowie zwei 73 PS sowie 99 PS starken 2,3-l-Dieselvarianten an den Start. Beim Omega B verbesserten sich die Werte des Mittelklassewagens deutlich. Dann reichte die Antriebskraft der Vierzylinder von 115 PS bzw. 85 kW beim 2,0-l-Aggregat bis hin zu 144 PS beim 2,2-l-Triebwerk. Die 2,5- bzw. 3,2-l-Sechszylinder katapultierten den OPEL Omega B Caravan und alle anderen Ausführungen auf 170 bzw. 218 PS. Die Vier- und Sechszylinder-Turbodiesel des Omega B Caravan sowie aller anderen Modelle waren 100 PS bzw. 150 PS stark.

Auf dem neuesten Stand der Technik

Aus technischer Sicht war insbesondere der Omega B mit dieser Motorisierung auf dem neuesten Stand der Technik. Dank Features wie vier Ventilen pro Zylinder oder der Common-Rail-Technik musste der Opel Omega den Vergleich mit der Konkurrenz nicht scheuen. Mit Leistungswerten wie 150 PS oder 300 Nm lag der Rüsselsheimer zwar etwas hinter Konkurrenten wie VW oder Audi zurück. Dennoch war die gebotene Leistung durchaus passabel.

Das Turboloch ist bei diesem oberen Mittelklassewagen nicht unbedingt störend. Mit dem richtigen Ladedruck zieht das Auto auch durchaus durch. Eine Gefahr, dass die Hinterräder in engeren Kurven durchdrehen, besteht eigentlich nicht. Schließlich haben die moderneren Ausführungen der Sechszylinder des Fahrzeugs die Traktionskontrolle des ESP serienmäßig an Bord. Im Gegensatz zur Leistungsentfaltung lässt die Laufkultur zwar etwas zu wünschen übrig. Schließlich ist insbesondere das Diesel Aggregat relativ laut, ohne Frage. Allerdings sind diese Geräusche beim DTI auch nicht so schlimm, dass diese auf längeren Strecken den Fahrkomfort mindern.

Diese Ausstattung lässt nur wenige Wünsche offen

Eines wird beim Caravan, der Limousine oder auch bei den Kombis von Anfang an deutlich. Bei diesem Rüsselsheimer zählen insbesondere die inneren Werte. Insbesondere nach der Modellpflege des Omega B präsentierte sich der Modelljahrgang 2002 als ein Fahrzeug, das sich sehen lesen kann. Denn dann hatte der Opel Omega eine Serienausstattung an Bord, für die Käufer von Kfz anderer Marken tief in die Tasche greifen mussten. In dieser Ausführung umfasste die Serienausstattung beispielsweise folgende Features:

  • Klimaautomatik
  • CD-Radio
  • Wurzelholz
  • Räder mit Aluminium
  • elektrisch verstellbare Sitze
  • getrennt einstellbare Temperaturregelung für Fahrer und Beifahrer
  • Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung
  • Wärmeschutzverglasung

Außerdem überzeugt der Opel Omega mit einem hohen Bedienkomfort sowie viel Platz auf den vorderen Plätzen und im hinteren Bereich. Zudem war der Opel Omega in drei Ausstattungsvarianten erhältlich, die insbesondere anspruchsvolle Fahrer überzeugen sollten. Neben Omega-Modellen in der Grundausstattung begeisterte die sogenannte Omega-Selection mit Annehmlichkeiten wie beleuchteten Make-Up-Spiegeln in Sonnenblenden, einer Klimaautomatik mit integrierter automatischer Umluftschaltung oder Einstiegsleuchten an allen vier Türen. Noch stilvoller präsentierte sich die Omega-Edition, die mit Aluminium-Dekoren in der Armaturentafel und Türverkleidungen, dunkel getönten Rückleuchten oder einem Bordcomputer samt Multi-Info-System sowie Check-Control-System aufwartete. Luxus vom Feinsten bot die Omega-Executive Version mit Raffinessen wie diesen:

  • komplette Lederausstattung in Cremebeige, Schattengrau oder Anthrazit
  • Sitzheizung vorn
  • elektrische 8-Wege-Sitzeinstellung vorn
  • Navigationsrechner und Farbmonitor (für detaillierte Kartendarstellungen)
  • Lederlenkrad
  • Geschwindigkeitsregler
  • Xenon-Frontscheinwerfer mit dynamischer Leuchtweitenregulierung
  • Solar Reflect Windschutzscheibe

Für wen ist der Opel Omega geeignet?

Eines liegt auf der Hand. Ob Caravan, Kombi oder Limousine - dieses Fahrzeug ist noch nie ein Statussymbol gewesen. Daran hat sich bis heute auch nichts geändert. Doch wer andere Tugenden an einem Auto mehr als dessen Ruf zu schätzen weiß, kann sich guten Gewissens für den Opel Omega entscheiden. Deshalb ist das Fahrzeug für alle geeignet, die mit einem soliden oberen Mittelklassewagen mit einigen Gebrauchtspuren unterwegs sein möchten. Großer Vorteil: Trotz der guten Qualität kostet der Omega B heute kein Vermögen mehr.

Fazit: Ein Fahrzeug mit vielen Pluspunkten

Es gibt viele gute Gründe, die für den Opel Omega sprechen. Denn auch heute beeindruckt der Mittelklassewagen mit soliden und zuverlässigen Eigenschaften. Die Federung ist komfortabel und nicht übertrieben hart. Das Fahrverhalten könnte zwar agiler sein, ist für ein Fahrzeug dieser Klasse dennoch akzeptabel. Dem Cockpit mangelt es zwar in der Basisausstattung an Eleganz. Doch dafür lässt die Bedienung keine Wünsche offen. Hat das Fahrzeug ein Radio an Bord, dürfen sich Autofahrer glücklich nennen. Denn häufig wurde dieses Feature gegen Aufpreis mit einem Telefon samt Freisprecheinrichtung sowie Sprachsteuerung oder einem Navigationssystem einschließlich dynamischer Routenführung kombiniert. Daumen hoch für diese Modelle.

Fahrzeugbewertungen zu Opel Omega

63 Bewertungen

4,3