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Ford Taunus

Ford Taunus

Kölner Mittelklasse als günstiger Oldtimer-Einstieg

Die deutsche Ford-Tochter emanzipiert sich 1939 von der US-Zentrale und vermarktet ihre in Köln und später auch Belgien gebaute Mittelklasse bis in die 80er Jahre als Taunus. Den Namen nutzt Ford für unterschiedliche Baureihen und Modelle vom seltenen Coupé bis zum Alltags-Kombi mit V6-Motorisierung. Als Oldtimer präsent sind vor allem 60er und 70er Jahre Taunus, die Fans von Classic Cars eine günstige Alternative zu Edeloldies bieten. Weiterlesen

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Karosserieform

Die Taunus von Ford im Preis- und Konkurrenzvergleich

Für eine Limousine vom Typ P3 17M aus der frühen Taunus-Badewannenära berechnet Ford beim Marktstart im Jahr 1960 einen Neuwagenpreis von umgerechnet gut 3400 Euro, während ein 2-Türer Stufenheck vom Typ P5 20M Mitte der 60er für gut 4000 Euro im Programm steht. Noch einmal 1000 Euro mehr müssen Neuwagenkäufer in den 60er Jahren für ein Taunus TS Coupé bezahlen. Für einen 4-Türer Taunus TC verlangen die Kölner bei der Premiere 1970 knapp 4300 Euro, und die letzten viertürigen Limousinen mit dem Namen Taunus stehen 1982 für rund 7000 Euro beim Ford-Händler. Konkurrenz bekommt der Taunus in den unterschiedlichen Bauepochen von Modellen wie Opel Olympia A, Opel Rekord , VW 1600, DKW F102, Audi F103, Borgward Isabella, Fiat 1900 oder den Peugeot 403/404.

Die Taunus von Ford aus den frühen Baujahren (1939 – 1952)

Freistehende Kotflügel vorne, eine stromlinienförmig zugespitzte Motorhaube und ein in langem Bogen abfallendes Rundheck, mit diesem Profil tritt das später Buckeltaunus genannte Premierenmodell der Mittelklasse-Baureihe im Jahr 1939 als Kölner Eigenentwicklung an. Und bringt technische Neuerungen wie den Einsatz von hydraulischen Systemen für die Bremsanlage mit. Der Taunus der Typen G93A/G73A läuft mit Unterbrechungen und einer Nachkriegs-Modellpflege 1948 serienmäßig nur als 2-türige Limousine vom Band. Bei externen Karosseriebauern entstehen jedoch darüber hinaus Versionen als Cabriolets oder 3-Türer Kombis, die als Kleinserienmodelle später zu den großen Raritäten aus der Ära der frühen Taunus gehören, von denen Ford bis 1952 fast 77.000 Fahrzeuge absetzt.

Die Taunus P1/P2 der Ford-Modellreihen 12M/15M/17M (1952 – 1962)

Design im US-Pontonstil, für die 50er Jahre typischer Chromschmuck und ungewöhnliche Details wie ein Halbglobus als Kühlerlogo oder die optische Aufwertung durch einen farblich abgesetzten Seitenstreifen ab Ende der 50er Jahre, mit diesen Merkmalen treten die rund eine halbe Million mal verkauften Taunus P1 vom Typ 12M und 15M in der Bauphase von 1952 bis 1962 in der Mittelklasse an. Sie werden später bei Oldtimerfans als Weltkugeltaunus und Seitenstreifentaunus bekannt. Mit dem von gut vier Meter auf 4,38 m gestreckten 17M bietet Ford ab 1957 in der Bauphase der Taunus P2 zudem ein Modell in der oberen Mittelklasse an, das gut 240.000 Mal vom Band läuft und mit seinem Heckflossendesign im Stil von US-Modellen den Beinamen Barocktaunus erhält. In diesen Varianten nimmt Ford die Taunus P1/P2 ins Programm:

  • Taunus 12 Einstiegsversion als zweitürige Limousine.
  • Taunus 12M Standardversion mit 1,2 Liter Motor als zweitürige Limousine und 3-Türer Kombi.
  • Taunus 15M ab 1955 mit 1,5 Liter Motor als Limousine und Kombi.
  • Taunus 17M Spitzenmodell mit 1,7 l Benziner als Limousine und Kombi mit gut 240.000 verkauften Exemplaren zwischen 1957 und 1960.
  • Einzelumbauten zu Cabriolets als 2-Sitzer und 4-Sitzer.

Die Taunus P3/P4 der Ford-Modellreihen 12M/15M/17M (1960 – 1966)

Umstellung von Hinterrad- auf Frontantrieb, neue V4-Motoren und mehr Karosserievarianten für den Taunus 12M sowie ein rundliches Design für die später Badewannentaunus genannten Topmodelle 17M, mit diesen Neuerungen lässt Ford die Taunus P3 und P4 antreten. In diesen Versionen steht die Ford-Mittelklasse in der Bauzeit von 1960 bis 1966 im Programm:

  • Taunus 17 M 1500, 17 M 1700 und 17 M TS als Limousinen und Kombis der oberen Mittelklasse mit gut 750.000 verkauften Exemplaren von 1960 bis 1964.
  • Taunus 17M Cabriolet und Coupé als externe Kleinserie.
  • Taunus 12M mit 1,2 und 1,5 l Motoren als Limousine und Kombi der Mittelklasse sowie ab 1963 als Coupé mit einer Gesamtauflage von rund 680.000 Exemplaren.

Die Taunus P5/P6 der Modellreihen 12M/15M und 17M/20M (1964 – 1970)

Kantigere Karosserien mit klaren Formen für die Mittelklasse-Taunus 12M/15M, mehr Bauvarianten beim 17M der oberen Mittelklasse und V6-Motoren für die Spitzenmodelle 20M, mit diesen Neuerungen lässt Ford die Taunus P5/P6 antreten. Das sind die Taunus-Varianten aus der Bauzeit von 1964 bis 1970:

  • Taunus 12M und 15M als Limousine, Kombi und Coupé mit rund 670.000 verkauften Exemplaren zwischen 1966 und 1970.
  • Taunus 15M RS Sportmodell als Limousine und Coupé ab 1967.
  • Taunus 17 M als zwei- und viertürige Limousine, drei- und fünftüriger Kombi, Coupé und Kleinserien-Cabriolet mit insgesamt über 500.000 verkauften Einheiten von 1964 bis 1967.
  • Taunus 20M und 20M TS als Limousine und Kombi Turnier Spitzenmodell mit V6-Motor und insgesamt fast 200.000 verkauften Exemplaren.

Die Taunus TC von Ford (1970 – 1982)

Verjüngtes Design im typischen Stil der 1970er Jahre, Modelle mit schwarzem Vinyldach und sportlich eingerichtete V6-Versionen, so schickt Ford 1970 die letzte Generation seiner Taunus in der Mittelklasse an den Start. In welchen Varianten die Kölner die als TC vermarkteten Modelle bis 1982 auflegen, zeigt die folgende Übersicht:

  • Karosserievarianten: zwei- und viertürige Limousine, 5-Türer Kombi Taunus Turnier und Coupé (bis 1976).
  • Motorisierungen: Reihenvierzylinder und V6-Benziner in den Leistungsklassen von 40 kW (55 PS) bis 84 kW (114 PS).
  • Ausstattungslinien: Taunus, L, XL, GLX, GT und S. Ab 1976 Umbenennungen der Topversionen in GL und Ghia.
  • S-Paket als Ausstattungsoption u.a. mit Sportfederung, verstärkter Bremsanlage, Stoßstangenhörnern vorne und hinten sowie Halogen-Fernlicht und Leichtmetallfelgen.

Diese Zielgruppen spricht Ford mit Taunus an

Karosserien im Ponton-Stil der 50er Jahre, edle Zweifarblackierung mit weißem Seitenstreifen, barocke Heckflügel oder die ovalen Formen der Badewannen-Ära, mit dem Taunus bringt Ford über vier Jahrzehnte gehörig Abwechslung in seine Baureihen. Das gefällt Fans historischer Mittelklassemodelle, denen die Taunus der verschiedenen Epochen eine Alternative zu edlen Classic Cars und damit einen günstigen Oldtimer-Einstieg bieten. Wer einen Taunus als Gebrauchtwagen kaufen will, der sollte angesichts des Nutzungsprofils der Alltagsmodelle den Zustand von Karosserie und Technik genau prüfen. Und im Zweifelsfall vor dem Kauf lieber ein Gutachten einholen, das etwa über Korrosion und sachgemäß durchgeführte Restaurierungsmaßnahmen Auskunft geben kann.

Fahrzeugbewertungen zu Ford Taunus

2 Bewertungen

4,5