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Nissan Qashqai

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Stärken

  • Viele Ausstattungen
  • Ruckfreies CVT-Getriebe
  • Großer Kofferraum

Schwächen

  • Kein Diesel erhältlich
  • Magere Motorenauswahl
  • Fehlende Testergebnisse

Klassiker der Kompakt-SUV als 5- und 7-Sitzer

Seit 2006 stellt der Nissan Qashqai das Kompakt-SUV des japanischen Herstellers. Ende 2021 rollte die dritte, intern J21 genannte Generation in den Handel. Testergebnisse zum neuen Modell sind noch rar, Vorschusslorbeeren heimste der Nissan Qashqai 2021 aber schon einige ein. Weiterlesen

adac

Autotest


Autotest

2,2


Familien

2,7

Senioren

2,7

Transport

2,6

Preis/Leistung

2,5

Stadtverkehr

3,7

Langstrecke

2,5

Fahrspaß

2,4

Noten basierend auf ADAC Autotest Stand 09/2021

Notenskala

Sehr gut (0,6 - 1,5)

Gut (1,6 - 2,5)

Befriedigend (2,6 – 3,5)

Ausreichend (3,6 – 4,5)

Mangelhaft (4,6 – 5,5)

Technische Daten

103 - 163 PS

Leistung

3.8 - 8.4 l/100km

Verbrauch (komb.)

99 - 204 g CO2/km

CO2-Ausstoß (komb.)Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

103 - 206 km/h

Höchstgeschwindigkeit

8.9 - 13s

von 0 auf 100 km/h

Nissan Qashqai technische Daten

Interessiert am Nissan Qashqai

Video - Nissan Qashqai Steckbrief

Alternative Modelle

Gute Gründe

  • Die neue, dritte Generation des Nissan Qashqai bringt modernste Technik mit.
  • In Kopf- und Kniefreiheit legt der neue Qashqai III ebenfalls nach.
  • Allein der Kofferraum ist um 50 Liter gewachsen.
  • Einen Diesel gibt es zwar nicht mehr, dafür setzt Nissan auf Mildhybrid in Serie.
  • Die typische Zielgruppe sind Familien mit Kindern sowie ältere Menschen, die dank der Bauart besser ein- und aussteigen können.

Neuer Nissan Qashqai vorerst nur als Mildhybrid

Zum Start steht der Nissan Qashqai 2021 allein mit einem Benziner-Mildhybrid zur Option. Den 1.3 DiG-T Mildhybrid gibt es in zwei Leistungsstufen. Die erste liefert 103 kW bzw. 140 PS, die zweite 116 kW bzw. 158 PS. Standard ist jeweils Vorderradantrieb und eine manuelle 6-Gang-Schaltung. Die 158-PS-Version ist gegen Aufpreis auch mit einer Xtronic-Automatik sowie Allrad (4WD) erhältlich. Die kleine Version entwickelt ein maximales Drehmoment von 240 Nm, die große 260 bzw. mit Xtronic sogar 270 Nm.

Später soll außerdem der 1.5 ePower genannte Plug-in-Hybrid verfügbar sein. Die Kombination aus einem Benziner mit 1,5 Litern Hub sowie gleich zwei E-Motoren - einer dient allein als Generator - verspricht eine Systemleistung von 190 PS (140 kW). Konkrete Angaben zu Verbrauch und Emissionen gibt es aber noch keine. Der Mildhybrid begnügt sich hingegen laut WLTP im Mix mit 5,5 bis 6,2 l/100 km. Das entspricht einer CO2-Emission von 125 bis 140 g/km. Interessant: Einen Diesel gibt es im Nissan Qashqai 2021 definitiv nicht.

Dafür erlaubt der Qashqai Nissan je nach Antrieb eine Anhängelast von 1.400 bis 1.800 Kilo. Eine Anhängerkupplung gibt es allerdings nur gegen Aufpreis. Dann immerhin als starre oder abnehmbare Version. Die Dachlast - wichtig zum Beispiel bei der Montage einer Dachbox - beträgt 75 Kilo. Manko: Eine Dachreling ist leider erst im Topmodell Standard.

Kofferraum: Nissan Qashqai schluckt bis zu 504 Liter

Ebenfalls interessant sind Abmessungen und Kofferraum. Allein bei letzterem legte Nissan um 50 Liter zu. So kommt die dritte Generation je nach Antrieb auf 436 bis 504 Liter. Bei umgelegten Rücksitzen steigt das Ladevolumen bei Bedarf sogar auf 1.379 bis 1.447 Liter. Eine umleg- sowie asymmetrisch teilbare Rücksitzbank im Verhältnis 60:40 ist schon im Basismodell Serie. Aufpreis kosten dafür Features wie eine Kofferraumwanne, ein Ladekantenschutz oder ein Gepäckraum-Trennsystem.

Länge, Breite und Höhe gibt der Hersteller mit rund 4,43 Meter, 1,84 bzw. 2,08 Meter (ohne und mit Spiegel) und 1,63 Meter an. Der Radstand des Nissan Qashqai III misst 2,67 Meter. Damit entspricht das neue Modell nahezu seinem Vorgänger, legten die Maße doch nur um jeweils wenige Millimeter zu. Dennoch verspricht die neue Generation mehr Platz. So wächst zum Beispiel die Kopffreiheit vorn wie hinten um 15 Millimeter, die Kniefreiheit im Fond sogar um 28 Millimeter. Die Bodenfreiheit beträgt 18 Zentimeter, allerdings ist der Nissan Qashqai als sogenannter Softroader nur bedingt offroad-tauglich.

Platz bietet das kompakte SUV jedenfalls für bis zu fünf Passagiere. Eine 7-Sitzer-Variante gibt es schon seit der zweiten Generation nicht mehr und ist auch für den neuen Qashqai nicht geplant.

Varianten

Dafür bietet Nissan seinen Topseller auch in dritter Generation in zahlreichen Ausstattungen und damit einer mitunter recht üppigen Ausstattung an. Erhältlich sind die Linien Visia, Acenta, N-Connecta, Tekna sowie Tekna+. Zum Marktstart der neuen Generation legt Nissan zudem eine spezielle Premiere Edition auf.

Preis

Zu kaufen ist der dritte Nissan Qashqai in Deutschland ab 26.390 Euro (Linie Visia). Die besser ausgestatteten Linien starten bei 30.890 Euro (Acenta), 33.270 Euro (N-Connecta), 36.840 Euro (Tekna) bzw. 40.930 Euro (Tekna+). Leasing ist ab einer monatlichen Rate von 199 Euro ebenfalls möglich. Inbegriffen ist hier eine Leasingsonderzahlung von 2.580 Euro, eine Laufzeit von 48 Monaten sowie eine Laufleistung von insgesamt 40.000 km oder 10.000 km pro Jahr.

Jahreswagen sind bis dato noch keine erhältlich. Gleiches gilt für Gebrauchtwagen, was mit dem Marktstart der dritten Qashqai-Generation Ende 2021 begründet ist. Fahrzeuge der zweiten Generation (Baujahr 2016) sind dagegen ab rund 12.000 Euro zu haben. Ausstattung, Infotainment und Technik sind in diesem Fall aber nicht mehr auf dem neuesten Stand der Technik.

Die Kfz-Steuer für den Nissan Qashqai beträgt 103 Euro im Jahr. Haftpflicht und Vollkasko (jeweils 100 Prozent) belaufen sich auf 729 Euro (Typklasse 14) bzw. 1.143 Euro (Typklasse 21). Eine Teilkasko (Typklasse 23) gibt es bei 150 Euro Selbstbeteiligung schon für 231 Euro im Jahr.

Exterieur: Der Qashqai hat einen scharfen Blick

Als SUV zeigt der Qashqai eine eher bullige Optik, die Nissan jedoch recht gelungen umsetzt. Die Front nimmt der V-Motion-Grill ein, der von schmal designten Scheinwerfern flankiert ist. So zeigt der Nissan Qashqai einen recht scharfen Blick. Die Dachlinie fällt nach hinten leicht ab. Das macht das SUV etwas flotter, schränkt aber auch die Sicht nach hinten ein.

Lackiert ist das Kompakt-SUV in Serie in Solid Rot. Optional sind zig weitere Farben verfügbar. Etwa Solid Weiß sowie Metalliclackierungen in Schwarz, Dunkelgrau, Blau, Silber und Burgunderrot. Weitere Optionen sind die Premiumlackierungen Uni-Effekt (Keramik Grau), Metallic (Fuji Sunset Rot oder Magnetic Blau) sowie Perleffekt (Pearl Weiß). Ab der dritten Linie N-Connecta stehen diverse Zweifarblackierungen zur Wahl. Und zwar Keramik Grau, Magnetic Blau, Pearl Weiß, Schwarz und Fuji Sunset Rot, bei denen das Dach jeweils in Schwarz gehalten ist.

Mögliche Zusatzausstattungen nennt Nissan mit einer Dachreling oder Leichtmetallfelgen in 20 Zoll. Weitere Optionen fasst Nissan in Paketen zusammen. Erhältlich sind

  • ein Design Paket (750 Euro) mit einer silbernen Dachreling und Panorama-Glasdach.
  • ein Technologiepaket für das manuelle Getriebe (950 Euro) mit dem Fahrerassistenzpaket Pro samt autonomen Lenkassistenten, Head-up-Display, Voll-LED-Scheinwerfer inklusive adaptivem Fernlichtassistenten, LED-Rücklichter und LED-Blinker.
  • ein Technologiepaket für die Xtronic-Automatik (1.200 Euro), das zusätzlich den Pro-Piloten inklusive Navi-Link sowie einen autonomen Stau- und Lenkassistenten enthält.

Interieur: Der Nissan Qashqai ist üppig ausgestattet

Standard im Interieur sind bereits im Basismodell Visia ein Audiosystem mit vier Lautsprechern, Berganfahrassistent, ein Fahrerinformationssystem mit einem sieben Zoll großen TFT-Bildschirm, Lenkradfernbedienung, 12-Volt-Steckdosen vorn und im Kofferraum sowie ein USB-Anschluss Typ A in der Mittelklasse. Ebenfalls Serie sind elektrische Fensterheber, eine Klimaanlage mit Pollenfilter, diverse Ablagefächer oder ein Handschuhfach mit Beleuchtung.

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//images.ctfassets.net/uaddx06iwzdz/5biJ5amKiPdqx4aq8PRVpO/776f22004e359a7353edc0e4e0e241f4/nissan-qashqai-trunk.jpg "Nissan Qashqai Trunk"

Die Linie Accenta enthält außerdem sechs Lautsprecher, das Nissan Connect Infotainment samt einem Touchscreen in acht Zoll, die Nissan Connect Services, eine Rückfahrkamera in Farbe oder (bei Automatik) Schaltwippen am Lenkrad. Die Ausstattung N-Connecta setzt auf noch mehr Konnektivität. Zum Beispiel mit einem neun Zoll großen Touchscreen samt TomTom-Services oder dem Around View Monitor mit einer 360-Grad-Rundumsicht. Die Linie Tekna enthält zusätzlich ein Head-up-Display in 10,8 Zoll oder einen TFT-Screen in 12,3 Zoll. Außerdem den Pro-Piloten mit Navi-Link, Sitzheizung (vorn), eine beheizbare Frontscheibe, elektrisch einstellbare Sitze oder eine LED-Innenraumbeleuchtung für die vorderen Türen. Das Topmodell Tekna+ bringt schließlich noch ein Bose-Soundsystem, Ledersitze oder einen Fahrersitz mit Massagefunktion und einer vierfach elektrisch einstellbaren Lordosenstütze mit.

Sonderausstattungen sind mit dem 12,3 Zoll großen TFT-Screen sowie diversen Paketen erhältlich:

  • das Nissan Connect Paket (1.050 Euro) mit Nissan Connect Navigation (samt 9-Zoll-Touchscreen, kostenlosen Karten-Updates über drei Jahre, Spracherkennung und Smartphone-Anbindung via Apple CarPlay oder Android Auto) sowie der NissanConnect Services Navigation.
  • ein Winter-Paket (700 Euro) mit beheizbarer Frontscheibe und beheizbarem Lenkrad.
  • das Business-Paket (600 Euro) mit einer elektrischen und sensorgesteuerten Heckklappe sowie einer induktiven Ladestation für Smartphones.
  • ein Bose Premium-Soundsystem (700 Euro) mit acht Lautsprechern, Bass-Box und digitalem Verstärker.

Sicherheit

Tests zur Sicherheit des neuen Nissan Qashqai 2021 gibt es derzeit noch keine. Dafür berichtet Auto Bild von einem “richtig starken Eindruck” der dritten Generation. Die Proportionen des SUV sind “stimmiger”, innen “passt das Raumgefühl”. Die Toplinie Tekna+ ist zudem “üppig ausgestattet”. Mängel erkennt Auto Bild eher wenige. Zum Beispiel “unschöne Kunststoffkanten” an den hinteren Türverkleidungen oder eine eventuell fehlende Abdeckung für das Head-up-Display. Lob gibt es hingegen für das komplett neue Infotainment oder das “stets ruckfreie” CVT-Getriebe (Xtronic). Der Antrieb - im Test hatte Auto Bild die 158-PS-Version des 1.3 DiG-T Mildhybrid - schließlich ist zwar “keine Sensation, funktioniert aber tadellos”.

Besondere technische Probleme des neuen Nissan Qashqai sind noch keine bekannt.

Alternativen

Aufgrund des Segments der Kompakt-SUV tritt der Qashqai gegen gleich zahlreiche Mitbewerber an. Allein intern konkurriert das Fahrzeug mit Nissan Juke oder Nissan X-Trail. Extern wiederum mit Modellen wie Renault Kadjar, Skoda Karoq oder Mazda CX-5.

Nissan Qashqai im Vergleich mit Juke und X-Trail

Wobei zumindest die interne Konkurrenz eigentlich keine ist. Der Nissan Juke ist kleiner und spricht mit seinem doch recht unkonventionellen Design eher jüngere Käufer an. Mit dem Nissan X-Trail zielt Nissan wiederum auf große Familien, ist dieser doch optional als 7-Sitzer ausgelegt. Entsprechend bietet der X-Trail als großes SUV doch um einiges mehr als Platz als der kompakte Qashqai. Davon abgesehen wirkt der X-Trail auch vom Design noch mal eine ganze Ecke robuster.

Qashqai versus Kadjar, CX-5 und Karoq

Der Renault Kadjar ist eigentlich ebenfalls eine interne Konkurrenz, teilt sich dieser mit dem Qashqai doch Plattform (CMF) und Technik. Allerdings ist der Franzose gut sechs Zentimeter länger und bietet bis zu 1.478 Liter Ladevolumen. Davon ab ist der Kadjar als Diesel zu haben. Aber: Zum einen ist der Franzose mittlerweile etwas in die Jahre gekommen, weil seit 2015 auf den Markt, und zum anderen mit 28.600 Euro Startpreis teurer.

Um einiges frischer ist der Mazda CX-5, dessen aktuelle zweite Generation zwar ebenfalls seit 2017 beim Händler steht, zum Modelljahr 2022 aber aufgefrischt wird. In der Länge kommt der Japaner auf 4,58 Meter und schlägt damit Qashqai (4,43 Meter) und Kadjar (4,49 Meter) recht deutlich. Davon abgesehen verspricht der Japaner bis zu 1.638 Liter Ladevolumen. Minuspunkt: Der CX-5 kostet mit einem Basispreis von 28.290 Euro fast 2.000 Euro mehr. Der Skoda Karoq misst nur 4,38 Meter, verspricht aber dennoch 521 bis 1.630 Liter Ladevolumen. Mehr noch: Mit einem Startpreis von nur 23.990 Euro ist Skoda um einiges günstiger als die Konkurrenz.

Fahrzeugbewertungen zu Nissan Qashqai

136 Bewertungen

4,7

Weiterführende Links im Überblick

Modelle

  • Nissan Qashqai+2
  • Nissan Qashqai J10
  • Nissan Qashqai J11

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