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Seat Ateca

Seat Ateca

Der Seat Ateca als erster SUV der spanischen VW-Tochter

Obwohl der Seat Ateca das erste SUV-Modell der spanischen VW-Tochter ist, erfreut sich das Modell von Beginn an größter Beliebtheit. Bei den Fahrleistungen und der Ausstattung kein Wunder: Das Modell braucht keinen Vergleich mit Konkurrenzmodellen seiner Klasse zu scheuen, weder mit dem VW Tiguan, noch mit dem BMW X1. Weiterlesen

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Seat Ateca - Außenfarbe

Konkurrenz für VW Tiguan aus eigenem Hause: Der Seat Ateca ist das erste SUV-Modell des spanischen Herstellers und steht auf der gleichen Plattform wie der Tiguan. Im Hinblick des großen SUV-Trends des letzen Jahrzehnts ist Seat damit zweifelsohne spät dran, dennoch reihte das Modell gleich zum Marktstart im Juli 2016 eine große Käuferschaft um sich, die Vorbestellungen anmeldete. Und das nicht ohne Grund: Zu günstigen Preisen wartet der Seat Ateca mit Ausstattungselementen auf, die man trotz einem Unterschied von 13.000 Euro sogar beim BMW X1 vergeblich sucht. Auch die Fahrleistungen scheuen keinen Vergleich und jeweils die Zweiliter-Vertreter auf Benziner- und Dieselseite sind standardmäßig mit Allrad gerüstet.

So kam es, dass Seat bereits im September 2016 in einen Lieferengpass kam, da die gesamte Jahresproduktion des Ateca bereits ausverkauft war. Seine Premiere feierte das Modell am 1. März auf dem Genfer Auto-Salon 2016 und rollt seit April 2016 im Škoda-Werk Kvasiny vom Band. Dass dort parallel die Škoda Modelle Yeti und Kodiaq produziert werden und dadurch Verzögerungen im Produktionsablauf entstehen, ist ein weiterer Grund für die oftmals lange Wartezeit zwischen Bestellung und Auslieferung des Seat Ateca. Schon wegen der hohen Nachfrage scheint die spanische Alternative gut durchdacht – wie gut im Detail, das erfahren Sie hier:

Die Motoren des Seat Ateca

Zum Marktstart kam das Modell mit zwei Otto- und drei Dieselmotoren zu den Händlern, ein Jahr später gesellte sich der dritte und leistungsstärkste Benziner ins Programm. Alle Aggregate stammen von Volkswagen und sind mit Turbolader, Zylinderabschaltung und Start-Stopp-System ausgestattet – außerdem sind diese exakt identisch mit der Motorenpalette des neuen Audi Q2. Ungewöhnlich ist, dass die drei Leistungsstufen bei den Benzinern und den Selbstzündern jeweils die gleiche PS- bzw. kW-Zahl aufweisen. Außerdem ist der Ateca für einen SUV auffällig sparsam, so verbraucht der kleinste Benziner gerade einmal so viel wie der stärkste Diesel:

Benzinmotoren

Die Basismotorisierung Ateca 1.0 TSI Ecomotive kommt mit nur drei Zylindern aus und leistet 85 kW (115 PS) zu einem Drehmoment von 200 Nm, der Verbrauch liegt wie beim Zweiliter-Diesel bei 5,2 bis 5,3 Liter Super – bei den Konkurrenzmodellen ist eine solche Version mit Ausnahme des Audi Q2 gar nicht erhältlich. Der ebenfalls Vorderrad-getriebene und mit Sechsgangschaltung ausgestattete Ateca 1.4 EcoTSI ist wie die übrigen vier Varianten mit vier Zylindern versehen und kommt bereits auf 110 kW (150 PS) zu 250 Nm, ist aber optional mit Allrad erhältlich, der für 1.800 Euro extra an ein Sechsgang-Direktschaltgetriebe (DSG) gekoppelt ist – für den Vorderradantrieb steht selbiges aber auch mit sieben Gängen zur Verfügung. Im Verbrauch liegt die 1,4-Liter-Variante genau einen Liter höher als der Dreizylinder. Der 2.0 TSI ist schließlich der neueste unter den Benzinern und bietet Allrad bereits ab Werk. Mit einer Leistung von 140 kW (190 PS) lässt sich der Zweiliter mit serienmäßigem Siebengang-DSG nicht lumpen, was sich an einer Beschleunigung zu 7,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h zeigt sowie an den 320 Nm Drehmoment. Im Verbrauch muss der Fahrer bei dieser Variante am tiefsten in die Tasche greifen, die durchschnittlich 6,9 bis 7,0 Liter Super sind aber dennoch absolut vertretbar.

Dieselmotoren

Das Dieselsegment ist durch die beiden Zweiliter-Varianten zu 110 kW (150 PS) bei 340 Nm und dem bereits genannten Topmodell zu 140 kW (190 PS) bei satten 400 Nm vertreten. Letzterer kommt serienmäßig mit Allrad sowie Siebengang-DSG und schafft den Sprint auf 100 km/h in 7,5 Sekunden. Ersterer hat den Vierradantrieb optional an Bord – dann allerdings nur mit Sechsgang-Schaltgetriebe – und kommt mit 4,4 bis 5,1 Litern Diesel aus. Was bleibt ist der kleinste Diesel Ateca 1.6 TDI Ecomotive, der mit 85 kW (115 PS) und durchschnittlich 4,3 bis 4,4 Litern Diesel der sparsamste aus der neuen Seat SUV-Serie ist. Was die Abgasnorm betrifft, so erreichen alle Modelle den Euro-6-Standard, allerdings ist der Ateca eines der Modelle, die im Zuge der Dieseldiskussion 2017 mit SCR-Katalysatoren nachgerüstet werden soll.

Die Ausstattung des Seat Ateca

In Größe und Form ist der Seat Ateca dem BMW X1 sehr ähnlich, dafür aber im Schnitt um 13.000 Euro günstiger als der acht Zentimeter längere, bayrische Konkurrent und auch der 13 Zentimeter längere Tiguan verlangt mindestens 6.500 Euro mehr: Der Dreizylinder 1.0 TSI schlägt als der günstigste Ateca mit gerade mal 19.990 Euro zu Buche. Die beiden Zweiliter-Topmodelle kommen als Benziner auf 33.350 Euro und als Diesel auf 36.000 Euro, wobei der Allradantrieb hier wie erwähnt jeweils serienmäßig mit an Bord ist.

Sicherheitselemente

Man könnte meinen, die Preise beziehen sich mehr auf die Motorisierungen als auf die Ausstattungselemente, denn schon die kleinste Version Ateca (Basis) trumpft mit Klimaanlage, Müdigkeitswarner, City-Notbremssystem mit Fußgängererkennung sowie sieben Airbags auf. Dafür gehen die teureren Ausstattungslinien über die gewohnten Sicherheitssysteme hinaus: Zu den bekannteren Elementen zählen ein Spurhalteassistent, ein Totwinkel-Warner, ein adaptiver Tempomat, und der klassische Parkassistent für 945 Euro. Etwas moderner sind dann noch der Stauassistent für den Stopp-and-Go-Verkehr bis 60 km/h, die Verkehrszeichenerkennung, ein Assistenzsystem, das beim Ausfahren aus Querparklücken vor dem rückwärts eventuell nicht sichtbaren Verkehr warnt, außerdem eine radargestützte Geschwindigkeitsregelung und sogar ein Notfallassistent, der das Fahrzeug sicher zum Halten bringen soll, wenn der Fahrer beispielsweise das Bewusstsein verliert.

Komfortelemente

Neben Ateca (Basis) wird der Seat-SUV hierzulande in den vier weiteren Ausstattungslinien Reference, Style, XCELLENCE und FR (Formula Racing) angeboten, wobei die Basispreise der letzteren beiden bis auf geringe Abweichungen identisch sind, da verschiedene Interessengruppen angesprochen werden sollen: Das Paket FR spricht natürlich mehr den sportlichen Fahrer an und wartet mit Spoiler, Breitreifen und Sportsitzen auf. Das Infotainment für 1.355 Euro einigt sich wie bei anderen VW-Modellen via Acht-Zoll-Touchscreen natürlich mit Smartphones aller gängigen Betriebssysteme und erlaubt sogar eine induktive Ladung in der Mittelkonsole – was man beim X1 zum Beispiel nicht finden wird. Für 550 Euro ist außerdem eine 360-Grad-Kamera erhältlich, für 790 Euro ist eine ausklappbare Anhängerkupplung drin und als besonderes Extra eine elektrische Heckklappe, die sich durch einen Fußschwenk unter dem Stoßfänger öffnen lässt. Was noch fehlt ist das Voll-LED-Licht für knapp 1.000 Euro.

Fazit

Der Seat Ateca kann mit der höherpreisigen Konkurrenz gut mithalten. Die wenigen Kleinigkeiten, die im Vergleich vielleicht nicht so perfekt und hochwertig ausgefeilt sind, macht das Modell durch sein Gesamtpaket an sparsamen Motoren, reicher Serien- und Sicherheitsausstattung zu günstigen Preisen wieder wett.

Fahrzeugbewertungen zu Seat Ateca

2 Bewertungen

5,0

Technische Daten Seat Ateca

Technische Daten wie Verbrauch, PS, Maße, Gewicht und Länge im Überblick

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