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Tesla Roadster

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Stärken

  • Sportwagen und Elektroauto
  • 350 Kilometer Reichweite
  • Überraschend leise

Schwächen

  • Enges Interieur
  • Nur zwei Airbags
  • Gewöhnungsbedürftige Performance

Der sportliche Elektrowagen

Der Tesla Roadster war das erste Elektroauto von Tesla und gleichzeitig ein leistungsstarker Zweisitzer. Der in 2008 bis 2012 hergestellte Sportwagen sollte die Haltbarkeit und Lebensdauer der von Tesla hergestellten Batterien unter Beweis stellen. 2023 soll ein Nachfolger kommen. Weiterlesen

Interessiert am Tesla Roadster

Aktuelle Testberichte

Gute Gründe

  • Eignet sich für umweltbewusste Fahrer.
  • Die dennoch nicht auf einen schnellen Sportwagen verzichten wollen.
  • Hohe Akkulaufzeit bei gleichzeitig hoher Leistung.
  • Günstiger Energieverbrauch.

Daten

Motorisierung

Der Elektrowagen hat genug Kraft unter der Haube, um die meisten Benziner abzuhängen. Ganze 292 PS bringt der Elektromotor im Heck zustande. Bei einem Drehmoment von 370 Nm beschleunigt der Tesla Roadster innerhalb von 3,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h. Das gelingt ihm allerdings nur bei voll geladener Batterie, im Performance-Modus und während sich der Akku in einem gekühlten Zustand befindet. Das Power-Electronics-Modul (PEM) dreht bei steigenden Temperaturen oder verringerter Ladung die Leistung herunter. Möchte der Fahrer eine konstante Performance, dann muss dafür gesorgt werden, dass nicht oberhalb der kritischen Grenze gefahren wird. Unterschiedliche Fahrmodi regulieren die Lebensdauer des Akkus oder die Leistung. Beim Akku handelt es sich um eine Lithium-Ionen-Batterie, die sonst bei Laptops zum Einsatz kommt. Laut Hersteller schafft der Tesla damit durchschnittlich 350 Kilometer mit einer Ladung nach dem „Electric Vehicle Combined Cycle“. Spätere Modelle kommen sogar auf eine Reichweite von 642 Kilometern. Das schafft der Akku mit gerade mal 56 Kilowattstunden.

Abmessungen

Der Tesla Roadster bemisst sich auf 3,945 Meter Länge, 1,87 Meter Breite, 1,13 Meter Höhe und passt damit ins Bild eines schnittigen, niedrigen Roadsters. Demnach verfügt der Sportwagen auch nicht über einen Kofferraum. Als Zweisitzer sind die Verhältnisse im Innenbereich beengt, mehr noch als bei anderen Sportwagen dieser Art. Der Roadster bietet Fahrer und Beifahrer nicht viel Beinfreiheit und für Gepäck ist noch weniger Platz. Der angekündigte Nachfolger (voraussichtlich 2023) soll die Sitzanzahl auf vier Plätze erweitern. Ein Dach gibt es ebenfalls nicht – das Wetter muss also im Auge behalten werden, bevor die Spritztour mit dem Sportwagen gestartet wird.

Bauzeit 2008 – 2012
Länge, Breite, Höhe 3,95 m x 1,87 m x 1,13 m
Radstand 2,35 m
Kofferraumvolumen -
Leergewicht 1.235 kg
Zulässiges Gesamtgewicht 1.485 kg
Hubraum -
Drehmoment 370 Nm
Höchstgeschwindigkeit 200 km/h
Beschleunigung 0 auf 100 km/h 3,7 s
Tankvolumen -
Verbrauch -
CO2-Emissionen -

Varianten

Die Produktion begann im Jahr 2008. Bis in den Juni 2009 kamen so die ersten 500 Tesla Roadster in den Umlauf. Ab Juli 2009 begann die Arbeit an der 2010er Variante, welche in mehreren Aspekten ein Upgrade erfuhr. Diese Variante verfügt über optimierte Bedienelemente im Inneren, ein Display zur Datenerfassung in Echtzeit, eine bessere Belüftung, einen effizienteren Motor und eine Reihe von Verbesserungen, welche die Geräuschentwicklung weiter dämpfen. Ältere Modelle ließen sich auf diesen neuen Standard aufrüsten.

Im Juli 2010 war schließlich der Roadster 2.5 erhältlich. Diese Variante verfügt über ein neues Armaturenbrett, komfortablere Sitze, ein optionales Touchscreen mit Rückfahrkamera und eine neue Steuerungshardware, welche das Fahren in Regionen mit heißem Klima ermöglicht. Bis zum Jahr 2020 bot Tesla ein weiteres Upgrade an, welches die Lebensdauer der Batterie erhöhte.

Preis

Zunächst betrug der Neupreis eines Tesla Roadsters 117.810 Euro. Mittlerweile stellt Tesla diese Wagen nicht mehr her, weswegen Interessenten auf Sekundärmärkte angewiesen sind. Gebrauchte Modelle können je nach Zustand zwischen 70.000 Euro bis 150.000 Euro kosten. Das hängt auch von der Reihe und der Ausstattung ab. Tesla selbst hatte Anfang 2010 ein Leasing-Programm gestartet, jedoch sind Angebote heute kaum noch zu finden. Auch in Sachen Finanzierung und Tageszulassung sieht es schwierig aus.

Neben dem Anschaffungspreis sollten Käufer die laufenden Kosten im Auge behalten. Der Akku ist eines der teuersten Bauteile im Wagen. Sobald dieser ausgewechselt werden muss, müssen Besitzer tief in die Taschen greifen. Mehr als 10.000 Euro kann der Wechsel kosten. Zwar gibt Tesla eine Lebensdauer von mehreren Jahren an, doch die Vergangenheit hat gezeigt, dass der Hersteller diese nicht in allen Fällen garantieren kann.

Design

Exterieur

Tesla hatte das Design zusammen mit AC Propulsion und dem britischen Autohersteller Lotus entwickelt. Damit lehnt sich das Exterieur des Tesla Roadster stark an den Sportwagen von Lotus an. In dessen Hallen in Hethel erfolgt auch die Fertigung der Karosserie. Das Design der Lotus-Werkstatt macht aus dem Roadster einen dynamischen, eleganten Sportwagen mit einer angenehmen Dynamik. Die Karosserie besteht aus einem mit Kohlenstofffasern verstärktem Kunststoff. Als Roadster verfügt der Wagen über kein Dach, dafür sind ein Stoffverdeck oder ein Hardtop zusätzlich erhältlich. An Farben gibt es für den Roadster in erster Linie helle, knallige Farben wie Fusion Red, Radiant Red, Metallic Schwarz, Jet Black und weitere.

Interieur

Als Zweisitzer ist der Platz im Inneren beengt. Das gilt vor allem, wenn die Fahrer zusätzliches Gepäck mitbringen wollen. Dafür können sich Besitzer auf eine hochwertige Verarbeitung und eine klare Bedienung der Hauptinstrumente freuen. Die Schalensitze bieten einen guten Komfort, wodurch auch langes Fahren bei hohen Geschwindigkeiten angenehm bleibt. Die Modelle, welche ab 2010 von Stapel liefen, verfügen über erweiterte Bedienelemente und Displays. Diese liefern zusätzliche Daten, unter anderem über den Akku und den Verbrauch. Außerdem sitzt es sich in diesen Modellen aufgrund der verbesserten Belüftung angenehmer. Der Roadster 2.5 kommt mit einem neuen Armaturenbrett und weicheren Sitzen sowie einer optionalen Kamera, welche sich über ein Touchscreen im Inneren bedienen lässt.

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Sicherheit

Ein Sportwagen wie der Tesla Roadster ist immer mit einem gewissen Sicherheitsrisiko verbunden. Hohe Geschwindigkeiten und ein fehlendes Dach sind zwei offensichtliche Gründe dafür. Darüber hinaus gibt es beim Sportwagen vorne nur zwei Airbags und es mangelt dem Wagen an einem ESP-System. In dieser Hinsicht schneidet der Tesla Roadster eher schlecht ab, auch wenn sich der Hersteller selbst dafür preist, sichere Wagen zu produzieren. Dies macht sich dann bei der Technik bemerkbar. So bietet der Roadster sehr standfeste Bremsen und ein verlässliches Fahrverhalten.

Alternativen

Wer nach einem sportlichen Elektrowagen sucht, dem bietet sich nicht gerade eine große Auswahl. Der Porsche Taycan kann als Alternative zum Telsa Roadster in Betracht gezogen werden. Dieser Sportwagen aus Deutschland verfügt über einen elektrischen Antrieb mit einer Leistung von bis zu 760 PS. Damit beschleunigt er innerhalb von 2,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h.

Wem der Taycan und der Tesla Roadster zu kostspielig sind, für den bietet sich der Kia EV6 an. Hierbei handelt es sich bei einem sportlichen Elektrowagen ab einem Neupreis von 45.000 Euro. Technisch kann der Südkoreaner mit dem konzerneigenen E-GMP (Electric-Global Modular Platform) aufwarten. Vom Kia EV6 GT kommt demnächst eine noch leistungsstärkere Variante raus.

FAQ

Wie können die Batterien im Tesla Roadster so lange halten?
Normalerweise verfügen Akkus über keine Kühlung. Das soll laut Elon Musk, dem Schöpfer des Tesla Roadster, der Grund für die kurze Lebensdauer von Akkus und Batterien sein. Der Roadster verfügt über ein Flüssigkeitskühlungssystem und weiterhin über Mechanismen, um die Performance und Lebensdauer der Akkus zu steuern. Zum Beispiel versorgt der Bremsvorgang die Batterien mit neuer Energie.
Beeinflussen Temperaturen und Wetter die Performance?
Die Temperatur hat in der Tat einen Einfluss auf die Performance des Tesla Roadster, jedoch ist das auch bei gewöhnlichen Autos so. Die Lithium-Ionen-Batterien funktionieren besser bei niedrigen Temperaturen als bei Hitze. Die Außentemperatur kann sich positiv oder negativ auf das Fahrverhalten des Roadster auswirken, doch allgemein gilt: Je wärmer, desto mehr nimmt die Reichweite des Wagens ab.

Fahrzeugbewertungen zu Tesla Roadster

1 Bewertungen

4,0

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