Das internationale Unternehmen der Toyota Motor Corporation avancierte 2014 zum weltweit erfolgreichsten Autohersteller: Mit dem Toyota Fortuner bringt der Marktführer einen seiner starken SUVs auf den asiatischen, südamerikanischen sowie afrikanischen Markt. Hinter der Abkürzung SUV steht das Sport Utility Vehicle - eine Verbindung aus einem praktischen Nutzfahrzeug und einer komfortablen Limousine. Es waren einst die Fahrzeughersteller Toyota und Range Rover, die die Bezeichnung des SUVs erstmals in den 90er Jahren für ihre Fahrzeugmodelle verwendeten. Dieses Modell kombiniert den Fahrkomfort einer Limousine und die Praktikabilität eines Geländewagens. In seiner Basis geht der Toyota Fortuner auf den Pick-up Hilux zurück.
Der Hinterradantrieb des Fahrzeugs lässt sich mit dem geländegängigen Allradantrieb vergleichen. Darüber hinaus befinden sich im Fahrerraum drei Sitzreihen. Der jeweilige Motor steht in direkter Abhängigkeit zum Verkaufsort des Toyota Fortuner. Das Fahrzeug wird in zwei verschiedenen Linien vertrieben: die G Linie sowie der G Luxury Linie. Der amerikanische Markt schloss sich von Anfang an als Abnehmer aus, da der Fortuner zu stark dem J Cruiser ähnelt.
2008 ließ man das Fahrzeug überarbeiten und modernisieren. In der Folge glänzte der Fortuner mit modernisierten Scheinwerfern, die wiederum über Projektorlinsen verfügten. Hinzu kamen erneuerte Rückleuchten sowie ein gediegenes Armaturenbrett. Das Navigationssystem, das im Toyota Fortuner enthalten ist, punktet seitdem mit einer DVD-Funktion und mit einer Bluetooth-Schnittstelle. Ferner hatte der Hersteller seit dem Jahr 2008 die neue Ausführung mit einem hellen, beigefarbenen Bezug im Bereich der Innenausstattung ausgestattet. Der Fahrersitz des Fortuners ist elektronisch auf die eigenen Bedürfnisse einstellbar und die Erfrischung über die Klimaanlage bleibt nun auch der zweiten wie auch dritten Sitzreihe nicht länger vergönnt.
Toyota selbst beschreibt den Fortuner als raffiniertes und muskulöses Kraftpaket und spricht über eine komfortable Innenausstattung und universale Beständigkeit eine breite Zielgruppe an. 2014 lag der Fokus des neuen Modells vor allem auf Umgestaltungen des Fahrzeugs im Innenraum. Im Bereich des Armaturenbretts griffen die Hersteller auf einen erneuerten, edler wirkenden schwarzen Farbton zurück.
Eine weitere Erneuerung macht sich bei den Varianten 3.0 und 4.0 im Bereich der Polsterung bemerkbar, diese ist ab sofort in einem schwarzen Leder gehalten. Variante 2.5 des Toyota Fortuners hingegen weißt einen schwarzen Stoffbezug auf. Aus dem Innenraum heraus stellt der Fahrer die Seitenspiegel auf die persönliche Sitzposition ein. Ein besonderer Vorzug bietet sich über das überholte, multimediale System sowie über das vergrößerte Display. Dieses bildet wiederum Fotos und Videos ab und ist in der Lage, DVDs abzuspielen. Zudem ist eine Schnittstelle für Musikdownloads vorhanden. Über die Bluetooth-Schnittstelle und Freisprechanlage erhöht sich die Sicherheit während des Fahrens.
Zur Grundausstattung gehören die Fahrer- und Beifahrerairbags und ABS Bremsen. Die Fenster lassen sich elektrisch anheben oder absenken und die Fahrzeugblenden verfügen über das hochmoderne Xenonlicht. Das nahezu weiß wirkende Licht kommt der Helligkeit des Tageslichts am nächsten und überholt mühelos die Standard Halogenleuchten. Darüber hinaus gelingt es Toyota, seine Fahrzeuge über das Xenonlicht mit einer seitlichen Ausleuchtung sowie einer heraufgesetzten Reichweite auszustatten und die Sicherheit bei schlechter Sicht und widrigen Witterungsverhältnissen nochmals zu steigern. Der Toyota Fortuner ist als Benziner wie auch als Diesel erhältlich und verfügt generell über eine fünftürige Ausstattung - die optimalen Voraussetzungen für einen Wagen, der im Stadtverkehr, auf Landstraßen sowie im Gelände eine gute Figur machen soll.