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Beim Jetta liegen Erfolge und Misserfolge für Volkswagen eng zusammen

Viele der großen auf allen internationalen Märkten präsenten Autohersteller verfolgten in der Vergangenheit das Projekt vom Weltauto, das sich in kostengünstigen Großserien mit identischer Technik, Optik und Ausstattung an den unterschiedlichen Produktionsstandorten der Unternehmen fertigen und in identischer Form überall vermarkten ließe. Diese Vision war wohl allerdings mehr vom Kostenbewusstsein geprägt als von den Tatsachen. Denn die sprachen eher dafür, dass die Eigenarten der nationalen Märkte einem Weltauto viele Grenzen setzen. Entsprechend schwer ist der Erfolg oder Misserfolg eines bestimmten Modells in einem Land einzuschätzen. Ein Beispiel dafür war der VW Jetta, den der Volkswagenkonzern Ende der 1970er Jahre in sein Programm aufnahm. Im Laufe von sechs Modellgenerationen entwickelte sich der Jetta in Absatzmärkten wie den USA oder China zum Verkaufsschlager. In Deutschland und auf den europäischen Märkten nahm die Modellgeschichte des Jetta hingegen einen sehr wechselnden Verlauf.

In Deutschland nimmt Volkswagen den Jetta 2016 vorerst aus dem Programm

In Deutschland und auch sonst vielerorts in Europa konnte die Stufenhecklimousine in kaum einer Modellgeneration die in sie gesetzten Erwartungen erfüllen. Immer wieder diskutierten die Verantwortlichen bei Volkswagen daher die Zukunft des Jetta auf diesen Märkten. Modellumbenennungen in Vento und Bora sollten einen Imagewechsel herbeiführen, und je nach Absatzland verschwand die Stufenhecklimousine unter dem eingeführten Namen zwischenzeitlich aus den Verkaufsräumen. Um dann doch als Jetta oder unter erneut veränderter Bezeichnung und mit zusätzlichen Karosserievarianten als Limousine und Kombi zurückzukehren. Im Jahr 2016 stand für die Fortsetzung der Baureihe im Deutschlandprogramm von Volkswagen erneut eine Entscheidung an. Der Blick auf die lokalen Absatzzahlen führte in der Konsequenz zum Ausscheiden des Jetta VI im Sommer des Jahres, während der Konzern das Modell in Österreich und anderen Ländern Europas weiterhin anbot.

Fans hoffen auf eine Fortsetzung der Volkswagen-Tradition Jetta

Wer danach einen Jetta VI oder ein früheres Modell der Baureihe haben wollte, der musste sich auf dem Gebrauchtwagenmarkt umsehen oder versuchen, den an unterschiedlichen Standorten weitergebauten Jetta als Neuwagen nach Deutschland zu importieren. Oder er wartete darauf, dass die kommenden Jetta-Generationen vielleicht wieder offiziell bei VW in Deutschland angeboten würden. Was angesichts der wechselvollen Geschichte des Jetta dort keineswegs ausgeschlossen war. Auch die Tatsache, dass Volkswagen seinem US-Bestseller in der im Jahr 2010 vorgestellten sechsten Generation ein eigenständigeres und hochwertigeres Profil gegeben hatte, ließ Fans hoffen, dass VW dem Nachfolger in Deutschland noch einmal eine Chance gäbe und damit die im Jahr 1979 begonnene Jetta-Tradition auch auf dem Heimatmarkt fortsetzte.

Im Jahr 1979 führt Volkswagen den Jetta als Stufenheckversion des VW Golf ein

Das Agieren von Volkswagen im Zuge der ständigen Neuausrichtung des Modells musste von Kunden jedoch als irritierend empfunden werden. Unstrittig war allerdings, dass sich im Laufe der Entwicklung der Baureihe die Wünsche der deutschen Käufer gewandelt hatten. Als Volkswagen den Jetta im Jahr 1979 als zwei- und viertürige Stufenheckversion des VW Golf einführte, gehörten kompakte Modelle in traditioneller Limousinenform noch zum Straßenbild. Letztlich war es dem Erfolg des Golf zuzuschreiben, dass sich in der Kompaktklasse aber das Fließheck als Standardbauform durchsetzte und den Käufergeschmack entsprechend beeinflusste. Vor diesem Hintergrund blieb der bis Januar 1984 gefertigte Jetta I mit der internen Bezeichnung Typ 16 hinsichtlich seiner Absatzzahlen bereits vom Start weg deutlich hinter dem VW Golf zurück.

Mit Sportmodellen und sportlicher Optik wertet Volkswagen den Jetta II auf

Dieser Entwicklung hoffte Volkswagen durch eine Aufwertung des im Februar 1984 präsentierten Jetta II entgegenwirken zu können. Das Stufenheckmodell bekam einen verlängerten Heckaufbau, der den Kofferraum im Vergleich zum Vorgänger um mehr als 100 Liter auf nunmehr gut 660 Liter vergrößerte. Zudem übernahm die zweite Jetta-Generation Gestaltungsmerkmale wie die rechteckigen Scheinwerfer vom höher positionierten Mittelklassemodell VW Passat. Auch die dort eingeführte Syncro-Technik nutzte Volkswagen, um den Jetta II ab dem Baujahr 1987 mit einem Allradantrieb attraktiver zu machen. Darüber hinaus sollten Sportmodelle wie der Jetta GT und GTX mit Schwellern, Heckspoiler und tiefer gelegtem Fahrwerk den Stufenhecklimousinen eine neue jüngere Käuferschicht erschließen. Mit dem 1989 durchgeführten Facelift erhielten alle Jetta bis zum Auslaufen der Produktion 1991 durch einen Frontspoiler eine sportlichere Optik.

In Europa verkauft Volkswagen die Jetta III und IV als Vento und Bora

Trotz optischer Aufwertung, Sportversionen und mehr Kofferraumvolumen erfüllte der Jetta offenbar nicht die in ihn gesetzten Erwartungen. Volkswagen entschied daher, die dritte Generation des Jetta in Deutschland und einigen Exportmärkten in den Jahren 1992 bis 1998 unter der Verkaufsbezeichnung Vento einzuführen, um einen Imagewechsel zu erleichtern. Mit Ausnahme des mit breiten Doppelrückleuchten umgestalteten Hecks glich der Jetta III oder Vento in der Grundstruktur allerdings dem Vorgänger. Erst in der Zeit des in Europa ab 1998 als VW Bora vermarkteten Jetta IV modifizierte Volkswagen die Baureihe umfassend. Dazu erhielt der Jetta IV ein kürzer, aber höher aufbauendes Stufenheck mit einem hohen Kofferraumdeckel, wodurch die Limousinen trotz der auf rund 4,38 Meter angewachsenen Länge kompakter wirkte als ihre Vorgänger. Zugleich wurde die C-Säule schräger angelegt, um dem Stufenheckmodell eine dynamischere Linienführung zu geben. In dieser Form blieb der Jetta IV oder Bora bis 2005 im Programm von Volkswagen. Neben den klassischen Limousinen bot VW in dieser Generation auch einen Jetta/Bora Kombi an.

Im Jahr 2011 kehrt der Jetta ins deutsche Volkswagen-Programm zurück

Ein kompakt angelegtes Stufenheck mit integriertem Stoßfänger, stromlinienförmig gerundete Kanten, schmaler Kühlergrill und breite Frontschürze mit schwarzer Einlage, mit dieser neuen Optik führte Volkswagen zu Beginn des Jahres 2011 die sechste Generation des Jettas in Europa ein. Und mit der neuen eleganteren Optik kehrte auch der alte Name wieder zurück. Mit einer Länge von nun gut 4,64 Metern und einem Radstand von 2,65 Metern näherte sich der Jetta VI langsam dem Format einer Mittelklasse-Limousine an. Wie üblich im VW-Programm dieser Zeit boten die Wolfsburger für den Jetta VI die drei Ausstattungslinien Trendline, Comfortline sowie Highline an. Auf dem Gebrauchtwagenmarkt war der Jetta VI der ersten Bauphase mit Dieseln und Benzinern der Euro 5 Klasse zu finden. Seit dem Herbst 2014 stattete Volkswagen seine kompakten Jetta VI Stufenhecklimousinen dann mit Benzinern und Selbstzündern nach Euro 6 Norm aus, die zwischen 77 kW (105 PS) und 110 kW (150 PS) leisteten.

Fahrzeugbewertungen zu Volkswagen Jetta

20 Bewertungen

4,5

  • Hank

    08 November 2016

    Sparsam und zuverlässig

    Super Langstrecken PKW hat mich nie in Stichgelassen

  • Helmut BAch

    02 Oktober 2016

    Einfaches und grundsolides Fahrzeug

    Sehr günstiges Basisfahrzeug. Leicht, alleine schon daher gering im Verbrauch. Teilweise 5l/100km. Kein unnötiger Elektronikkram, unkompliziert und sehr zuverlässig. Solide verarbeitet mit unglaublich viel Platz

AutoScout24 Preisanalyse

Durchschnittspreis für einen VW Jetta

€ 10.831,-
Ø Angebotspreis**
€ 3.300,-
Min.
€ 21.650,-
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Bilder zu VW Jetta

Technische Daten zu VW Jetta

Allgemein

ModelJetta 1.2 TSI BlueMotion Technology (Limousine)
Länge/Breite/Höhe4659 mm/1778 mm/1482 mm
HöchstgeschwindigkeitHöchstgeschw.194 km/h
kW (PS)77 (105)
Beschleunigung (0-100 km/h)10,7 s
KraftstoffBenzin
Verbrauch l/100 km (komb.)*5,1 l/100 km
Co2 Emissionen g/km (komb.)*117,0 g/km

Motor & Leistung

Bauzeitraum 09/2014 - Heute
kW (PS) 77 (105)
Beschleunigung (0-100 km/h)10,7 s
HöchstgeschwindigkeitHöchstgeschw.194 km/h
Anzahl der Gänge 6
Drehmoment175 Nm
KraftstoffBenzin
Zylinder4
GetriebeManuelles Getriebe
AntriebsartVorderradantrieb

Abmessungen

Länge4659 mm
Höhe1482 mm
Breite1778 mm
Maximalgewicht1820 kg
Leergewicht1325 kg
Türen4
Sitze5
Dachlast75 kg

Verbrauch

Co2 Emissionen117,0 g/km (komb.)
Verbrauch (Stadt)6,3 l/100 km
Verbrauch (Land)4,3 l/100 km
Verbrauch (komb.)5,1 l/100 km
SchadstoffklasseEuro 6
CO2-Effizienz
Auf Grundlage der gemessenen CO2-Emissionen und unter Berücksichtigung der Masse des Fahrzeugs ermittelt.

Versicherungsklassen

VollkaskoTypklasse 22
TeilkaskoTypklasse 19
HaftpflichtTypklasse 19