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VW Scirocco

VW Scirocco

Ein Klassiker im speziellen Design

Seit 1974 ist der VW Scirocco ein besonderer Klassiker. Als sportliche Alternative zum VW Golf gestartet, eroberte er vor allem durch sein spezielles Design die Herzen vieler treuer Fans. Auch längere Pausen zwischen den Generationen und das mittlerweile eingetretene Produktionsende des VW Scirocco konnten das nicht ändern. Gerade deshalb ist er auch als Gebrauchtwagen nach wie vor heiß begehrt. Weiterlesen

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VW Scirocco - Karosserieform

VW Scirocco - Außenfarbe

Wie viel kostet ein VW Scirocco?

Bei den letzten Neuwagen des VW Scirocco ging es preislich bei EUR 25.560,00 für das Basismodell los. Für die höhere Ausstattungsvariante mit dem stärkeren 184-PS Motor kostete die teuerste Serienversion EUR 35.660,00. Die umfangreiche Auswahl an Extras kam da allerdings noch dazu. Zu den interessantesten Gebrauchtwagen zählen die Modelle der letzten Generation knapp vor der Modellpflege. Sie sind bereits unter EUR 15.000,00 zu haben. Für ein paar EUR 1.000,00 mehr bekommen Sie wunderbare Gebrauchtwagen auf dem aktuellen Stand nach der Modellpflege.

Wer macht ihm Konkurrenz?

Auch oder gerade, weil der VW Scirocco eine sehr enge Nische besetzt hat, sehen die Konkurrenzmodelle sehr unterschiedlich aus. Von den großen deutschen Autobauern waren das vor allem der Audi TTS, der Mercedes CLC und die beiden BMW 118i und 220i. Der Subaru BRZ, der Renault Mégane RS, der Ford Focus RS, das Hyundai Coupé 2.0 und der Honda CRX versprühten ebenfalls sehr viel Fahrspaß und ein sportliches Auftreten.

Die Geschichte des VW Scirocco

Drei Jahre lang arbeitete Volkswagen an einem Nachfolgemodell für das Karmann-Ghia-Coupé. Das Ergebnis kam 1974 auf den Markt – der VW Scirocco. Er sollte auf Basis des VW Golf ein leistbares, sportliches Coupé sein. Der quer eingebaute Reihenvierzylinder-Motor stand im Zuge der ersten Generation in insgesamt acht Varianten zur Auswahl. Darunter waren Ottomotoren von 1,1 Liter bis 1,6 Liter und dabei von 50 bis 110 PS enthalten. Ausgestattet wurde der VW Scirocco in vier verschiedenen Varianten. Vom Grundmodell „N“ über die Varianten „L“ und „S“ bis zur höchsten Stufe „TS“, die im August 1976 zum VW Scirocco GT wurde. Im Jahr 1981 kam das Ende der ersten Generation. Mehr als 500.000 Stück des VW Scirocco wurden bis dahin hergestellt.

Ab 1981 wurde der VW Scirocco II produziert. Mit der zweiten Generation wurden vor allem zwei Ziele verfolgt: bessere Aerodynamik der Karosserie, sowie mehr Platz für alle Beteiligten im Inneren des Sportcoupés. Dadurch wurde beim neuen VW Scirocco die Keilform noch mehr betont. Sprich eine flache Front und hoch angesetztes Heck mit einem Spoiler für mehr Abtrieb. Über den gesamten Zeitraum der zweiten Generation standen insgesamt elf unterschiedliche Motoren zur Auswahl. Erneut waren es ausschließlich Benzinmotoren, dieses Mal mit einem Hubraum zwischen 1,3 und 1,8 Litern.

Da beim VW Scirocco I das Basismodell kein großer Erfolg war, stieg Volkswagen bei der zweiten Generation gleich eine Stufe höher ein. Das stellt sich nach kurzer Zeit jedoch als Fehler heraus, da die Kunden den neuen VW Scirocco als zu teuer empfanden. Daher wurde im Herbst 1982 das Sondermodell VW Scirocco GTS hinzugefügt. Es war deutlich günstiger als die Serienmodelle GTi oder GLi. Im Jahr 1988 kam mit dem VW Corrado der Nachfolger des VW Scirocco II auf den Markt. Dennoch wurde parallel dazu der Scirocco noch bis 1992 hergestellt.

Das Comeback nach 16 Jahren

Nach 16 Jahren fand die Geschichte des VW Scirocco in der dritten Generation eine Fortsetzung. Der VW Scirocco III kam 2008 auf den Markt und basiert auf dem VW Golf VI. Optisch fallen vor allem die großen Lufteinlässe an der Frontstoßstange und die Silhouette der Motorhaube auf. Außerdem ist er eines von wenigen VW-Modellen, die das Volkswagenlogo auf der Motorhaube platziert haben. Die Innenausstattung wurde fast komplett vom VW Eos übernommen und nur vereinzelt angepasst. Neben der Basisausstattung „Sport“ gab es insgesamt 12 weitere Ausstattungsvarianten und Sondermodelle des VW Scirocco. Als Topmodell sticht dabei der VW Scirocco „R“ besonders hervor mit vielen sportlichen Extras und dem stärksten Motor.

Bei der Motorisierung gab es grundsätzlich drei Motoren zur Auswahl. Zwei TSI Ottomotoren mit 1,4 und 2,0 Litern Hubraum und einen 2,0 Liter TDI Dieselmotor. Sechs Jahre nach dem Start der dritten Generation bekam der VW Scirocco zum 40. Geburtstag im Jahr 2014 eine umfangreiche Modellpflege, die ihn wieder auf den neusten Stand brachte. Neue optische Akzente an der Karosserie, markante, überarbeitete Heckleuchten und das VW-Logo am Heck, mit dem nun der Kofferraum geöffnet werden konnte, waren die auffälligsten Änderungen. Dennoch wurde im Jahr 2017 die Produktion des VW Scirocco (vorerst) endgültig eingestellt. Ein Nachfolger ist zurzeit nicht in Sicht.

Die Motoren des 2014er VW Scirocco

Zum Ende seiner Ära standen für den VW Scirocco vier verschiedene Motoren zur Auswahl.

  • 1,4 Liter TSI BlueMotion Technology, Benziner, 125 PS
  • 2,0 Liter TSI BlueMotion Technology, Benziner, 180 PS
  • 2,0 Liter TSI, Benziner, 280 PS, speziell für den VW Scirocco „R“
  • 2,0 Liter TDI BlueMotion Technology, Diesel, 150 PS
  • 2,0 Liter TDI BlueMotion Technology, Diesel, 184 PS
Den Einstieg in die Motorenwelt des VW Scirocco macht der kleine 1,4 Liter Ottomotor mit 125 PS. Er kommt mit Direkteinspritzung, Turbolader und einem 6-Gang-Schaltgetriebe. Eine Stufe höher ist der 2,0 TSI Benziner unterwegs. Er bringt es auf 180 PS und kann mit dem manuellen 6-Gang-Getriebe oder dem automatischen 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe eingebaut werden. Der erste von zwei Common Rail Dieselmotoren mit Abgasturbolader treibt den VW Scirocco mit 150 PS an. Auch hier gibt es die Wahl zwischen manuellem und automatischem Getriebe. Ausschließlich mit dem 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe ist der stärkste Dieselmotor mit 184 PS unterwegs. Eine Besonderheit ist der Motor für den VW Scirocco „R“. Dabei wird die Leistung eines 2,0 TSI Ottomotors durch eine spezielle Aufladetechnik des Turboladers der Direkteinspritzanlage auf satte 280 PS gesteigert.

Alle Motoren sind serienmäßig mit der BlueMotion Technology von Volkswagen ausgestattet. Bei dieser Technologie spielen verschiedene Faktoren zusammen, um den Treibstoffverbrauch des VW Scirocco zusätzlich zu senken. Das Start-Stopp-System und die Energierückgewinnung bei den Bremsen sind nur zwei Beispiele für solche Faktoren.

Die Ausstattungsvarianten des VW Scirocco

Im Laufe der letzten Generation des VW Scirocco gab es viele Varianten und Sondermodelle. Gegen sein Ende 2017 war der VW Scirocco nur mehr in zwei Varianten verfügbar.

In der Basisausstattung sind serienmäßig ein Abgas-Doppelendrohr, der Berganfahrassistent, ESC, 17 Zoll Leichtmetallräder, sowie LED Blinker in den Außenspiegeln und LED-Rückleuchten enthalten. Im Cockpit fallen vor allem die Mittelarmlehne und der Touchscreen mit 12,7 cm Bildschirmdiagonale auf. Für eine kräftige Portion Sportlichkeit sorgen das Sportfahrwerk, das Ledersportlenkrad und die etwas verspielten Zusatzinstrumente in der Mitte der Instrumententafel für den Ladedruck des Turboladers, die Öltemperatur und eine Stoppuhr.

Die zweite Stufe in Sachen Ausstattung erreicht der VW Scirocco mit der Serienausstattung Sport. Bi-Xenon-Scheinwerfer, eine Scheinwerfer-Reinigungsanlage, die dynamische Leuchtweitenregulierung und das Kurvenfahrlicht sorgen für optimale Sicht nach vorne. Die Schwellenverbreiterung in Wagenfarbe und spezielle Stoßfänger sorgen im „R“-Design für optische Akzente. Zusätzlich sind der Heckspoiler in Wagenfarbe und der Kühlergrill schwarz glänzend lackiert. Zu guter Letzt sind noch die hinteren Fensterscheiben abgedunkelt.

Die umfangreichen Extras

Darüber hinaus gibt es viele Ausstattungshighlights, die extra ergänzt werden konnten. Dazu zählten die 2-Zonen-Klimaautomatik, das Licht- und Sichtpaket und die adaptive Fahrwerksregelung DCC. Das Infotainment System rund um den zentralen Touchscreen konnten durch App-Connect, das Connectivity Paket, das Navigationssystem und das DYNAUDIO Excite Sound System eindrucksvoll ergänzt werden. Als Beitrag zur allgemeinen Bequemlichkeit und durch die schlechte Rundumsicht des VW Scirocco gewissermaßen auch notwendig sind nützliche Helferlein wie der Blind-Spot-Sensor mit Ausparkassistent, die Einparkhilfe, der Parklenkassistent und die besonders praktische Rückfahrkamera.

Für wen ist der VW Scirocco besten geeignet?

Volkswagen steht ganz offen dazu, dass der VW Scirocco in erster Linie für die ohnehin vorhandenen Fans gebaut und entwickelt wurde. Er sollte eine spezielle Nische ansprechen. Mit seinem speziellen Aussehen gelang ihm das ganz wunderbar. Dadurch bildete er eine freche, sportliche Alternative zum VW Golf, für die echte Fans sogar den Golf GTI links liegen lassen. Von allen Vorlieben und allem Fantum abgesehen, ist der VW Scirocco ein interessantes Auto für alle, die ein leistbares Sportcoupé auf dennoch hohem Niveau mit viel Fahrspaß suchen.

Fahrzeugbewertungen zu VW Scirocco

78 Bewertungen

4,6

Technische Daten VW Scirocco

Technische Daten wie Verbrauch, PS, Maße, Gewicht und Länge im Überblick

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