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VW Scirocco

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Stärken

  • Bewährte Technik des Golf 6
  • Sehr gute aktive und passive Sicherheit
  • Ausgezeichnetes Fahrverhalten

Schwächen

  • Nur als Gebrauchtwagen erhältlich
  • Eingeschränkte Rundumsicht
  • Erschwerter Einstieg zu den Rücksitzen

Ein Klassiker im speziellen Design

Der VW Scirocco III ist ein Sportcoupé der unteren Mittelklasse mit exzellenten Fahreigenschaften. Optisch ähnelt er dem VW Golf 6. Die vorderen Sitze geben ausreichend Seitenhalt, um das sportliche Fahrwerk auszufahren. Es ist das erste Sportcoupé von VW, das es als Benziner und Diesel gab. Weiterlesen

adac

Autotest


Autotest

2,3


Familien

3,1

Senioren

3,4

Transport

3,5

Preis/Leistung

3,4

Stadtverkehr

2,9

Langstrecke

2,2

Fahrspaß

1,3

Noten basierend auf ADAC Autotest Stand 12/2014

Notenskala

Sehr gut (0,6 - 1,5)

Gut (1,6 - 2,5)

Befriedigend (2,6 – 3,5)

Ausreichend (3,6 – 4,5)

Mangelhaft (4,6 – 5,5)

Technische Daten

72 - 280 PS

Leistung

4.2 - 8.1 null

Verbrauch (komb.)

109 - 189 g CO2/km

CO2-Ausstoß (komb.)Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

72 - 250 km/h

Höchstgeschwindigkeit

5.5 - 14.4s

von 0 auf 100 km/h

VW Scirocco technische Daten

Interessiert am VW Scirocco

Unser Wissen zu Deiner Suche

Alternative Modelle

Gute Gründe

  • Der VW Scirocco III ist ein gut verarbeitetes Sportcoupé, das sich ideal für 2 Personen eignet.
  • Fahrwerk und Motoren lassen sportliches Fahren zu.
  • Dieses Sportcoupé kann mit einem hohen Sicherheitsstandard punkten.
  • Der VW Scirocco ist ein recht wertstabiles Fahrzeug, was in die Kostenrechnung positiv einfließt.

Daten

Motorisierung

Der VW Scirocco III wurde zunächst mit einem 1,4 Liter Ottomotor mit Turbolader und zusätzlichem Kompressor und einem 2,0 Liter Ottomotor mit einfacher Turboaufladung angeboten. Später kamen noch ein einfacher 1,4 Liter Turbo und ein 2,0 Liter Turbodiesel dazu. Jeder bringt die Tachonadel mindestens an die Marke von 200 Kilometer pro Stunde heran.

Motor 1,4 TSI 1,4 TSI 2,0 TSI 2,0 TDI
Hubraum 1.390 cm³ 1.390 cm³ 1.984 cm³ 1.968 cm³
Leistung 122 PS 160 PS 200 PS 140 PS
Zylinder 4 (Reihe) 4 (Reihe) 4 (Reihe) 4 (Reihe)
Verbrauch auf 100 km 6,9 l 7,1 l 8,1 l 6,1 l
Kraftstoff Super Super Super Diesel
Beschleunigung von 0 auf 100 km/h 9,7 s 7,1 s 8,1 s 9,3 s
Höchstgeschwindigkeit 200 km/h 218 km/h 235 km/h 207 km/h

Ende 2009 tauschte VW den 2-Liter-TSI-Motor gegen den 2,0 TSI mit 155 Kilowatt (211 PS) aus dem Golf 6. Ebenfalls 2009 kam das Sportmodell "Scirocco R" auf Basis des Scirocco GT24. Der Scirocco R erhielt den 195 Kilowatt (265 PS) starken 2-Liter-Motor des Audi S3. Ab 2014 betrug die Leistung 206 Kilowatt (280 PS).

Der Hersteller fügte noch einen weitereren 2,0 TDI mit 125 Kilowatt (170 PS) hinzu, den er 2013 gegen den 2,0 TDI mit 130 Kilowatt (177 PS) aus dem Audi A4 tauschte. Die Energie überträgt sich über ein serienmäßiges 6-Gang-Schaltgetriebe oder wahlweise über ein 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (außer 1,4 TSI 90 Kilowatt; im 1,4 TSI 118 Kilowatt 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe).

Motor 2,0 TSI R 2,0 TSI 2,0 TDI 2,0 TDI
Hubraum 1.984 cm³ 1.984 cm³ 1.968 cm³ 1.968 cm³
Leistung 155 kW / 211 PS 195 kW / 265 PS 125 kW / 170 PS 130 kW / 177 PS
Zylinder 4 (Reihe) 4 (Reihe) 4 (Reihe) 4 (Reihe)
Verbrauch Stadt / Land / Autobahn kombiniert 7,4 / 7,5* 8,1 / 8,0* 5,3 / 5,6* 5,1 / 5,5*
Kraftstoff Super Super Diesel Diesel
Beschleunigung von 0 auf 100 km/h 6,9 s 6,0 s / 5,8 s* 8,1 s 7,9 s
Höchstgeschwindigkeit 240 km/h / 238 km/h* 250 km/h abgeregelt 222 km/h / 220 km/h* 222 km/h / 220 km/h*

Im Jahr 2014 überarbeitete VW erneut die Motoren. Den 1,4 TSI gab es von nun an nur noch ohne zusätzlichen Kompressor und mit 6-Gang-Schaltgetriebe.

Motor 1,4 TSI 2,0 TSI 2,0 TSI R 2,0 TSI 2,0 TDI 2,0 TDI
Hubraum 1.395 cm³ 1.984 cm³ 1.984 cm³ 1.984 cm³ 1.968 cm³ 1.968 cm³
Leistung 122 PS 180 PS 220 PS 280 PS 150 PS 184 PS
Zylinder 4 (Reihe) 4 (Reihe) 4 (Reihe) 4 (Reihe) 4 (Reihe) 4 (Reihe)
Verbrauch auf 100 km 5,4 l 6,0 l 6,0 l 8,0 l 4,2 l 4,4 l
Kraftstoff Super Super Super Super Diesel Diesel
Beschleunigung von 0 auf 100 km/h 9,3 s 7,4 s 6,5 s 5,7 s 8,6 s 7,5 s
Höchstgeschwindigkeit 203 km/h 227 km/h 246 km/h 250 km/h abgeregelt 215 km/h 230 km/h/

Abmessungen

Knapp 4,3 Meter ist der VW Scirocco III lang und 1,80 Meter breit (die Außenspiegel nicht mit eingerechnet). Das sind übliche Maße für ein zweitüriges Coupé in dieser Klasse und bieten dem Fahrer und Beifahrer ausreichend Platz. Der Wendekreis von 11 Metern liegt absolut im Normalbereich, was den VW Scirocco auch in der Stadt recht praktisch macht. In der Höhe hat VW mit etwa 1,4 Meter nicht gespart.

Der Kofferraum hingegen ist mit etwa 290 Litern eher ein Kofferfach, lässt sich aber durch das Umklappen der Rücksitzbank und Beladung bis unter das Dach auf beachtliche 1.006 Liter erweitern. Mit vier Personen ist die Gepäckmitnahme allerdings auf das Nötigste beschränkt. Zwei Personen haben bei umgeklappter Rückbank hingegen ausreichend Stauraum für das Urlaubsgepäck oder Großeinkäufe.

Varianten

Die dritte Generation des VW Scirocco ist nur als zweitüriges Sportcoupé erhältlich. Im Jahr 2014 erhielt das Fahrzeug ein Facelift, bei dem VW die Frontpartie und die Heckleuchten überarbeitete. Von 2008 bis 2017 waren folgende Varianten und Sondermodelle auf dem Markt:

  • Sport – das Basismodell des VW Scirocco III
  • Collectors Edition – ein auf 100 Fahrzeuge limitiertes, weißes Sondermodell mit weißem Leder
  • R – das sportlichste Modell mit dem stärksten Benzinmotor (nur als Benziner und nicht als Diesel erhältlich)
  • Blue Motion – ein Modell, mit einem optimierten Kraftstoffverbrauch – zum Beispiel durch verbesserte Motor- und Getriebeabstimmung
  • TEAM – das Modell mit Sonderausstattungen wie Navigationssystem und Tempomat
  • EDITION – die Variante mit erweiterter Serienausstattung, aber ohne Preisvorteil
  • Match – das Fahrzeug mit erweiterter Serienausstattung und speziellen Zusatzpaketen
  • LIFE – der Nachfolger des Match mit zusätzlichen Ausstattungen wie zum Beispiel Bi-Xenon-Scheinwerfern
  • GTS – ein Sportmodell wie einst der Scirocco II GTS mit Schwellerverbreiterung und vielen Accessoires
  • CLUB – ein Sondermodell in auffälligen Farben, bei dem die Nähte an den Sitzen und Lenkrad der Wagenfarbe entsprechen
  • ALLSTAR – ein Sondermodell mit umfangreicher Grundausstattung
  • SOUND – ebenfalls ein Sondermodell mit umfangreicher Grundausstattung

Preis

Im Jahr 2017 lag der Preis für das Einstiegsmodell 1,4 TSI mit 92 Kilowatt (125 PS) bei etwa 25.000 Euro. Der 184 Kilowatt starke TDI mit 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe kostete fast 33.000 Euro. Heute liegt der Preis für einen VW Scirocco der jüngsten Generation zwischen 18.000 und 22.000 Euro. Es handelt sich dabei um Erstzulassungen aus 2018, die zwischen 30.000 und 70.000 Kilometer auf dem Tacho haben.

Für den VW Scirocco III mit dem 2,0-TSI-Motor sind pro Jahr 194 Euro Steuern zu zahlen. Die Versicherung schlägt mit etwa 450 Euro zu Buche. Ohne Vollkasko reduziert sich die Versicherung auf rund 300 Euro pro Jahr. Grundlage für die Berechnung der Versicherung ist ein 30 Jahre alter Fahrer mit der Schadensfreiheitsklasse SF10, einer jährlichen Fahrleistung von 10.000 Kilometern mit Doppelgarage in Frankfurt inklusive.

Design

Exterieur

Der VW Scirocco III entspricht dem klassischen Coupé-Typ mit zwei Türen und unterstreicht damit seine sportliche Note. Die Ähnlichkeit zum Golf 6 ist nicht zu übersehen. Sportliche Zusatzakzente setzt der VW Scirocco R. Leichtmetallfelgen sind beim VW Scirocco III serienmäßig.

Ein Cabriolet gibt es nicht, aber zumindest optional ein Panorama-Ausstelldach. Die Blinkleuchten in den Außenspiegeln, die Kennzeichenbeleuchtung und die Heckleuchte sind bereits in LED-Technik verbaut. Xenonscheinwerfer mit LED-Tagfahrlicht erhöhen den Preis zusätzlich. Die Unilackierung in Weiß ist die Standardlackierung. Alle anderen Farben, wie auch das damals moderne Flash-Rot, kosten extra.

Interieur

Die wichtigsten Extras waren beim VW Scirocco III bereits Standard. Dazu gehörten beispielsweise die Multifunktionsanzeige, Radio mit acht Lautsprechern, beleuchtete Make-Up-Spiegel in den Sonnenblenden und einiges mehr. Auch die Klimaanlage und ein gekühltes Handschuhfach gehörten zum Standard, der sich zu einer 2-Zonen-Klimaautomatik erweitern ließ.

Sinnvoll ist auch die Start-Stopp-Automatik mit Bremsenergie-Rückgewinnung. Einen automatisch abblendbaren Innenspiegel konnten Kunden für rund 340 Euro in einem Extrapaket dazu bestellen. Dafür enthält das Paket unter anderem auch einen Fernlichtassistenten, Regensensor, eine automatische Fahrlichtschaltung und Tagfahrlicht. Wer mehr wollte, wie eine Lederausstattung und ein Multifunktionslenkrad, konnte aus einem reichhaltigen Katalog von Extras sein Auto individuell aufwerten.

Sicherheit

Front-, Seiten- und durchgehende Kopfairbags schützen die Insassen bei einem Unfall. Die Airbags für den Beifahrersitz sind für die Montage eines Kindersitzes deaktivierbar. Die glatt gehaltene Frontpartie sorgt auch bei Unfällen mit Fußgängern für ein geringes Verletzungsrisiko. Der VW Scirocco räumte beim NCAP-Crashtest sogar alle fünf möglichen Sterne ab.

Bei einer Vollbremsung schaltet sich die Warnblinkanlage automatisch ein. Sie sollten beim Kauf eines Gebrauchtwagens besonders auf gebrochene Federn oder verschlissene Bremsen achten. Dies ist allerdings weniger auf eine mangelhafte Qualität, sondern mehr auf die sportliche Fahrweise des typischen Scirocco-Fahrers zurückzuführen. Ein echtes Problem stellt bei den Fahrzeugen mit dem 1,4-TSI-Motor die Steuerkette dar, mit der es oft Probleme gab. Bei Gebrauchtwagen mit einem Dieselaggregat ist darauf zu achten, ob es sich um einen Motor mit der Kennung EA 189 handelt. Dieser ist vom Dieselskandal betroffen.

FAQ

Wofür steht die Modellbezeichnung Scirocco?

Mit den wassergekühlten Fronttrieblern setzte VW auf Modellnamen aus dem traditionellen Ballsport (Polo, Golf) und Winden (Passat, Scirocco). Auch der Nachfolger des Scirocco II wollte VW nach einem Wind (Taifun) benennen. Da ein Taifun jedoch für Zerstörung steht, nannte ihn der Hersteller Corrado (vom spanischen "correr" = laufen). Ob das an den einstigen Slogan des VW Käfers (er läuft und läuft und läuft) angeknüpfen sollte, bleibt Spekulation. Tatsache hingegen ist, dass das neue Modell wieder "Scirocco" hieß.

Wer ist der Designer des ursprünglichen VW Scirocco?

Den VW Scirocco I entwickelte Karmann in Osnabrück. Das Design der Karosserieform stammt von dem italienischen Industriedesigner Giorgio Giugiario. Der ehemalige Leiter des Bertone Styling Centers wurde 1999 zum Car Designer of the Century gewählt. Er entwarf auch den VW Golf 1, auf dessen Basis der VW Scirocco I entstand.

Welches Modell hat den VW Scirocco zwischenzeitlich ersetzt?

Der VW Corrado sollte den VW Scirocco ablösen. Da er jedoch zu teuer war, wurde der Corrado 1988 zunächst als höherpreisiges Sportcoupé auf Basis des VW Golf 2 eingeführt. Den Scirocco II (auf Basis des Golf 1) produzierte der Hersteller noch bis 1992. Somit verdient der Corrado die Bezeichnung "Nachfolger" erst ab diesem Jahr. 1995 war dann auch schon das letzte Jahr des Nachfolgers. Von 2008 bis 2017 gab es dann einen Nachfolger für den Nachfolger – den Scirocco III auf Basis des Golf 6.

Wie gut sind heutzutage noch Ersatzteile für die unterschiedlichen VWs Scirocco erhältlich?

Der VW Scirocco ist ein echter Klassiker mit einer großen Fangemeinde. Was über den normalen Ersatzteilhandel nicht mehr erhältlich ist, bieten spezielle Oldtimer-Foren / Classic-Car-Foren zum Kauf an.

Alternativen

Volkswagen hat den Scirocco III im Oktober 2017 alternativlos auslaufen lassen. Konkurrenten anderer Marken gab es wenige, unter anderem den Mazda RX8 (2003-2012) oder den Alfa GT (2003-2010). Viele andere Hersteller hatten bereits vorher ihre Coupé-Produktion in diesem Preissegment eingestellt. Das betrifft zum Beispiel den Opel Calibra (bis 1997) und Toyota Celica (1970-2005).

Die beengten und schwer zugänglichen hinteren Sitze der Coupés stehen immer wieder in der Kritik. Deshalb geht die Tendenz zu den viertürigen Coupés, die echte Coupé-Fans allerdings nicht gut finden. So sind der heutige Mercedes CLA und das Gran Coupé des BMW 2er keine wirklichen Alternativen zu dem VW Scirocco III.

Eher in die Richtung kommt das normale Coupé des 2er-BMW, welches mit einem Preis ab ca. 40.000 Euro viel weiter oben angesiedelt ist. Ähnlich sieht es beim Audi TT aus, für den Sie mindestens 39.100 Euro bezahlen. Eine interessante Alternative wäre der Toyota GR86, der 2022 den Toyota GT86 ablöst. Das zweitürige Coupé ist mit einem 2,4-Liter-Boxermotor mit 235 PS und einem 6-Gang-Getriebe ab knapp 34.000 Euro erhältlich. Allerdings ist dieses Fahrzeug für 2022 bereits ausverkauft.

Fahrzeugbewertungen zu Volkswagen Scirocco

78 Bewertungen

4,6

Weiterführende Links im Überblick

Motorleistung