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Mit Umbauten des 911er von Porsche etabliert sich 9ff als Tuner und Hersteller

Mit der Wahl zahlreicher Optionen aus der langen Liste aufpreispflichtiger Sonderausstattungen ermöglichen Fahrzeughersteller ihren Kunden, ein Serienmodell nach persönlichen Vorlieben zu ordern. Konstrukteure wie der Stuttgarter Sportwagenbauer Porsche beschränkten sich dabei jedoch nicht allein auf besondere Features für die Innenausstattung. Im Rahmen der Baureihe ihres 911er nahmen die Zuffenhausener vielmehr zunächst Carrera genannte Sportversionen in das Programm auf, deren gewichtsreduzierte Bauweise von den für den Rennsport entwickelten Coupés inspiriert war und die zu den Vorgängern der später als Porsche GT oder RS vermarkteten Performer wurden. Wem solche für die Straße zugelassenen Kleinserienwagen noch nicht schnell genug waren, dem stand eine weitere Option offen: Das seit dem Jahr 2001 in Dortmund als Tuner und Veredler etablierte Unternehmen 9ff bot Umbauten und Leistungspakete für viele Baureihen von Porsche an. Auf diese Weise wurden aus Serienfahrzeugen nach Kundenwünschen ausgestattete Sportwagen oder bei weitergehenden Veränderungen auch eigene Modelle, die Logo und Schriftzug der Firma 9ff trugen.

Eigenständige Porsche-Modelle von 9ff sind am stilisierten Gepardenkopf zu erkennen

Veränderungen an der Karosserie, selbst konstruierte Anbauteile und modifizierte Motoren, mit diesen Maßnahmen rüstete 9ff ein Basisfahrzeug von Porsche um. Da das Dortmunder Unternehmen beim deutschen Kraftfahrtbundesamt als eigenständiger Fahrzeughersteller registriert war, konnten diese Sportwagen unter einem eigenen Modellnamen vermarktet werden. Dabei wurden auch das Porsche-Wappen auf der Fronthaube sowie der Namenszug des Stuttgarter Herstellers ersetzt. Die durch die Umbauten entstandenen Fahrzeuge zeigten stattdessen an Flanken und Heck den Schriftzug 9ff und als Einlage das Logo eines stilisierten Gepardenkopfs, der zum Erkennungszeichen der Sportwagen der Dortmunder wurde.

Für Serienmodelle von Porsche bietet 9ff Veredelungen an

Neben den durch umfangreiche Umbauten entstehenden eigenständigen Modellen bot 9ff Kunden die Möglichkeit, Neu- und Gebrauchtwagen von Porsche in Dortmund individualisieren zu lassen. Zu den optischen Maßnahmen gehörten etwa der Anbau selbst entworfener Frontschürzen sowie eigens gefertigte Innenausstattungen. Darüber hinaus kümmerte sich 9ff um die technische Hochrüstung eines vom Kunden angelieferten Porsche. Über Veränderungen von Motorsteuerung oder Abgasanlage und den Einbau technischer Komponenten sorgte 9ff dafür, dass die Serienfahrzeuge von Porsche nach der Überarbeitung die Werkstatt mit einer gehörigen Portion an Extraleistung verließen. Im Mittelpunkt standen dabei anfangs Umbauten von Coupés der Baureihe Porsche GT3. Ebenso bot 9ff Individualisierungen und Leistungssteigerungen der Baureihen Boxter und Cayman, Cayenne, Panamera oder Macan an und deckte damit später das gesamte Porsche-Sortiment unter Berücksichtigung der aktuellen Modellentwicklungen ab.

Mit dem GT9 Vmax präsentiert 9ff einen Supersportwagen auf Basis des Porsche GT3

Zu den prominentesten Eigenentwicklungen von 9ff zählte der als Coupé gebaute GT9, für den der Porsche GT3 das Basisfahrzeug lieferte. Im Programm des Dortmunder Fahrzeugbauers nahm dieser Supersportwagen eine Sonderstellung ein. Der Hintergrund: Unter dem Modellnamen GT9 Vmax zeigte 9ff im Jahr 2008 eine Ausbaustufe, die dem GT3-Derivat den Weltmeistertitel als bis dahin schnellster Straßensportwagen sicherte. Mit nahezu 440 Stundenkilometern jagte der GT9 über die Piste. Um diesen Rekordwert erreichen zu können, realisierten die Ingenieure von 9ff ein Mittelmotorkonzept mit doppelter Turboaufladung, verbauten Karosserieteile aus ultraleichten Karbonmaterialien und setzten wie bei Rennsportmodellen einen strömungsarmen Unterboden mit glatter Oberfläche ein, der mit einer tief reichenden Frontlippe sowie einem für optimaleren Anpressdruck entwickelten Heckdiffusor kombiniert war.

Der GT9 CS ist mit 750 PS das Einstiegsmodell der 9ff-Mittelmotorsportwagen

Wer auf dem Markt für Gebrauchtwagen nach dem Weltmeistermodell suchte, der wurde jedoch enttäuscht. Der Vmax mit seiner vom Dachaufbau bis zum Heck grundlegend veränderten Konstruktion sollte als Einzelexemplar vor allem eine Rolle als Werbeträger übernehmen. Zwar waren die GT9 Vmax für die Straße zugelassen. Doch ihre Ausstattung mit Überrollkäfig und Crash-verstärktem Vorderbau machte deutlich, dass die GT9 mit dem 3,6 Liter Biturbo-Mittelmotor vor allem für den Einsatz auf der Rennstrecke konzipiert worden waren. Optisch näher am GT3-Basisfahrzeug zeigten sich die als Straßensportwagen angelegten 9ff-Kleinserienmodelle.

Der F 97 A-Max bietet mit 1400 PS einen der leistungsstärksten Motoren von 9ff

Dazu gehörten etwa der GT9 Amax oder der GT9 CS, der mit seinen 551 kW (750 PS) die niedrigste Leistungsklasse bei den Supersportwagen der Dortmunder repräsentierte. Ansonsten ließen sich die PS-Werte je nach Kundenwunsch bis nahezu auf das Doppelte anheben. Mit dem F 97 A-Max zeigten die Dortmunder Tuner und Veredler ein Coupé, das mit seinen nahezu 1400 PS über einen der leistungsstärksten Motoren im Programm des Anbieters verfügte. Und dementsprechend konnte der F 97 A-Max mit eindrucksvollen Leistungswerten glänzen: In gut 13 Sekunden spurtete der 2-Sitzer aus dem Stand zur Marke von 300 km/h. Ergänzt wurde das Programm der GT3-basierten Modelle durch den 9ff GTurbo, den die Dortmunder von den Coupés der bis zum Jahr 2004 gebauten Baureihe Porsche 996 ableiteten und der bis zu 882 kW (1200 PS) abrufen konnte.

Coupés und Cabrios von 9ff auf Basis der Generation Porsche 997

Auf Grundlage des 911er Turbo der Generation Porsche 997 stellte 9ff ein eigenes Cabriolet vor, das unter dem Namen Speed9 in Dortmund wahlweise mit Textilverdeck oder Hardtop zu bekommen war. Überdies zeichneten sich die Cabrios durch eine von 9ff selbst entworfene Front-und Heckschürze sowie durch Seitenschweller aus. Im Innenraum zeigten die offenen Versionen ebenfalls 9ff-Design, wie es etwa bei den Instrumenten, den Sportsitzen oder dem besonderen Lenkrad zum Ausdruck kam. Durch den Einbau eines speziellen Turboladers und Luftfilters sowie durch eine 9ff-Sportabgasanlage und eine veränderte Motorsteuerung konnte der Speed9 bis zu 514 kW (700 PS) mobilisieren und brachte damit deutlich mehr Leistung auf die Straße als die Vorbilder von Porsche aus der Serienfertigung. Noch mehr Potential entwickelte der auf Basis des Porsche 997 bei 9ff als Cabrio und Coupé gebaute GTronic, der dank zahlreicher Modifikationen im Motorraum eine Leistung von bis zu 882 kW (1200 PS) entwickelte.

Mit dem F 70 Etronic zeigt 9ff seine Version des Porsche Panamera Hybridmodells

Spezielle Sportfelgen und dezent angebrachte Grafiken zur Betonung der Linienführung ihres F70 Etronic, bei der Umgestaltung der bei Porsche Panamera S E-Hybrid genannten Limousine hielten sich die Dortmunder mit optischen Veränderungen zurück. Dafür jedoch gab es durch eine Modifikation der Motorsteuerung und den Einbau einer veränderten Auspuffanlage einen ordentlichen Leistungsschub, so dass das V6-Aggregat mit Elektrounterstützung im F70 Etronic nun mehr als 500 PS abliefern konnte.