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Alfa Romeo 147

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Stärken

  • elegantes, attraktives Design
  • sportliches Fahrwerk
  • umfangreiche Serienausstattung

Schwächen

  • begrenztes Platzangebot
  • reparaturanfällige Hinterachse
  • hoher Ölverbrauch bei starken Motoren

Alfa Romeo 147: Sportlicher Italiener in der Golf-Klasse

Der Alfa Romeo 147 wurde im Jahr 2000 als Drei- und Fünftürer vorgestellt. Er überzeugte mit seinem edlen Design sowie einem sportlich abgestimmten Fahrwerk. Das Auto bot ein hohes Maß an Sicherheit und Fahrspaß, die die ein oder andere Schwäche verzeihen ließen. Weiterlesen

Technische Daten

100 - 250 PS

Leistung

5.7 - 12.1 l/100km

Verbrauch (komb.)

152 - 287 g CO2/km

CO2-Ausstoß (komb.)Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

100 - 246 km/h

Höchstgeschwindigkeit

6.3 - 12.1s

von 0 auf 100 km/h

Alfa Romeo 147 technische Daten

Interessiert am Alfa Romeo 147

Unser Wissen zu Deiner Suche

Alternative Modelle

Gute Gründe

  • Design hebt sich vom Rest der Kompaktklasse wohltuend ab
  • es standen leistungsstarke Motoren zur Auswahl
  • sportliches, straff abgestimmtes Fahrwerk
  • überdurchschnittliche Serienausstattung
  • niedriger Anschaffungspreis

Daten

Motorisierung

Der Alfa Romeo 147 war mit verschiedenen Benzin- oder Dieselmotorisierungen verfügbar. Insgesamt standen vier verschiedene Benziner bereit. Das Einstiegsmodell leistete 105 PS bei einem Drehmoment von 140 Nm. Die Höchstgeschwindigkeit erreichte der Wagen bei 185 km/h und die 100-km/h-Marke knackte er nach 10,7 Sekunden. Deutlich mehr Leistung brachte das Top-Modell auf die Straße. Mit seinen 250 PS und einem Drehmoment von 300 Nm beschleunigte es auf 246 km/h. Für den Sprint von null auf 100 km/h waren lediglich 6,3 Sekunden nötig.

Ab 2003 kamen Dieselmotoren zum Einsatz, die alle einen Hubraum von 1.910 Kubikzentimeter aufwiesen. Insgesamt standen sieben verschiedene Ausführungen bereit, die unterschiedlich viel Leistung erbrachten. Der Basismotor mit der Bezeichnung 1.9 JTD 8V brachte 100 PS auf die Straße, das Drehmoment lag bei 200 Nm an. Die Höchstgeschwindigkeit belief sich auf 185 km/h, aus dem Stand brauchte der Wagen 12,1 Sekunden, um Tempo 100 zu erreichen. Der stärkste Dieselmotor 1.9 JTDM 16V überzeugt mit satten 170 PS, einem Drehmoment von 330 Nm und einer Höchstgeschwindigkeit von 215 km/h. Aus dem Stand waren 8 Sekunden nötig, um auf 100 km/h zu beschleunigen.

Die meisten Modelle verfügten über ein Fünfgang-Schaltgetriebe. Der GTA und die 16V-Diesel erhielten ein Sechs-Gang-Schaltgetriebe. Die Version Selespeed schaltete über ein Sechs-Gang-Automatik-Getriebe.

Abmessungen

Der Alfa Romeo war wahlweise mit drei oder fünf Türen erhältlich und bot Platz für fünf Personen. Trotz der beachtlichen Länge von 4,22 Metern blieb der Platz im Fond und im Kofferraum begrenzt. Letzterer umfasste 280 Liter, bei umgeklappter zweiter Sitzreihe lag das Fassungsvermögen bei 1.030 Litern. Mit 15 bis 16 Zoll sind die Standardräder für einen Wagen der Kompaktklasse recht groß. Ungebremst zog der Alfa Romeo bis zu 400 Kilo, gebremst waren 1.200 bis 1.300 Kilogramm möglich. Für den GTA wurde keine Anhängelast ausgewiesen.

Bauzeit 2000 – 2010
Länge, Breite, Höhe ab 4,17 x 1,73 x 1,44 m
Radstand 2,55 m
Kofferraumvolumen 280 – 1.030 l
Leergewicht 1.265 – 1.435 kg
Zulässiges Gesamtgewicht 1.720 – 1.880 kg
Hubraum 1.598 – 3.179 cm³
Drehmoment 146 – 330 Nm
Höchstgeschwindigkeit 183 – 246 km/h
Beschleunigung 0 auf 100 km/h 8,0 – 12,1 s
Tankvolumen 60 l
Verbrauch 8,2 – 12,1 l (Benzin) / 5,8 – 5,9 l (Diesel)
CO2-Emissionen 192 – 287 g/km (Benzin) / 153 – 157 g/km (Diesel)

Varianten

Der Alfa Romeo 147 war eine Schrägheck-Limousine und in drei Ausstattungsvarianten erhältlich. Der Hersteller erneuerte sowohl Design als auch die Motorisierung in regelmäßigen Abständen. Von 2003 bis 2006 stand der 147 GTA mit einem 250 PS-Motor zur Verfügung. Eine neue Sportausstattung erhielt das Sondermodell ti, was für Tourismo Internationale stand.

Im Jahr 2005 erhielt der Alfa Romeo 147 ein Facelift mit neuer Frontschürze und Änderungen an Heckleuchten und Cockpit. Der ti wurde im Herbst 2005 in einer limitierten Sonderedition vorgestellt, lediglich 200 Exemplare waren verfügbar. 2006 stellte der Hersteller mit dem Modell Q2 eine Sportversion vor. Besonderheiten waren die tiefergelegte Karosserie, 17-Zoll-Räder und eine umfangreiche Sportausstattung. Ab 2008 bauten die Italiener keine Dreitürer mehr, ehe sie 2010 die Produktion des 147 einstellten.

Preis

Der Neupreis lag zwischen 15.950 und 25.950 Euro. Der GTA kostete 30.950 Euro.

Der Preis für gepflegte Gebrauchtwagen mit dem leistungsstärksten Motor und wenig Laufleistung liegen heute noch bei über 20.000 Euro. Die Basisvarianten des Kompaktwagens sind teilweise ab 2.000 Euro erhältlich. Wenige Kilometer und eine umfangreiche Sonderausstattung sorgen für höhere Preise. Mehr als 5.000 Euro sind eher die Ausnahme.

Finanzierungen über einen Ratenkredit sind möglich. Der effektive Zinssatz liegt bei etwa 4,24 Prozent. Für einen Kredit von 2.500 Euro und mit 84 Monaten Laufzeit ergibt sich eine monatliche Rate von 30,48 Euro. Für einen GTA mit einem Preis von 30.000 Euro steigt die Belastung auf 365,78 Euro im Monat.

Bei den Unterhaltungskosten macht sich bemerkbar, dass Alfa Romeo günstige Ersatzteile anbietet. Für die Versicherung gibt es ein differenziertes Bild. In der Haftpflicht sind mit Typklasse 18 bis 20 kaum Unterschiede zu sehen. In der Vollkasko und Teilkasko sind die 1,6-Liter-Benziner mit Klasse 14 oder 15 sehr günstig. Ein 150-PS-Diesel wird mit 14 oder 17 eingestuft, der GTA kommt auf die Klassen 24 oder 26 und ist damit ziemlich teuer.

Die Kfz-Steuer des Alfa Romeo 147 liegt zwischen 108 und 135 Euro. Der 170-PS-Diesel kostet allerdings 308 Euro, für den 250-PS-GTA sind 216 Euro fällig. So fallen je nach Fahrzeug monatliche Unterhaltskosten von 310 bis 442 Euro an. Zugrundegelegt sind eine Laufleistung von 15.000 Kilometern im Jahr und Schadenfreiheitsklasse drei.

Design

Exterieur

Der griechische Ingenieur Andreas Zapatinas entwarf die Karosserie des Alfa Romeo 147. Design-Chef war Walter Maria de Silva, der später für den Volkswagen-Konzern arbeitete.

Das Fahrzeug fällt durch ein avantgardistisches Design auf, das ihn wohltuend von anderen Modellen der Kompaktklasse abhebt. Die Schrägheck-Limousine wurde mit drei und fünf Türen ausgeliefert. Auffallend war, dass die Türgriffe hinten unter den Dachholmen lagen. Nach dem Facelift 2005 erhielt der Kühlergrill einen noch prägnanten Look. Auch neue Scheinwerfer von und hinten waren Teil des Facelifts. Außerdem wertete eine Chromblende fortan das Heck auf.

Im weiteren Verlauf verchromte der Autobauer den Kühlergrill und veränderte die Frontschürze. Das Modell war serienmäßig mit elektrisch verstellbaren Außenspiegel ausgestattet. Gegen Aufpreis gab es ein Schiebedach und Metallic-Lackierung. Der GTA unterscheidet sich von den anderen Modellen durch geänderte Stoßstangen. Die Kotflügel sind breiter und auf dem Dach ist eine Abrisskante zu sehen.

Interieur

Eine Klimaanlage gehörte beim Alfa Romeo 147 ebenso zur Serienausstattung wie eine Audioanlage. Bei späteren Modellen war ein Navi optional erhältlich. Die Rücksitzbank war umklappbar, allerdings gab es keine Durchladeluke oder einen Skisack. Nach dem Facelift verfügte das Auto auch über eine Funk-Freisprechanlage. Der GTA und die sportlichen Sondermodelle lieferte der Autobauer mit einer entsprechend dynamischen Innenausstattung aus. Dazu gehörten ein Lederlenkrad, ein Lederschaltknauf, eine Sitzheizung und Sportsitze.

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Sicherheit

Beim Sicherheitstest Euro NCAP kam der Alfa Romeo 147 auf magere drei von fünf Sternen. Der ADAC bemängelte, dass die Gurte am Hals anlagen. Die Bremsen erhielten eine durchschnittliche Bewertung. Der Bremsweg bei einer Geschwindigkeit von 100 km/h liegt bei über 40 Metern. Das serienmäßige ABS hält die Spur zuverlässig.

Der Alfa Romeo 147 zeigte eine Reihe von Schwachstellen. Eines der am häufigsten genannten Probleme ist der Ölverlust an Motor und Getriebe. Auch der Wasserkühler neigte zu undichten Stellen. Der Zahnriemen war alle 60.000 Kilometer zu wechseln, was mit hohen Kosten einherging. Beim 1,6-Liter-Motor war die Zylinderkopf-Dichtung häufig anfällig für Schäden. Einen hohen Verschleiß an Lagern und Gelenken weisen die Achsen auf. Gegen Rost ist der 147, außer am Auspuff, gut geschützt.

Alternativen

In der Kompaktklasse trat der Alfa Romeo 147 gegen eine ganze Reihe von Konkurrenten an. Besonders der VW Golf, der in der Zuverlässigkeit und beim Platzangebot überzeugte, galt als attraktive Alternative. Das Design des Wolfsburgers wirkte hingegen bieder.

Beim Sprit- und Ölverbrauch lag der BMW 116, der weitere Stärken in der Fahrdynamik hatte, deutlich vorn. Der Diesel des 116d verbrauchte nur 4,4 Liter.

Eine weitere Alternative bildete der Opel Astra G, der bis 2001 vollverzinkt war. Danach stellte der Hersteller die Produktion jedoch auf eine Teilverzinkung um. Den Rüsselsheimer gab es in zahlreichen Varianten, darunter den OPC, der bis zu 200 PS auf die Straße brachte.

Der Audi A3 basierte auf der gleichen Plattform wie der VW Golf. Die Aluminium-Karosserie hatte gleich zwei Vorteile. Sie rostete nicht und war im Vergleich zu Stahl um einiges leichter. Der A3 stand in edlen und sportlichen Varianten zur Verfügung, aber selbst der S3 kam an die Spitzenwerte des Alfa Romeo 147 GTA nicht heran.

FAQ

Für wen eignet sich der Alfa Romeo 147?
Ideal ist der Alfa Romeo 147 für sportliche Fahrer und für Freunde eines extravaganten Designs geeignet.
Ist der Alfa Romeo 147 familientauglich?
Der Alfa Romeo 147 bietet Platz für fünf Personen und ist damit für einen Ausflug mit der Familie geeignet. Für eine große Reise dürfte jedoch das Kofferraumvolumen zu klein bemessen sein.

Fahrzeugbewertungen zu Alfa Romeo 147

44 Bewertungen

4,1

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