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Alfa Romeo Giulietta

Heißblütige Italienerin im Kompaktsegment

Die Alfa Romeo Giulietta ist ein Automodell der italienischen Marke Alfa Romeo und im Segment der Kompakten angesiedelt. Gebaut wird das Fahrzeug seit dem Jahr 2010, der Modellname wurde seitens Alfa Romeo aber schon bei früheren Modellen genutzt. Die „moderne“ Alfa Romeo Giulietta folgte dem Alfa Romeo 147 und verkaufte sich auf dem deutschen Markt anfangs recht gut. Seit 2017 sind die Verkaufszahlen jedoch deutlich eingebrochen. Weiterlesen

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Alfa Romeo Giulietta: Der oder die Giulietta?

Unstrittig ist die Frage, ob es der oder die Giulietta heißt. Die Alfisti - wie sich die Fans der italienischen Kultmarke nennen - nutzen generell die weibliche Form. Also die Alfa Romeo Giulietta. Tatsächlich gilt diese für ein Auto ungewöhnliche weibliche Form für viele Modelle des Herstellers..

Auf den deutsche Markt kam die Giulietta (zu Deutsch: Julchen) im Juni 2010. Den Namen nutzte Alfa Romeo bereits in den 1950ern sowie 1970ern, wobei die damaligen Fahrzeuge in der Mittelklasse angesiedelt waren. Mit dem heute intern Typ 940 genannten Modell haben diese Fahrzeuge also nichts gemein. Stattdessen trat die neue Giulietta das Erbe des Alfa Romeo 147 an, der seit 2000 den Kompakten in der Alfa Romeo-Familie darstellte.

Allerdings legte die Giulietta gegenüber dem 147 deutlich zu. Die Länge wuchs zum Beispiel um 13 cm. Gegenüber dem damaligen VW Golf VI ist die Giulietta sogar 15 cm länger. Die Plattform des Kompakten kommt wenig überraschend aus dem Fiat-Konzern. Alfa Romeo nutzt die C-Evo-Plattform, welche aus der C-Plattform entstand. Die gleiche Plattform nutzten in leicht vergrößerter D-Evo-Version auch andere Modelle des FCA-Konzerns wie der Dodge Dart oder der Chrysler 200. Gebaut wird die Alfa Romeo Giulietta allein als fünftürige Kombilimousine neben der Alfa Romeo Giulia im italienischen Cassino. Alfa Romeo Giulietta: Welche Modelle gelten als Konkurrenz? Innerhalb der Alfa Romeo-Flotte ist die Giulietta als Kompakter über dem MiTo sowie eben unter der Mittelklasse Giulia angesiedelt. Konkurrenz findet das Modell in typischen Premiummodellen der Kompaktklasse. Zu nennen sind daher die Mercedes A-Klasse, der BMW 1er, der Audi A3 oder der Lexus CT. Vergleicht man die Leistung, kann die Giulietta recht gut mithalten. Mit maximal 240 PS liegt die Italienerin deutlich über dem Lexus CT (136 PS). Dafür ist jedoch die A-Klasse der Giulietta mit bis zu 306 PS voraus, der 1er liefert als M140i sogar bis zu 340 PS. Der Lexus CT liefert zwar nur 136 PS, ist dafür jedoch allein als Hybrid ausgelegt. Entsprechend genießt der Japaner ein Alleinstellungsmerkmal.

Geht es um die Abmessungen, muss sich die Alfa Romeo Giulietta mit 4.351 mm Länge klar der A-Klasse (4.549 mm) beugen. Das gleiche gilt für den Radstand, bei welchen die Giulietta mit 2.634 mm A-Klasse (2.729 mm) sowie auch 1er (2.690 mm) unterliegt. Mit dem Lexus CT kann die Giulietta mithalten, kommt der Japaner doch auf 4.355 mm Länge bzw. 2.600 mm Radstand. Den BMW 1er schlägt die Giulietta wieder klar in der Länge, kommt der Münchner doch nur auf 4.329 mm. Fairerhalber muss man sagen, dass auch 1er und CT mittlerweile in die Jahre gekommen sind. Beide Modelle stehen in aktueller Version bereits seit 2011 beim Händler. Soll eine Alfa Romeo Giulietta gebraucht gekauft werden, gilt aus diesem Grund übrigens Obacht. Die Italienerin wurde 2013 ebenso wie 2016 einer mehr oder weniger größeren Modellpflege unterzogen. Ausstattung sowie Motoren sind daher durchaus unterschiedlich.

Benziner & Diesel: Die Motoren der Alfa Romeo Giulietta

Stand Anfang 2019 bietet die Alfa Romeo Giulietta übrigens sowohl Benziner wie auch Dieselmototen. Konkret diese vier Ottomotoren:

  • 1.4 TB 16V mit 120 PS (88 kW) und 206 Nm,
  • 1.4 TB 16V MultiAir mit 150 PS (110 kW) und 230 Nm
  • 1.4 TB 16V MultiAir mit 170 PS (125 kW) und 230 Nm,
  • 1.8 TBi 16V QV mit 240 PS (177) und 300 Nm

sowie die drei Dieselmotorvarianten:

  • 1.6 JTDM 16V mit 120 PS (88 kW) und 280 Nm,
  • 2.0 JTDM 16V mit 150 PS (110 kW) und 320 Nm,
  • 2.0 JTDM 16V TCT mit 175 PS (129 kW) und 350 Nm.

Alle Motoren sind mit Frontantrieb und einer manuellen 6-Gang-Schaltung gepaart. Einzig der große Benziner und der große Diesel sind mit dem 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe TCT kombiniert. Der große Benziner 1.8 TBi 16V QV ist es auch, der die sportlichsten Fahrwerte bietet. Mit dem Ottomotor beschleunigt die Giulietta in nur 6,0 s von 0 auf Tempo 100 sowie 244 km/h Spitze.

Die Ausstattung der Alfa Romeo Giulietta

In puncto Ausstattungen sind für den Kompakten derzeit vier Linien erhältlich: Giulietta, Super, Sport und B-Tech. Das Basismodell ab 21.500 € zeigt bereits den Premiumanspruch des Hersteller und enthält unter anderem:

  • Stahlfelgen in 16 Zoll,
  • die dynamische Fahrstabilitätskontrolle VDC,
  • die Fahrdynamikregelung Alfa Romeo D.N.A.,
  • LED-Tagfahrlicht,
  • eine elektronische Differenzialsperre,
  • eine manuelle Klimaanlage,
  • elektrische Fensterheber vorn und hinten,
  • elektrisch verstell- sowie beheizbare Außenspiegel,
  • ein Lenkrad mit Multifunktionstasten in Kunstleder,
  • eine geteilt umklappbare (60:40) Rücksitzbank,
  • das UconnectTM Radio LIVE samt
  • Freisprecheinrichtung (Bluetooth),
  • Audio-Streaming, CD/MP3-Player und USB-Anschluss.
Als Antrieb sind für die Basislinie lediglich der kleine Benziner und der kleine Diesel mit jeweils 120 PS erhältlich. Doch schon ab der nächst besseren Ausstattungslinie Super (ab 24.000 €) sind alle Motoren bis auf den Topbenziner mit 240 PS verfügbar. Zusätzlich zur Basisausstattung bringt die Linie folgende Features mit:
  • Nebelscheinwerfer,
  • Nebelscheinwerfer-Einfassungen in Aluminiumoptik,
  • Schaltwippen am Lenkrad (bei Automatik),
  • ein verchromtes Endrohr,
  • spezifische Leichtmetallfelgen in 16 Zoll,
  • sechsfach manuell verstellbare Sitze für Fahrer und Beifahrer,
  • eine Zwei-Zonen-Klimaautomatik,
  • ein Handschuhfach mit Kühlmöglichkeit,
  • Parksensoren (hinten) und
  • eine Geschwindigkeitsregelanlage (Cruise Control).

Die Ausstattung Sport (ab 27.900 €) enthält obendrein:

  • spezifische Leichtmetallräder in 17 Zoll,
  • eine Bremsanlage von Brembo mit rot lackierten Bremssätteln,
  • Scheinwerferhintergrund und Spiegelkappen in Karbon-Optik,
  • getönte Heck- und Seitenscheiben (Fond),
  • Sportpedale aus Aluminium,
  • einen Frontstoßfänger in Karbon-Optik,
  • einen Heckstoßfänger samt Diffusor und
  • Seitenschweller in Karbon-Optik.

Die letzte Linie Alfa Romeo Giulietta B-Tech (ab 24.450 €) enthält schließlich:

  • spezifische Leichtmetallfelgen in 18 Zoll,
  • das Radio Alpine samt Apple CarPlay und Android Auto,
  • eine Rückfahrkamera,
  • Parksensoren hinten,
  • die Online-Dienste Mopar Connect,
  • eine Geschwindigkeitsregelanlage (Cruise Control),
  • Zwei-Zonen-Klimaautomatik oder
  • sechsfach manuell verstellbare Sitze für Fahrer und Beifahrer.

Außerdem ist in der Linie ein Optikpaket inbegriffen, bei welchem Grill, Spiegelkappen, Türgriffe, Nebelscheinwerfer und Endrohr in Glänzend Schwarz gehalten sind. Passend dazu sind die Scheiben im Fond abgedunkelt.

Diverse Pakete mit Extras zur Individualisierung

Gegen Aufpreis sind zudem diverse Pakete erhältlich, welche weitere Features enthalten. In den höheren Linien sind diese zum Teil Serie. Zur Option steht zum Beispiel das Komfort-Paket, das für 1.590 € die sechsfach einstellbaren Vordersitze, eine umklappbare Mittelarmlehne oder die Cruise Control enthält. Das Sicht-Paket für 600 € umfasst wiederum elektrisch anklappbare Außenspiegel, einen automatisch abblendenden Innenspiegel, Regen- und Lichtsensor sowie eine Windschutzscheibe mit Blaukeil.

Via Mopar Connect stehen für 400 € Aufpreis Apps wie My:Assistant (Pannenhilfe), My:RemoteControl (Verriegelung, Ortung) und My:Car (Überwachung) zur Option. Mit dem Veloce-Paket spricht Alfa Romeo vor allem sportliche Fahrer an. Inhalt des Pakets für je nach Linie 2.200 bis 3.500 € sind unter anderem Sportpedale aus Aluminium, ein Sportlenkrad in Leder, ein Fahrwerk mit sportlicher Abstimmung, ein Grill mit Wabenstruktur oder ein Endrohr in 92 mm.

Fazit: Sportliche Käufer lieben den Alfa Romeo Giulietta

Alfa Romeo zielt mit der kompakten Giulietta vor allem auf sportliche Käufer, die obendrein den Wunsch nach einem Premiummodell haben. Die nächste Generation soll angeblich mit Heckantrieb kommen und auf einer verkürzten Plattform der Giulia aufbauen. Da BMW mit dem nächsten 1er vom Heckantrieb abkehrt und stattdessen auf Frontantrieb setzt, hätte Alfa Romeo damit ein klares Alleinstellungsmerkmal im Segment. Wer lieber auf Frontantrieb setzt, findet einen Alfa Romeo Giulietta Gebrauchtwagen schon für rund 5.000 €.

Fahrzeugbewertungen zu Alfa Romeo Giulietta

16 Bewertungen

4,8

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Technische Daten Alfa Romeo Giulietta

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