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Crossover

Crossover

Offroader liegen im Trend: Allein von 2008 bis 2012 hat sich die Zahl der zugelassenen SUVs etwa verdoppelt. In diesem Zusammenhang hört man auch immer wieder vom sogenannten "Crossover". Unter einem SUV kann sich heute mittlerweile fast jeder etwas vorstellen, und auch "Kompakt-SUV" oder "Mini-SUV" sind einleuchtende Begriffe. Doch wie sich der Crossover namentlich unter den SUVs eingliedern soll, scheint nicht gleich erkennbar.

Das ist ein Crossover

Ein SUV kombiniert bekanntlich den Komfort und die Fahreigenschaften heutiger Pkw näherungsweise mit der Optik und der Geländegängigkeit eines echten Offroaders. Wie wir bereits gesehen haben, ist die Familie der SUVs von "Mini" über "Kompakt" bis hin zu "Fullsize" bereits groß. Wie lässt sich dort der Crossover einordnen? Obwohl "Crossover" weit mehr an Gelände und Rallye denken lässt als "SUV", wird genau umgekehrt ein Schuh draus: Der Crossover stellt das Bindeglied zwischen den SUVs und Limousinen der unteren Mittelklasse her. Doch ist nicht schon der SUV ein Mischprodukt aus Limousine und Geländewagen? Richtig. Was bleibt, ist sozusagen ein Viertel-Geländewagen. Er ist lediglich mit optischen Stilelementen eines Geländewagens versehen. Wohlgemerkt optisch - seine Geburtsstätte ist hingegen die gleiche eines Pkws. Dementsprechend ist er keine eigenständige Entwicklung, sondern nur eine Modellvariation eines "normalen" Fahrzeugs, das mit einer höher liegenden Karosserie und gegebenenfalls mit Allradantrieb versehen wurde. Von echter Geländetauglichkeit kann hier also keineswegs die Rede sein.

Beim Crossover steht neben der höheren Sitzposition und der besseren Übersicht über den Verkehr vor allem das Image im Vordergrund. Am Ende kommt ein Fahrzeug heraus, das sich zwar Indiana Jones auf die Fahne schreibt, das aber ohne die bei Geländewagen ausgeprägten Nachteile auskommt, wie etwa dem höheren Kraftstoffverbrauch, den schlechteren Fahrleistungen oder das schwerfälligere Fahrverhalten. Da auf die Geländewagen-üblichen technischen Hilfsmittel wie mechanische Differentialsperren und ein Reduktionsgetriebe getrost verzichtet wird, hat sich neben "Crossover" zudem der Begriff "Softroader" als Bezeichnung für diese Fahrzeugklasse eingebürgert - ein Kofferwort aus den englischen Begriffen "soft" (weich) und "Offroader" (Geländewagen). Ein echtes "Gelände-Weichei" also.

Aktuelle Crossover auf dem Markt

Als erster Crossover und damit Gründer der Fahrzeugkategorie gilt der Toyota RAV4, der im August 1994 auf den Markt kam. Überhaupt waren es bis zur Jahrtausendwende vor allem japanische und koreanische Automobilhersteller, die Fahrzeuge dieser Gruppe auf dem deutschen Markt anboten. In den letzten zehn Jahren haben sich schließlich immer mehr europäische Hersteller angeschlossen und bieten ein Crossover-Modell an. Die derzeit bekanntesten und meist verkauften Vertreter sind der Audi allroad quattro, der Volvo XC 70, der Seat Altea Freetrack, der Alfa Romeo Crosswagon Q4, der Mitsubishi ASX, der Škoda Octavia Scout sowie der Saab 9-3X.