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Mittelklasse

Im Laufe der Zeit differenziert sich die Mittelklasse in drei Segmente aus

Bevor es ab Mitte der 1970er Jahre durch eine neue Einbauweise von Motoren möglich wurde, Fahrzeuge mit kompakteren Karosserien und guten Leistungswerten zu konstruieren, wurde der Pkw-Markt in Europa durch Kleinwagen sowie durch Limousinen geprägt, die zumeist in klassischer Bauweise mit Stufenheck realisiert wurden. Mit einer Länge um die vier Meter, durchschnittlicher Motorleistung und Komfortausstattung wurden diese Modelle in die Mittelklasse eingeordnet. Preislich unterschied sich die Mitteklasse anfangs von den deutlich größeren und stärker motorisierten Limousinen der Luxusklasse. Im Laufe der Zeit differenzierten die Hersteller ihre Modellprogramme jedoch weiter aus und verringerten mit immer größeren Karosserieformaten und der Einführung hochwertig ausgestatteter und topmotorisierter Mittelklasse-Modelle den Abstand zur Oberklasse. Innerhalb der Mittelklasse entwickelten sich daher zur besseren Unterscheidung mehrere Unterkategorien. Während die kleineren Modelle der unteren Mittelklasse zugeordnet wurden, kamen die teuersten Vertreter des Segments als Fahrzeuge der oberen Mittelklasse auf den Markt.

In der Mittelklasse werden unterschiedliche Karosserieformen realisiert

Klassische Modelle der Mittelklasse liefen auch in den aktuelleren Baujahren als Limousine in Stufenheckbauweise vom Band. Gerade auf dem deutschen Markt kam jedoch den Kombis der Mittelklasse eine steigende Bedeutung zu. Der Hintergrund: Mittelklasse-Kombis wurden zum typischen Flottenfahrzeug und Geschäftswagen, gewannen aber auch als Familienauto zunehmend an Popularität. Darüber hinaus erweiterten die Fahrzeughersteller ihre Programme in der Mittelklasse durch weitere Karosserieformen, die in der Regel von den klassischen Limousinentypen abgeleitet wurden. So kamen Modelle der Mittelklasse als Limousine mit Fließheck, zwei- oder viertüriges Coupé oder Cabriolet auf den Markt.