Zum Hauptinhalt springen
AutoScout24 steht Ihnen aktuell aufgrund von Wartungsarbeiten nur eingeschränkt zur Verfügung. Dies betrifft einige Funktionen wie z.B. die Kontaktaufnahme mit Verkäufern, das Einloggen oder das Verwalten Ihrer Fahrzeuge für den Verkauf.

Chevrolet Chevy Van

Der Chevrolet Chevy Van wird zum Inbegriff der Van-Klasse made in USA

Als Nutzfahrzeugsparte des US-amerikanischen Autoherstellers General Motors (GM) produzierte die General Motors Truck Company (GMC) mit dem so genannten Chevy Van eine Modellreihe von Vans, die auch außerhalb des US-Markts neben dem Konkurrenten Dodge Ram Van zum Klassiker im Fahrzeugsegement der großen Vans avancierten. Die geschlossenen Lieferwagenversionen der Chevrolet Chevy Vans waren seit Produktionsstart 1964 als Handwerker- und Lieferwagen insbesondere auf dem Heimatmarkt erfolgreich.

Alternative Modelle

Auf den europäischen Automärkten tauchten die Chevy Vans der dritten Generation als Importfahrzeuge ab den 1970er Jahren vornehmlich als Bus oder mit veredelter Ausstattung als Conversion Vans auf. Mit einigen technischen Verbesserungen und leichten Designveränderungen wurde diese dritte Modellreihe über zwanzig Jahre beinahe unverändert gebaut, ehe die Produktion im Jahr 1995 auslief und mit dem Chevrolet Express schließlich eine neue Van-Generation in die Verkaufsräume kam..

Vom Handwerkerwagen zum üppig motorisierten Transporter

Das Ursprungsmodell des Chevy Vans, das von 1964 bis 1967 mit einem Radstand von 2,28 Metern gefertigt wurde, basierte auf der Pkw-Bauplattform der GM G-Serie und war zunächst ausschließlich für den gewerblichen Einsatz konzipiert. Da ein möglichst großes Ladevolumen realisiert werden sollte, gehörten Fenster und ein Beifahrersitz in der Anfangszeit des Chevy Vans zur Sonderausstattung. Ein Jahr nach Baubeginn kamen dann Versionen für den Personentransport auf den Markt, die als Handi-Bus und GMC Sportvan mit eingefügten Seitenfenstern und Rücksitzbänken in den Verkauf kamen. In der zwischen 1967 und 1970 vom Band laufenden zweiten Generation bot GMC eine verlängerte Version mit 2,74 Metern Radstand an und stattete seine neu designten Vans mit kräftigeren V8-Motoren mit bis zu 7,4 Litern Hubraum aus.

Im Jahr 1971 kommt die moderne Version des Chevy Vans auf den Markt

Sein modernes Design mit dem typischen hohen Kühlergrill erhielt der Chevy Van in der 1971 präsentierten dritten Fahrzeuggeneration, die mit Ausnahme einiger Facelifts und technischer Anpassungen fast unverändert bis ins Jahr 1995 gebaut wurde. Der wahlweise mit ein oder zwei seitlichen Schiebetüren erhältliche Chevy Van wuchs in dieser Zeit auf eine Länge von bis zu 5,13 Meter, was einem größeren Radstand von 2,79 Metern und nunmehr 3,17 Metern in der Langversion zu verdanken war. Im Baujahr 1990 wurde das Programm durch eine noch längere Variante mit 3,97 Metern Radstand ergänzt. Als Bus und Transporter war der Van in drei Gewichtsklassen als G10, G20 und G30 sowie in vier Hubraumklassen von 4,1 bis 7,4 Litern erhältlich. Im Produktionsjahr 1982 konnte der Chevy Van auch erstmals mit einem Dieselaggregat geordert werden, das zunächst über 6,2 Liter Hubraum verfügte und dann in den letzten beiden Baujahren durch ein neues 6,5 Liter Triebwerk ersetzt wurde.

Mit dem Vandura und Sondermodellen wird der Chevy Van zum Luxusgefährt

Mit der dritten Generation des Chevy Vans kam zugleich eine Premiumausführung auf den Markt, die als GMC Vandura vermarktet wurde. Die Modelle mit dem charakteristischen feuerroten GMC-Schriftzug am Kühlergrill wurden als Hochdachvariante oder mit normalem Dach mit aufwändiger gestalteter Innenraumausstattung versehen und wurden so zu luxuriösen Großraumlimousinen. Darüber hinaus gab es in den USA verschiedene Veredler-Firmen, die den Vandura individualisierten und zum Reisemobil oder rollenden Büro umbauten. An der motortechnischen Ausstattung hingegen änderte sich nichts. Die Antriebe dieser Conversion Vans auf Basis des Chevy Vans waren mit denen der Serienmodelle von Chevrolet identisch.