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Donkervoort

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Informationen zu Donkervoort

Donkervoort ist ein niederländischer Hersteller von Roadster-Sportwagen. Vorbild ist seit der Gründung durch Joop Donkvervoort im Jahr 1978 der zweisitzige, offene Lotus Seven, der von 1957 bis 1972 gebaut worden war und heute Kultstatus hat. Die Donkervoort-Ableger werden allesamt von Hand in Lelystad nahe Amsterdam gefertigt und besitzen abgesehen von der optischen Ähnlichkeit kaum noch Gemeinsamkeiten mit dem Lotus Seven.

Das Vorbild Lotus Seven

Der kleine, leichte Lotus Seven kam in vier aufeinander folgenden Serien ab 1957 auf den Markt, von denen jeweils nur einige hundert Stück in Produktion gingen. Die ersten drei Varianten sahen sich noch relativ ähnlich, während bei der Serie 4 die Karosserie stark verändert und zugleich vergrößert wurde. Allen Serien gemein ist, dass in erster Linie Motoren von Ford zum Einsatz kamen, die mit 0,95 bis 1,6 Litern Hubraum und Leistungen zwischen 21 und 92 kW (29 bis 125 PS) aus heutiger Sicht noch relativ schwach dimensioniert waren, jedoch ausreichend für günstige Club-Rennen auf kurzen Strecken – außerdem muss berücksichtigt werden, dass die Motorleistungen durch das sehr geringe Gewicht von nur 750 kg auf der Straße dennoch beachtliche Beschleunigungswerte erzielten. Weitere Motoren stammten von Coventry-Climax, BMC, Cosworth, Austin-Healey sowie bei der Serie 3 und 4 auch von Lotus selbst, wobei diese mit 1,6 Litern und 125 PS die stärksten Vertreter verkörperten.

Durch das damalige Steuersystem der Verbrauchssteuer in Großbritannien konnte das Auto günstiger verkauft werden, indem man es als Kit Car – also als Bausatz – anbot, da so der Steueraufschlag für fertig montierte Fahrzeuge entfiel. Da den Bausätzen laut den Steuergesetzen keine Bauanleitungen beigelegt werden durften, lieferte Lotus den Kunden schlichtweg Demontageanleitungen, welche zum Aufbau des Fahrzeugs einfach in umgekehrter Reihenfolge befolgt werden mussten. Mit dem Beitritt des Vereinigten Königreichs zur EWG am 1. Januar 1973 musste die britische Regierung die Verbrauchssteuer durch die Mehrwertsteuer ersetzen. Damit entfielen die steuerlichen Vorteile und die Lotus-Seven-Bausatzfahrzeuge fanden ihr Ende. In diesem Zuge entschied Lotus, das „Kit-Car-Image“ vollständig abzulegen und sich stattdessen auf limitierte Renn- und Sportwagen zu konzentrieren.

Neben Donkervoort folgten auch andere Hersteller der Idee des kleinen leichten Sportwagens und begannen sehr ähnliche Fahrzeuge herzustellen. Aus Deutschland zählen dazu die Firmen Irmscher, HKT, VM, Rush und RCB und aus Großbritannien die Firmen Westfield, Dax, Sylva und Locust.

Die Donkervoort S-Modelle

Der niederländische Hersteller setzte von Anbeginn auf moderne Verbundwerkstoffe für seine Fahrzeuge, wie etwa kohlefaserverstärkten Kunststoff (CfK). Das erste Modell war der Donkervoort S7, der von 1978 bis 1984 in Handarbeit hergestellt wurde. Das Fahrzeug verfügte im Gegensatz zum Nachfolger S8 bereits über geringfügig höhere Leistungen als das Vorbild Lotus Seven: Kernstück war ein Ford-Kent-Motor zu 1,6 Litern Hubraum mit seitlicher Nockenwelle und maximal 94 kW (128 PS). Vom Donkervoort S8 erschienen ab 1985 nacheinander gleich drei verschiedene Versionen mit insgesamt vier Motorisierungen: Der reguläre S8 verfügte wie auch der S8A über einen Viertaktmotor zu vier Zylindern und 2,0 Litern Hubraum aus der Ford-OHC-Baureihe – beim S8 leistete dieser 81 kW (110 PS) und beim S8A 86 kW (117 PS). Das Sondermodell Donkervoort S8AT war von 1986 bis 1994 mit zwei Varianten eines Garret-T3-Motors mit Turbolader, Ladeluftkühler und 3-Wege-Katalysator erhältlich, der bei 2,0 Litern 125 kW (170 PS) und bei 2,2 Litern bis zu 140 kW (190 PS) leistete und damit die bislang stärkste Motorisierung vertrat.

Die Donkervoort-Modelle ab den 90er Jahren

Ab Beginn der 90er Jahre erschien die Donkervoort D8-Baureihe, die auch bis heute so bezeichnet und fortlaufend zu neueren Modellen weiterentwickelt wird. Den Start setzte der D8 Zetec ab 1993: Hier kam dem Namen entsprechend ein Ford-Zetec-Motor mit 16 Ventilen zum Einsatz – die Zeta-Motorenfamilie mit zwei obenliegenden Nockenwellen (DOHC) war erst 1992 bei Ford neu eingeführt worden. Das Aggregat gab es wahlweise mit 1,8 Litern zu 103 kW (140 PS) oder mit 2,0 Litern zu 118 kW (160 PS). Die nächste Variante D8 Cosworth kam nur ein Jahr später auf den Markt und wurde ebenso wie der D8 Zetec bis 1998 produziert. Das Modell verfügte seinesgleichen über einen DOHC-Motor, jedoch nun von Cosworth mit 2,0 Litern Hubraum und Leistungen von 162 kW (220 PS) und 206 kW (280 PS). Kurz vor der Jahrtausendwende stand mit dem Donkervoort D8 Audi ab 1999 bis 2002 nur ein Modell zum Verkauf. Der hier verbaute 1,8-Liter-Turbomotor von Audi leistete zwischen 110 kW (150 PS) und 180 kW (245 PS).

Die Donkervoort-Modelle seit der Jahrtausendwende

2003 wurde der D8 Audi neu aufgelegt, unterscheidet sich als Donkervoort D8 Audi (E-gas) jedoch im Grunde nur durch den Einsatz eines sogenannten „elektronischen Gaspedals“ von Audi. Das bedeutet, dass das Gasgeben nicht mehr über mechanische Verbindungen von statten geht, sondern über elektrische Leitungen und Servomotoren gesteuert wird. Seitdem kommt dieses System bei allen Fahrzeugen von Donkervoort zum Einsatz, mit Ausnahme des aktuellen Modells D8 GTO ist ebenso der 1,8-Liter-Turbomotor von Audi überall mit an Bord. Das Aggregat ist in folgenden Leistungsvarianten verfügbar: 110 kW (150 PS), 132 kW (180 PS), 154 kW (210 PS), 173 kW (235 PS) und 199 kW (270 PS). Dank seines Gewichtes von 630 kg sind im Idealfall Beschleunigungen von 0 auf 100 km/h in 3,8 Sekunden möglich.

In den Jahren 2005, 2007 und 2008 kamen nacheinander die Modelle Donkervoort D8 270 RS, D8 GT und D8 270 auf den Markt. Ersterer war auf 25 Fahrzeuge limitiert, sein Nachfolger D8 270 beschleunigte in 3,6 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Seit dem D8 GT ist der Audi-Motor mit 20 Ventilen ausgestattet – außerdem handelte es sich hierbei um die erste geschlossene Variante von Donkervoort, die zudem mit neu entwickelten und um acht Zentimeter breiteren Vorder- und Hinterradaufhängungen ausgestattet ist. Trotz des zusätzlichen Daches aus Kohlefaserwerkstoff kam das Modell auf ein Gewicht von gerade einmal 650 kg. Im Jahr 2012 wurde die Produktion zugunsten des neuen Modells D8 GTO eingestellt.

Das aktuelle Donkervoort-Modell

Der Donkervoort D8 GTO stellt die aktuelle und bislang stärkste Variante der Roadster-Reihe dar und wurde komplett neu entwickelt. Die Motorisierung stammt erneut von Audi, jedoch handelt es sich nun um einen 2,5-Liter-TFSI-Turbomotor mit 2,5 Litern Hubraum und Leistungen von 250 kW (340 PS) und 280 kW (380 PS). Die Beschleunigung kommt nun bereits auf Werte von 2,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h und 8,6 Sekunden von 0 auf 200 km/h. Auch ohne ein Antiblockiersystem (ABS) oder ein Elektronisches Stabilitätsprogramm (ESP) sind dank des geringen Gewichts von weniger als 700 kg extreme Kurvengeschwindigkeiten möglich.