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Ferrari 512

Im Jahr 1973 kommt der erste Ferrari 512 auf den Markt

Die Markteinführung des ersten Ferrari 512 im Jahr 1976 stellte für den italienischen Sportwagenspezialisten Ferrari den übergang zu neuen Techniken und zu einer als moderner empfundenen Gestaltung seiner Modelle dar. Denn der Ferrari 512 Berlinetta Boxer (BB) markierte den Beginn einer Bauphase von Coupés, die mit V12-Mittelmotoren ausgestattet wurden und eine extrem keilförmige Karosserie erhielten. Beide Merkmale prägten noch bis weit in die 1990er Jahre das Markenimage des Produzenten aus Maranello. Sie wurden später vor allem auch mit Erfolgsmodellen wie dem Ferrari Testarossa verbunden, dessen letzte Generationen als Ferrari 512 TR und Ferrari 512 M  wiederum die auf den Hubraum deutende Bezeichnung 512 im Namen trugen und bis ins Jahr 1996 gefertigt wurden.

Der Ferrari 512 BB der Baujahre 1976 bis 1984

Vier Rundleuchten hinten, Klappscheinwerfer vorne, Pfeilfront und eine weit bis zu den Sitzen vorgebaute Karosserie zur Aufnahme des Flachmotors, mit diesen Gestaltungsmerkmalen gab der im Jahr 1976 erstmals vorgestellte Ferrari 512 BB die Richtung vor, der die V12-Mittelmotormodelle des Konstrukteurs in den nächsten Jahren folgen sollten. Herzstück des Berlinetta Boxer war ein bereits zuvor im Ferrari 365 genutzter V12-Mittelmotor mit 268 kW (364 PS), der für den Ferrari 512 nun allerdings auf fünf Liter Hubraum vergrößert wurde. Mit diesem Aggregat ausgestattet beschleunigte das gut 1,6 Tonnen schwere Coupé in rund 5,4 Sekunden aus dem Stand zur Hundertermarke. In der letzten Bauphase von 1981 bis zum Generationswechsel im Jahr 1984 wurde das Modell mit Benzin-Einspritzanlage produziert, was die Verbrauchs- und Umweltwerte verbesserte, zugleich jedoch eine Leistungseinbuße mit sich brachte.

Die Ferrari 512 TR und 512 M werden zwischen 1991 und 1996 gebaut

Das zweite Modell, das die Bezeichnung 512 im Namen trug, wurde im Jahr 1991 als Weiterentwicklung des Ferrari Testarossa auf dem Markt eingeführt. Das Coupé wurde als Ferrari 512 TR drei Jahre lang gefertigt. Der 512 TR übernahm zwar vom Vorgänger wesentliche Designmerkmale wie die Klappscheinwerfer. In der Frontgestaltung zeigte der Ferrari 512 TR jedoch nun den zentralen Kühlergrill in ovaler Optik, der bald das Markengesicht generell prägen sollte. Die 4,9 Liter Maschine des Ferrari 512 TR leistete 315 kW (428 PS) und trieb das Coupé bis auf knapp 315 km/h an. Dank Leistungszuwachs und Gewichtsreduzierung verbesserte der Ferrari 512 TR im Vergleich zur ersten Generation des Ferrari Testarossa die Spurtzeit von Null auf einhundert Stundenkilometer um rund 0,5 Sekunden auf nunmehr 4,8 Sekunden. Die modifizierte Version mit 328 kW (446 PS), die zwischen 1994 und 1996 als Ferrari 512 M produziert wurde, verbesserte diesen Wert auf 4,6 Sekunden.