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Ferrari Testarossa

Die Rennsportlegende Ferrari Testa Rossa

Als ein Ferrari Testa Rossa der ersten Baugeneration im Jahr 1958 beim berühmten 24-Stunden-Rennen im französischen Le Mans siegte, war der Prestigegewinn für den italienischen Sportwagenbauer mindestens ebenso wichtig wie der sportliche Erfolg. Und der stellte sich in der folgenden Zeit bis Mitte der 1960er Jahre in schöner Regelmäßigkeit in Le Mans ein. Der Ferrari Testa Rossa wurde dank der sechs Ferrari-Siege in Folge zum Werbeträger und förderte damit auch den Absatz der für die Straßen zugelassenen Sportwagen aus Maranello. Der Ferrari Testa Rossa hingegen wurde ausschließlich als Rennsportmodell in geringen Stückzahlen gefertigt, und nur wenige Exemplare gelangten zu ausgewählten Kunden.

Der Ferrari Testarossa prägt lange Zeit das Markengesicht

Mitte der 1980er Jahre nutzte der Hersteller den prestigeträchtigen Namen des Rennmodells noch einmal: Im Jahr 1984 kam als Nachfolger des Ferrari 512 die neue Testarossa-Generation auf den Markt. Diese Baureihe der Ferrari Testarossa blieb bis zum Jahr 1996 ungewöhnlich lange im Programm. Der lange Produktionszyklus und die für Ferrari als hoch geltenden Produktionszahlen führten dazu, dass der Ferrari Testarossa das Firmenimage dieser Zeit stark prägte und das Markengesicht Ferraris in der öffentlichkeit repräsentierte.

Der Ferrari Testarossa wird von Pininfarina entworfen

Mit seinem Vorgänger aus dem Rennsport hatte das Coupé Ferrari Testarossa außer dem Namen, der seinen Ursprung in den rotlackierten Ventildeckeln des Motors hatte, kaum mehr etwas gemeinsam. Während das Sportgerät mit seinen rundlichen Karosserieformen als typischer Vertreter des Zeitdesigns galt und einige der von Pinin Farina gestalteten Modelle sogar in Kunstmuseen ihren Platz fanden, repräsentierte der Ferrari Testarossa auf seine Weise den Zeitgeschmack: Kanten, Keilform, Klappscheinwerfer kennzeichneten das Coupé, dessen Entwurf wiederum im Designbüro Pininfarina entwickelt worden war.

V12-Aggregat für den Ferrari Testarossa

Eine technische Gemeinsamkeit hatten die beiden Generationen der Testarossa Ferraris dennoch: Sowohl in der Rennmaschine als auch in der modernen Straßenversion kamen V12-Motoren zum Einsatz. Im Coupé der 1980er Jahre leistete das Aggregat bis zu 291 kW (390 PS). Damit beschleunigte der nur knapp über eine Tonne wiegende Ferrari Testarossa in 5,3 Sekunden aus dem Stand auf einhundert Stundenkilometer. Die Höchstgeschwindigkeit des Zweisitzers lag bei gut 290 km/h.

Modifikationen für den Ferrari Testarossa ab Baujahr 1991

Ab dem Baujahr 1991 wurde der Ferrari Testarossa unter dem Modellnamen Ferrari 512 Testarossa (TR) in einer technisch und optisch leicht modifizierten Version angeboten. Das V12-Triebwerk stellte dem Coupé nun bis zu 315 kW (428 PS) zur Verfügung. Im Jahr 1994 präsentierte der Konstrukteur den F 512 M auf Grundlage des Testarossa, bevor die Baureihe dann zwei Jahre darauf durch die Ferrari 550 abgelöst wurde.