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Ferrari 575

Ferrari 575

F1-Schaltung für den Ferrari 575 ab Baujahr 2003

Mit der aus dem Rennsport abgeleiteten Mittelmotor-Bauweise hatte der italienische Sportwagenproduzent Ferrari zu Beginn der 1970er Jahre bei seinen V12-Topmodellen für technische Innovationen und neue Kaufimpulse gesorgt. Weiterlesen

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Bis hin zum Erfolgsmodell Ferrari Testarossa blieben die Italiener bei ihrem Konzept, ehe mit dem Ferrari 550 ab dem Jahr 1996 ein Generationswechsel eingeleitet wurde. Bei den neuen Coupés und ihren offenen Versionen setzte der Hersteller nun auf V12-Frontmotoren, und diese Bauweise hatte auch Auswirkungen auf das Karosseriedesign. Die lange Heckkonstruktion zur Aufnahme des Mittelmotors konnte entfallen; die Modelle erhielten wieder eine klassischer wirkende Linienführung. Die erste Generation der neuen V12-Fahrzeuge lief bis 2001 als Ferrari 550 vom Band, bevor mit dem Ferrari 575 ein leistungsgesteigertes und äußerlich leicht verändertes V12-Modell als Nachfolger bereitstand. Besonderheit bei dem bis ins Jahr 2006 gefertigten 575: Für ihn war ab dem Jahr 2003 erstmals in einem Ferrari-Straßenmodell ein Formel1-Schaltgetriebe mit Lenkradpaddeln erhältlich.


Der Ferrari 575 als Coupé


Wie der direkte Vorgänger wurde der Ferrari 575 wieder in zwei Karosserieversionen als Coupé sowie in einer offenen Variante in Targabauweise produziert. Die geschlossene Variante des Zweisitzers übernahm die wesentlichen Gestaltungsmerkmale, die mit dem Ferrari 550 in die V12-Baureihe aus Maranello eingeführt worden waren. Dazu gehörten die dreiteiligen Rundscheinwerfer unter Klarglas und die zentral angeordnete Lufthutze auf der Motorhaube. Mit dem Generationswechsel zum 575 steigerten die Konstrukteure des auf 5,75 Liter Hubraum vergrößerten Zwölfzylinders die Leistungsausbeute auf 379 kW (515 PS). Damit erreichte das Coupé eine Spitzengeschwindigkeit von 325 Stundenkilometern. Die Spurtzeit von Null auf 100 km/h betrug 4,3 Sekunden. Noch etwas mehr Performance brachte die offene Version, die unter der Bezeichnung Ferrari 575 Superamericana gegen Ende der Bauzeit im Jahr 2005 in Kleinserie gefertigt wurde.


Der Ferrari 575 Superamericana als Targa


Für die offene Karosserievariante wählten die Konstrukteure anders als zuvor beim Roadster Ferrari 550 eine Targabauweise. Das besondere am Ferrari 575 Superamericana: Statt eines Kunststoffdachs erhielt das Cabriolet ein transparentes Glasdach, das auf Knopfdruck im Kofferraumabteil verschwand. Durch die Targakonstruktion konnten die Ingenieure auf die beim Ferrari 550 Roadster noch notwendigen überrollbügel verzichten. Für den Insassenschutz sorgte beim Ferrari 575 die bis zu den Kopfstützen hochgezogene Heckkarosserie. Für die Motorisierung nutzten die Ingenieure das vom Coupé bekannte V12-Triebwerk, das im Ferrari 575 Superamericana allerdings in der Leistung bis auf 397 kW (540 PS) angehoben wurde. Den Spurt aus dem Stand auf einhundert Stundenkilometer schaffte diese Version des Ferrari 575 in 4,2 Sekunden.


Technische Daten Ferrari 575

Technische Daten wie Verbrauch, PS, Maße, Gewicht und Länge im Überblick

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