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Ferrari 308

Ferrari 308

Der Ferrari 308 ist von 1975 bis 1985 das erfolgreichste Modell der Marke

Als der italienische Sportwagenhersteller Ferrari in der zweiten Hälfte der 1960er Jahre die ersten Serienversionen des Coupés Dino vorstellte, bedeutete das gleich in mehrfacher Hinsicht eine Premiere. Weiterlesen

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Die bereits zuvor im professionellen Rennsport verwendeten V6-Motoren hielten erstmals Einzug in ein Ferrari-Serienmodell. Preislich unter den traditionell mit V12-Motoren ausgestatteten Ferraris angesiedelt, sollten mit dem Dino neue Käuferschichten angesprochen und die Produktpalette nach unten ausgebaut werden. Neu war zudem die Mittelmotor-Bauweise, die bis dahin bei Straßenfahrzeugen von Ferrari nicht zum Einsatz gekommen war. Mitte der 1970er Jahre nutzte der Konstrukteur die Dino-Baureihe, die offiziell nicht unter dem Markennamen Ferrari vertrieben wurde, um sein Motorenprogramm weiter zu differenzieren: Im Dino 308 GT4 arbeitete der erste von Ferrari konzipierte Achtzylinder, der in der folgenden Zeit bis weit in die 1980er Jahre hinein die Grundlage für die Einstiegsmodelle des Produzenten bildete. Mit seinem typischen 70er Jahre Design lieferte der Dino 308 GT4 zugleich die Grundlage für den nun unter dem angestammten Markennamen angebotenen Ferrari 308, der zwischen 1975 und 1985 in einer für den Hersteller ungewöhnlich hohen Auflage vom Band lief und seinerzeit zu den bekanntesten und erfolgreichsten Modellen made in Maranello gehörte.


Der Ferrari 308 wird als Coupé und Cabriolet gebaut


Klappscheinwerfer, Keilform und eine langgestreckte Heckpartie mit vier Rundscheinwerfern und großen Lüftungslamellen, viele dieser charakteristischen Gestaltungsmerkmale übernahm der Ferrari 308 in leicht abgewandelter Form von seinem direkten Vorgänger der Dino-Baureihe. Während dieser in der 2+2-sitzigen Version allerdings vom Designbüro Bertone verantwortet worden war, überarbeitete Ferraris Traditionsgestalter Pininfarina das Konzept eigenständig noch einmal für den Ferrari 308. Das 1975 am Markt eingeführte Modell wurde zunächst als zweisitziges Coupé gefertigt und kam unter der Bezeichnung Ferrari 308 GTB in den Verkauf. Zwei Jahre später folgte eine offene Version in Targa-Bauweise, die als Ferrari 308 GTS oder Spider vermarktet wurde.


Die Motorversionen des Ferrari 308


Für die Motorisierung des 308 nutzte der Hersteller aus Maranello ein V8-Aggregat in Mittelmotor-Bauweise, das dem Coupé und Spider in der 3,0 Liter Standardausführung bis zu 167 kW (227 PS) zur Verfügung stellte. Damit erreichte der Ferrari 308 eine Höchstgeschwindigkeit von knapp über 250 Stundenkilometer. Den Spurt aus dem Stand zur Hundertermarke schaffte das Coupé in gut sechs Sekunden. Darüber hinaus gab es mit dem Ferrari 308 quattrovalvole eine leistungsgesteigerte Variante mit bis zu 177 kW (240 PS).