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Kia Ceed GT

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Sportlicher Kompaktwagen für preisbewusste Einsteiger

2006 erblickte der Kia Ceed auf dem Pariser Autosalon das Licht der Öffentlichkeit – bis 2018 noch mit der Schreibweise Kia cee’d. Der PKW des südkoreanischen Herstellers Kia Motors ging in direkte Konkurrenz zum VW Golf als Platzhirsch in der Kompaktklasse. Kurz nach Einführung der 2. Generation erweiterte Kia die Modellreihe mit der sportlichen GT-Version, die sich mit 204 PS, einem neu abgestimmten Fahrwerk und optimierter Lenkung gegen die starke Konkurrenz durchsetzen sollte. Weiterlesen

adac

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2,3


Familien

2,4

Senioren

2,9

Transport

2,6

Preis/Leistung

2,1

Stadtverkehr

3,2

Langstrecke

2,8

Fahrspaß

3,4

Noten basierend auf ADAC Autotest Stand 10/2020

Notenskala

Sehr gut (0,6 - 1,5)

Gut (1,6 - 2,5)

Befriedigend (2,6 – 3,5)

Ausreichend (3,6 – 4,5)

Mangelhaft (4,6 – 5,5)

Technische Daten

90 - 160 PS

Leistung

1.1 - 7.7 l/100km

Verbrauch (komb.)

28 - 183 g CO2/km

CO2-Ausstoß (komb.)Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

90 - 210 km/h

Höchstgeschwindigkeit

8.6 - 14.1s

von 0 auf 100 km/h

Kia Ceed GT technische Daten

Interessiert am Kia Ceed GT

Alternative Modelle

Speziell für Europa entwickelt – mit preisgekröntem Erfolg

Der Kia Ceed folgte auf den in Europa wenig erfolgreichen Kia Cerato und liegt als Kompaktwagen zwischen dem Kleinwagen Kia Rio und dem Mittelklassewagen Kia Optima. Der süd-koreanische Hersteller wagte mit dem Ceed einen Neuanfang und entwickelte ein Fahrzeug speziell für den europäischen Markt. Dafür ging er mit fünf verschiedenen Motorisierungen und vier Ausstattungslinien an den Start. Schon 2007 folgten der Kia cee’d_sw als Kombi und der Kia pro_cee’d als dreitürige Variante. Seit 2006 wird der Ceed im Kia Motors Werk im slowenischen Žilina gefertigt. Das neue Konzept ging auf: Die 1. Generation des Kia Ceed mit der Bezeichnung „ED“ räumte als „Auto des Jahres“ zehn ver-schiedene nationale Preise ab und entwickelte sich zum größten Erfolg von Kia auf dem europäischen Markt. 2012 stellte Kia auf dem Genfer Auto-Salon die 2. Ceed-Generation mit der Bezeichnung „JD“ vor. Kurz darauf folgten wieder die Kombi- und die dreitürige Variante. Neu hinzu kamen jedoch der Kia cee’d GT als fünftürige Limousine sowie der dreitüri-ge Kia pro_cee’d GT – beide mit einem 1,6-Liter-Ottomotor und 204 PS dank Turbolader. 2015 bekam der Ceed eine geringfügige Überarbeitung, die sich vor allem bei den Motoren bemerkbar machte, um die komplette Modellreihe für die Euro-6-Abgasnorm fit zu machen. Der Kia cee’d GT erhielt dadurch 18-Zoll-Leichtmetallfelgen, leicht reduzierte Ab-gaswerte und größere Bremsscheiben. 2018 ging der Ceed in die 3. Runde „CD“ und hat seit 2019 ebenfalls wieder eine sportliche GT-Version im Programm.

Der Ceed GT wendet sich vom Hyundai i30 N ab

Von Beginn an schickten die beiden südkoreanischen Hersteller Hyundai und Kia zwei Kompaktwa-gen für Europa gegen den VW Golf ins Feld. Zusammen entwickelten sie für den Hyundai i30 und den Kia Ceed eine völlig neue Bodengruppe und die technische Basis. So finden sich die Motoren von allen drei Ceed-Generationen auch im i30 wieder. Mit dem Ceed GT beschritt Kia jedoch eigene Wege und lehnte sich technisch nicht am sportlichen Hyundai i30 N an. So reiht sich der Ceed GT von der Leistung her auch 46 PS hinter dem i30 N ein und sogar 71 PS hinter dem i30 N Performance. Im Gegensatz zur herkömmlichen Ceed-Reihe trumpft die GT-Variante jedoch mit 69 PS mehr auf. Die Leistungssteigerung war ein Grund für den durch-schlagenden Erfolg auf dem europäischen Markt. Dazu kamen ein sehr gut abgestimmtes Sportfahrwerk, kräftige Bremsen, verschärfte Federung und eine wesentlich bessere Lenkung – ein gelungenes Gesamtpaket für einen sportli-chen Kompaktwagen. Gegenüber der Konkurrenz punktet die GT-Version durch ihren günstigen Preis und lange Garan-tiezeiten, was schon immer zwei starke Argumente für einen Kia sind.

7-Gang-Getriebe ab der 3. Generation

2019 hat der Ceed GT noch einmal an Sportlichkeit zugelegt und präsentierte sich als schärfster und stärkster Vertreter in der Ceed-Familie. Dabei verzichtet er trotz größeren Lufteinlässen, 18-Zoll-Alufelgen, einer sportlichen Heckschürze und zwei außenliegenden Endrohren auf eine krawallige Optik. Der Ceed will nicht protzen, sondern überzeugen – mit mehr Grip in den Kurven und einer agilen Fahrweise. Das dezent sportliche Erscheinungsbild setzt sich im Innenraum fort und lässt die 204 PS mit ausgeformten Sitzen, gelochten Pedalen, roten Kontrastnähten und einem abgeflachten Lenkrad erahnen. Beim Kofferraum muss der Ceed GT trotz Sportsgeist keinen Zentimeter einbüßen. Mit 395 Litern Volumen und umklappbarer Rückenlehne hat er genauso viel Platz zu bieten wie die restliche Ceed-Modellreihe. Allerdings ist der Kia Ceed GT der 3. Generation erstmalig mit einem optionalen Doppelkupplungsgetriebe ausgestattet. So kann der Fahrer per Schaltwippe hinter dem Lenkrad durch die sieben Gänge springen, den Sportmodus aktivieren und den Vierzylinder-Turbo starten. Das sorgt für eine wachere Gasannahme, reduzierte Lenkunterstützung und kraftvolleren Motorsound, der jedoch künstlich verstärkt wird. Der 1,6-Liter-Benziner allein klingt einfach zu brav.

Für den Einstieg in die sportliche Kompaktklasse

Mit 204 PS ist der Ceed GT jedoch ein gutes und günstiges Einsteigermodell in die Klasse der sportlichen Kompaktwagen. Mit seiner Leistung kann er zwar nicht ganz mit den 245 PS eines VW Golf GTI oder den 263 PS eines Peugeot 308 GTI mithalten, aber für den geringeren Preis bringt er trotzdem ausreichend Fahrspaß. Auch in Sachen Fahrdynamik, Präzision und Komfort hat der VW noch etwas mehr zu bieten, aber diese Perfektion erwartet vom Kia auch niemand. Der Opel Astra GTC fährt dem Ceed GT ebenfalls mit einem kräftigeren Motor und einem agileren Handling davon, dafür ist der Opel zu glatt und hat keine herausragenden Stär-ken. Der Renault Mégane GT hingegen ist etwas zu dick und behäbig, auch wenn Fahrwerk und Allradlenkung durchaus überzeugen. Weitere Mitbewerber in dem umstrittenen Segment sind der Ford Focus ST, der SEAT Leon Cupra und der Hyundai i30 N. In diesem Haifischbecken setzt sich der Kia Ceed GT mit Leistung und Preis eher an den unteren Rand, kann hier aber mit einem stimmigen Paket aus Design, Leistung, Fahrdynamik, Qualität und Garantie überzeugen. Da fällt der Konkurrenz bald kein Gegenargument mehr ein.

Die meiste Power in der Ceed-Familie

Zur Markteinführung setzten sich die GT-Modelle an die Leistungsspitze der Ceed-Reihe. Ein 1,6-Liter-Vierzylinder-Ottomotor mit Direkteinspritzung sorgt für 204 PS und 265 Nm maximales Drehmoment. In 7,6 Sekunden schaffte es der Ceed GT auf 100 km/h, bei 230 km/h Höchstgeschwindigkeit ist Schluss. In der 2. Generation bis 2018 gibt es den GT nur mit 6-Gang-Schaltgetriebe. Mit der 3. Generation ist auch ein 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe verfügbar. Zunächst ist der neue GT weiterhin mit einem 1,6-Liter-Vierzylinder-Reihenmotor mit 204 PS ausgestattet, den inzwischen auch die Schrägheck- und die Shooting-Brake-Variante an Bord haben. Der GT unterscheidet sich in der 3. Generation vor allem optisch von der restlichen Ceed-Familie.

Seit 2018 wesentlich besser ausgestattet

GT-Challenge und GT-Track heißen die beiden Ausstattungslinien beim Kia Ceed GT der 2. Generation. Unterschiede be-stehen in einem Navigationsgerät, einem Digitalradio und Xenon-Scheinwerfern. Schon in der GT-Challenge-Variante ist der Ceed gut ausgerüstet: mit 18-Zoll-Leichtmetallfelgen, Recaro-Sportsitzen und einer Tachoanzeige im GT-Race-Stil. Allerdings ist die Sicherheit der Passagiere auf der Rückbank nicht auf dem neusten Stand, aufgrund fehlender Airbags, einem veralteten Gurtsystemen und mangelnden Assistenzsystemen, die in den normalen Ceed-Modellen vorhanden sind. Zu den serienmäßigen Assistenten gehören:

  • Spurverlassenswarner,
  • aktives Bremslicht,
  • Gegenlenkunterstützung,
  • Verkehrszeichenerkennung.

In der 3. Generation ab 2018 legt der sportliche Ceed ausstattungstechnisch eine ganze Schippe drauf. Schon die Serien-ausstattung lässt kaum Wünsche offen:

  • LED-Scheinwerfer,
  • Rückfahrkamera,
  • aufwendiges HiFi-System,
  • 7-Zoll-Touchscreenmonitor,
  • Smartphone-Integration,
  • Bluetooth-Freisprecheinrichtung,
  • Dämmerungssensor,
  • beheizbare Frontscheibe,
  • Frontkollisionswarner mit Notbremsassistent,
  • Spurhalteassistent,
  • Fernlichtassistent,
  • Müdigkeitswarner.

Sogar teilautonomes Fahren auf Level 2 ist möglich, sodass das Einparken, Spurhalten, Beschleunigen und Abbremsen von Assistenzsystemen übernommen werden kann.

Fazit

Wer einen Kia kauft, der schaut meistens eher auf den Preis und die lange Garantiezeit als auf die Fahrleistung – gerade bei einem Gebrauchtwagen. Doch mit einem gebrauchten Kia Ceed GT lassen sich die Vorteile des südkoreanischen Her-stellers mit dem Fahrspaß eines sportlichen Kompaktwagens verbinden. Der Ceed GT braucht sich trotz etwas weniger Leistung nicht vor der Konkurrenz verstecken und präsentiert stolz seine sehr guten Fahreigenschaften, seinen kräftigen Motor und seine hochwertige Ausstattung. Wer möglichst viel Fahrspaß für möglichst wenig Geld haben möchte und dabei trotzdem nicht auf die Tauglichkeit im Alltag verzichten kann, für den bietet ein gebrauchter Kia Ceed GT genau die richtige Mischung.

Fahrzeugbewertungen zu Kia cee'd Sportswagon

12 Bewertungen

4,5

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