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Ford Focus

Ford Focus

Limousine, Kombi, Cabrio, Van und Crossover der Kompaktklasse

Im Herbst 1998 erneuert Ford seine Kompaktklasse mit dem Focus, der in der Folgezeit als Limousine, Kombi, Kompaktvan, Cabrio und Crossover u.a. in Deutschland und Spanien vom Band läuft. Kultstatus genießen die RS oder ST, die das sportliche Image des 2018 in dritter Generation gezeigten Weltbestsellers pflegen. Der Focus spricht Kompakt-Kunden an, die vorbildliche Sicherheitsausstattung und dynamisches Fahrverhalten schätzen. Weiterlesen

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Ford Focus - Karosserieform

Ford Focus - Außenfarbe

Umgerechnet in heutige Währung verlangt Ford für einen Focus-Neuwagen zum Marktstart der Baureihe im Jahr 1998 mindestens etwa 13.000 Euro. Bei der Einführung der dritten Modellgeneration im Jahr 2018 stehen die Neuwagen als Limousine in der Basisversion für 18.700 Euro im Programm. Wer den Focus als Elektrofahrzeug 2013 neu kauft, muss für die E-Version fast 40.000 Euro bezahlen und damit in etwa so viel, wie für das Spitzenmodell Focus RS auf der Rechnung stehen. Als Gebrauchtwagen ist ein Focus mit hoher Laufleistung schon zu Preisen von einigen Hundert zu haben. Mitbewerber des Focus sind Modelle wie der Klassenbegründer VW Golf mit seinen Schwestermodellen Seat Leon und Skoda Octavia sowie Audi A3, BMW 1er Reihe, Renault Mégane, Peugeot 308, Toyota Auris oder Opel Astra.

Der Ford Focus der ersten Baugeneration (1998 – 2004)

Im Herbst 1998 startet der Verkauf der Focus I, die Ford zuerst in der für die Kompaktklasse typischen Bauform als Limousinen mit Schrägheck anbietet. Mit hinterer Einzelradaufhängung, ABS und Traktionskontrolle etablieren sich die als Benziner und Diesel in den Leistungsklassen von 55 kW (75 PS) bis 96 kW (130 PS) angebotenen Focus als Kompaktauto mit dynamischer Abstimmung und sicherem Fahrverhalten. Diese Varianten stehen für die 2001 modellgepflegte und bis 2004 gebaute erste Focus-Generation im Programm:

  • 3-Türer Schräghecklimousine
  • 5-Türer Schräghecklimousine
  • Kombi Focus Turnier ab 1999
  • Stufenhecklimousine ab 1999
  • Kompaktvan Focus C-Max ab 2003
  • Ausstattungslinien Basis, Ambiente, Trend, Ghia
  • Sondermodelle Viva, Futura, Finesse.

Die ersten Focus Sportmodelle der Baujahre 2002 – 2004

In Kleinserien legt Ford in der Zeit von 2002 bis 2004 die ersten Sportversionen des Focus auf, die sich technisch und optisch von den Großserienmodellen unterscheiden und in der Szene als GTI-Jäger Kultstatus erlangen. Das gilt insbesondere für den 20022003 in einer limitierten Auflage von rund 4500 Exemplaren gefertigten Focus RS, den Ford auch als Rallyewagen einsetzt. Die ST-Ausstattung liefert Ford für die 3-Türer sowie für den Focus Turnier, der damit in der Klasse der Sportkombis antritt. Das zeichnet die Sportmodelle aus:

  • ST 170: u.a. Sportfahrwerk, Sportsitze und 2,0 Liter Zetec-Motor mit 127 kW (173 PS) für eine Höchstgeschwindigkeit von 216 km/h und eine Standardspurtzeit von 8,2 Sekunden.
  • RS: u.a. Sonderfarbe Racing Blue, 18 Zoll Aluräder, Radhausverbreiterungen, Front- und Dachspoiler, Schalensitze, Sperrdifferenzial, Sportgetriebe und 2,0 Liter Zetec-Motor mit 158 kW (215 PS) für 232 km/h Höchstgeschwindigkeit und 6,7 Sekunden Spurtzeit auf der Standardstrecke.

Die Ford Focus der zweiten Bauphase (2004 – 2010)

In der zweiten Generation legt der Focus in Länge und Breite um mehr als zehn Zentimeter zu und bietet als Schrägheckvariante mit einer Länge von 4,34 m vor allem den Fondpassagieren mehr Platz. Als neue Karosserievariante kommt im Jahr 2007 der bei Pininfarina in Italien gebaute Focus CC als Stahldach-Cabrio ins Programm. Im selben Jahr gliedert Ford die Kompaktvans aus dem Focus-Programm aus und präsentiert den C-Max nun als eigenständige Baureihe.

Diese Ausstattung bietet Ford für den Focus II an

Eine Bestnote im Euro-Crashtest dokumentiert den Anspruch von Ford, das Sicherheitsniveau seiner Kompaktklasse mit Einführung des Focus II weiter anzuheben. Serienmäßig statten die Kölner den Focus ab 2004 mit Front-, Seiten- und Kopfschulterairbags, ABS, ESP, elektronischem Bremsassistenten und Traktionskontrolle aus. Als Motoren kommen Benziner von 59 kW (80 PS) bis 107 kW (145 PS) sowie Diesel in den Leistungsstufen von 66 kW (90 PS) bis 100 kW (136 PS) zum Einsatz. Hinsichtlich der Komfortausstattung haben Kunden die Wahl zwischen:

  • Trend
  • Ghia
  • Titanium
  • Style, Fun, Magic oder Connection als Sondereditionen.

Die Focus Sportversionen der zweiten Bauphase (2005 – 2010)

Im Herbst 2005 gibt es auf Basis der dreitürigen Focus II einen Nachfolger des Sportmodells ST, dem Ford ab 2009 das Spitzenmodell Focus RS an die Seite stellt. Mit einer Auflage von 11.000 Exemplaren weltweit gilt der RS ebenso wie der nur 500 Mal gebaute RS500 des Jahrgangs 2010 als Focus-Rarität mit Rennsportqualitäten. Diese drei Sportmodelle kommen in der zweiten Bauphase des Focus ins Programm:

  • ST: u.a. Radhausverbreiterungen, Frontschürze mit größerem Lufteinlass, Dachkantenspoiler, Abgasanlage mit zwei Endrohren, Sonderfarbe Orangemetallic und 2,5 Liter Duratec-Motor mit 166 kW (226 PS) für 241 km/h Höchstgeschwindigkeit und 6,8 Sekunden Standardspurtzeit.
  • RS: u.a. 19 Zoll Leichtmetallräder, Seitenschweller, ausgestellte Kotflügel, in Fächer unterteilte Frontschürze mit Wabengitter, Heckflügel, Heckdiffusor mit integrierter Sportabgasanlage, Schalensitze und 2,5 Liter Duratec-Motor mit 224 kW (305 PS) für 263 km/h Spitze und knapp unter sechs Sekunden Spurtzeit.
  • RS500: Kleinauflage in Mattschwarz mit roten Bremssätteln und überarbeiteter RS-Technik für eine Leistung bis zu 257 kW (350 PS) für 265 km/h Höchstgeschwindigkeit und 5,6 Sekunden Spurtzeit.

Die Ford Focus der dritten Baugeneration (2010 – 2018)

Mit neuer Heckoptik und konventionell angeordneten Rückleuchten bringt Ford im Jahr 2010 den Focus III als fünftürige Schräghecklimousine an den Start, der ein Kombi Turnier und die Stufenhecklimousine folgen. Serienmäßig gibt Ford dem 2014 im Zuge einer Modellpflege mit aufgeräumten Cockpit vorgestellten Focus folgende Sicherheitssysteme mit auf den Weg:

  • Müdigkeitswarner
  • Frontkollisionswarner
  • Spurhalteassistent
  • Notbremsassistent.

Diese Ausstattung bringen die Focus III mit

Neu ins Programm kommt beim Focus III im Jahr 2012 ein Einstiegsaggregat mit 1,0 Liter Hubraum und Start-Stopp-Technik, das ebenso wie die Maßnahmen für die ECOnetic-Versionen Sprit sparen helfen soll. Das kann auf jeden Fall der Focus Electric, den Ford im Jahr 2013 den Benziner und Dieseln an die Seite stellt. Die konventionell angetriebenen Focus bieten die Kölner in folgenden Ausstattungslinien an:

  • Trend: u.a. CD-Player mit USB-Anschluss, Lederlenkrad mit Multifunktionstasten, elektrische Fensterheber vorne, Bordcomputer, Klimaanlage, MyKey-Schlüsselsystem mit Programmierfunktion.
  • Trend ECOnetic: u.a. mit Aerodynamik-Paket und Leichtlaufreifen zur Verbrauchsoptimierung.
  • Cool & Connect: u.a. CD-Audiosystem mit Vernetzungstechnik und 20,3 cm Touchscreen, Mittelkonsole mit Becherhaltern und Anschlüssen für USB und 12-Volt-Stecker, Nebelscheinwerfer, Einparkhilfe hinten und 16 Zoll Leichtmetallräder.
  • Business Edition: u.a. Navigationssystem, Touchscreen, Tempomat, Einparkhilfe hinten und Mittelkonsole mit Armauflage.
  • Titanium: u.a LED-Ambientebeleuchtung, Chromeinfassungen für die Fenster, Einstiegsleisten vorne, elektrische Fensterheber vorne und hinten, Infotainmentsystem mit Touchscreen und Vernetzungsmöglichkeit, Tempomat mit Limiter, Klimaautomatik, Sportsitze, Veloursfußmatten und Alufelgen im Format von 16 Zoll.

Diese Sportversionen legt Ford für den Focus III auf

Wie beim Focus üblich, gibt es auch in der dritten Bauphase wieder sportlich eingerichtete Modelle, die als Limousine und Turnier mit ST-Logo sowie als fünftüriger Kompaktsportler RS vom Band laufen. So sieht das Profil der Sportversionen aus:

  • ST Line: u.a. sportliche Fahrwerkabstimmung, Heckdiffusor, Heck- und Frontschürze mit Spoilerlippe in Wagenfarbe, Dachhimmel in Schwarz, Sportsitze mit roten Kontrastnähten, elektrische Fensterheber vorne und hinten, Lederlenkrad mit Ziernähten, LED-Tagfahrlicht, schwarz eingefasste Nebelscheinwerfer und Kühlerverkleidungen sowie 17 Zoll Leichtmetallfelgen im Vielspeichendesign.
  • ST (ab 2012): u.a. dreistufiges ESP, Sportfahrwerk, Heckdiffusor mit mittig integrierten Doppelendrohren, Kühlergrill und Seitenschweller in Schwarz, 18 Zoll Leichtmetallräder, Sportsitze und 2,0 Liter R4-Motor mit 184 kW (250 PS).
  • RS (ab 2016): u.a. Sportfahrwerk, Fahrprogrammauswahl, Allradantrieb, Heckflügel, Instrumente im Rennsportstil, Xenon-Scheinwerfer, LED-Technik für Tagfahrlicht und Rückleuchten, Sportabgasanlage und R4-Motor mit 257 kW (350 PS).

Die Ford Focus der vierten Baugeneration ab 2018

Aerodynamisch modellierte Flanken, Frontschürze mit Lufteinlassschächten und breites Heck mit nun waagerecht angeordneten Leuchten, in der vierten Focus-Generation betont Ford den sportlichen Auftritt seiner Kompakten und wertet Innenraummaterialien sowie technische Ausstattung auf. Dazu passend verändern sich die Proportionen der flacher angelegten Karosserie, die bei der Schräghecklimousine auf 4,38 m gestreckt wird (Turnier 4,67 m) und mit fast 1,83 m zugleich breiter ausfällt. Das bedeutet mehr Platz für Fondpassagiere und Ladung. Diese Neuerungen bringt der 2018er Focus:

  • Größerer Laderaum mit 575 Liter beim Kombi (plus 100 Liter im Vergleich zum Vorgänger) und 340 Liter bei der Schräghecklimousine (plus 25 Liter).
  • Fahrprogrammauswahl und Notbremsassistent mit Fußgänger- und Fahrradfahrer-Erkennung sowie Distanzwarner serienmäßig.
  • LED-Tagfahrlicht und Lichtassistent sowie Komfortfeatures wie Klimaanlage und elektrische Fensterheber vorne wie hinten serienmäßig.
  • Vernetzungs- und WLAN-Technik sowie Assistenzsysteme wie Falschfahrerwarnung oder Totwinkelüberwachung als Option.
  • Teilautonomes Fahren für die Automatikversionen mit Co-Pilot360, der Optionen wie Stauassistent, aktive Spurhaltung oder adaptive Geschwindigkeitsregelanlage mit Abstandshalter vereint.
  • Achtgangautomatik mit Drehwahlknopf anstelle des Wahlhebels.
  • Benziner und Diesel der Norm Euro 6d-temp mit Zylinderabschaltung in den Leistungsstufen von 63 kW (85 PS) bis 134 kW (182 PS).

In diesen Ausstattungsversionen steht der 2018er Focus im Programm

Die Ausstattungslinien übernimmt Ford beim 2018er Focus vom Vorgänger, wertet die jeweiligen Versionen jedoch mit neuen Features auf. In diesen Varianten startet der Fokus IV in der vierten Baugeneration:

  • Trend: u.a. Bordcomputer, Komfortsitze mit Lendenwirbelstütze, Fensterheber rundum elektrisch, Audiosystem mit Freisprecheinrichtung und Schnittstellen, intelligenter Geschwindigkeitsbegrenzer, Mittelkonsole mit USB-Steckplatz und Becherhaltern, Klimaanlage, LED-Tagfahrlicht und Lichtassistent.
  • Cool & Connect: u.a. zusätzlich Tempomat, Navigationssystem mit 8-Zoll-Touchscreen, Einparkhilfe vorne und hinten, Mittelkonsole vorne mit verschiebbarer Armlehne und Abdeckung sowie 16 Zoll Leichtmetallräder.
  • Titanium: u.a. zusätzlich LED-Ambientebeleuchtung, Connect-System für WLAN-Einrichtung, Klimaautomatik, LED-Rückleuchten, Sportsitze und 16 Zoll Alufelgen im Vielspeichendesign.
  • ST Line: u.a. zusätzlich Sportfahrwerk, Auspuffanlage mit doppelten Endrohren, unten abgeflachtes Ledersportlenkrad, Alupedalerie, Heckdiffusor, Spoilerlippe an Front- und Heckschürze sowie 17 Zoll Leichtmetallräder.
  • Active: Crossover-Version des Focus mit SUV-Attributen wie höhergelegtem Fahrwerk, Kunststoffelementen und optischem Unterfahrschutz.

Für diese Zielgruppen bietet Ford den Focus an

In der Kompaktklasse gilt der Focus als dynamischer Vertreter, und dieses Image pflegt Ford mit dem im Laufe der Jahre sportlicher angelegten Design. Dass die Kölner zugleich serienmäßig die Sicherheitsausstattung aktualisieren und bei Technikoptionen frühzeitig den Trends folgen, gefällt klassischen Kompakt-Kunden und Familien. Denen bietet insbesondere der 2018er Turnier Platz auf Mittelklasseniveau. Für die jüngere Zielgruppe legt Ford die ST und RS auf, die als günstige Variante bei den Kompaktsportlern gelten. Als Turnier ist der ST eine Alternative zu Sportkombis der Premiumliga. Wer einen Focus als Gebrauchtwagen sucht, der profitiert von einem großen Angebot und der Konkurrenz entsprechend günstigen Einstiegspreisen.

Fahrzeugbewertungen zu Ford Focus

549 Bewertungen

4,4

Technische Daten Ford Focus

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