Preis im Verhältnis zur Auswahl
Das beste Verhältnis aus Preis und Auswahl bieten aktuell Fahrzeuge, die 2004 zum ersten Mal zugelassen wurden: durchschnittlich 36.800 € bei 18 verfügbaren Angeboten.
Mit dem Flügeltüren-Mercedes wurde in den 1950er Jahren der Grundstein für eine Baureihe hochklassiger Coupés und Cabriolets gelegt, die beim Stuttgarter Autobauer seither als SL-Reihe im Programm steht.
Ideal für:





















Hier siehst du die Durchschnittspreise nach dem Jahr der Erstzulassung und wie viele Angebote es gerade auf AutoScout24 gibt.
Letzte Datenaktualisierung: 10.10.2026
Das beste Verhältnis aus Preis und Auswahl bieten aktuell Fahrzeuge, die 2004 zum ersten Mal zugelassen wurden: durchschnittlich 36.800 € bei 18 verfügbaren Angeboten.
Die größte Auswahl gibt es aktuell bei Fahrzeugen mit Erstzulassung 2004. Auf AutoScout24 findest du dafür 18 Angebote.
| Erstzulassung | Preis im Schnitt | Angebote |
|---|---|---|
| 2026 | 137.888 € | |
| 2025 | 124.550 € | |
| 2024 | 117.850 € | |
| 2023 | 108.880 € | |
| 2022 | Keine Daten | 0 Angebote |
| 2021 | Keine Daten | 0 Angebote |
| 2020 | Keine Daten | 0 Angebote |
| 2019 | Keine Daten | 0 Angebote |
| 2018 | Keine Daten | 0 Angebote |
| 2017 | Keine Daten | 0 Angebote |
| 2016 | Keine Daten | 0 Angebote |
| 2015 | Keine Daten | 0 Angebote |
| 2014 | Keine Daten | 0 Angebote |
| 2013 | Keine Daten | 0 Angebote |
| 2012 | Keine Daten | 0 Angebote |
| 2011 | Keine Daten | 0 Angebote |
| 2010 | Keine Daten | 0 Angebote |
| 2009 | Keine Daten | 0 Angebote |
| 2008 | Keine Daten | 0 Angebote |
| 2007 | Keine Daten | 0 Angebote |
| 2006 | Keine Daten | 0 Angebote |
| 2005 | 43.750 € | |
| 2004 | 36.800 € | |
| 2003 | 37.500 € | |
| 2002 | 39.999 € | |
Aus den ehemals klassischen Roadstern mit zwei Sitzen und Stoffdach entwickelte sich im Laufe der Jahrzehnte eine Fahrzeugserie, die von den Abmessungen und dem Ausstattungsniveau her das Format von Oberklassefahrzeugen bekam und dem Stuttgarter Autokonzern Daimler zugleich half, sein Profil als Hersteller von Sportwagen zu schärfen. Da war es naheliegend, dass der heute zum Daimler-Konzern gehörende Veredler AMG sich die Spitzenmodelle des Mercedes SL vornahm, um daraus hochleistungsfähige Sportwagen für die Straße zu entwickeln. Als erstes Modell aus der Baureihe wurde im Jahr 1991 der AMG Mercedes-Benz 500 SL entwickelt, der auf der 6,0 Liter Serienversion aufbaute und ab dem Baujahr 1993 unter der Bezeichnung Mercedes-Benz SL 60 AMG vermarktet wurde. Sechs Jahre später folgte der erste Mercedes-Benz SL 55 AMG, der in den Jahren zwischen 1999 und 2007 in drei Generationen gebaut wurden, ehe er vom Nachfolger Mercedes-Benz SL 65 AMG abgelöst wurde. Gemeinsamkeit aller AMG-Modelle auf SL-Basis: Sie wurden nur in Klein- oder Kleinstserien aufgelegt.
Der erste Mercedes-Benz SL 55 AMG erschien im Jahr 1999 als modifiziertes Sportmodell des Mercedes-Benz SL 500 der Bauserie R 129. Die Tuner entlockten dem ursprünglich 225 kW (306 PS) leistenden V8-Motor im Mercedes-Benz SL 55 AMG mit einem auf 5,5 Liter vergrößerten Hubraum 260 kW (354 PS) und hoben damit zugleich das maximale Drehmoment von 460 Newtonmetern (Nm) auf 530 Nm an. Kombiniert wurde der Antrieb mit einer fünfstufigen Schaltautomatik, die für den Mercedes-Benz SL 55 AMG allerdings sportlicher eingestellt wurde. Nach außen hin unterschied sich das mit Stoffdach und Harttop ausgelieferte Cabriolet durch ein spezielles AMG-Designpaket mit Spoilern, Felgen, Sportsitzen und -lenkrad sowie überlackierten Chromteilen von der Serienausführung.
Wie die Generation zuvor, so basierte auch der im Jahr 2001 präsentierte Mercedes-Benz SL 55 AMG auf Basis der Baureihe R 230 wieder auf einem der Spitzenmodelle der Serie, dem Mercedes-Benz SL 500. Während dieser weiterhin mit einem 5,0 Liter Aggregat mit 225 kW (306 PS) bestückt wurde, entwickelte sich der Mercedes-Benz SL 55 AMG technologisch weiter. Er fuhr in der zweiten Generation mit einem neuen V8-Kompressormotor vor, der dem nun als Stahldach-Cabriolet gefertigten Mercedes-Benz SL 55 AMG eine Leistung von 350 kW (476 PS) zur Verfügung stellte. Durch den Einsatz der Kompressortechnik verbesserte sich das maximale Drehmoment von 530 Nm auf nunmehr 700 Nm. Damit legte der Mercedes-Benz SL 55 AMG die Strecke von Null auf Hundert laut Werkangabe in 4,7 Sekunden zurück. Das war fast eine Sekunde schneller als das Serienmodell. Wie bei diesem wurde die Höchstgeschwindigkeit des Mercedes-Benz SL 55 AMG bei 250 km/h abgeregelt.
Um die sportlichen Fahrleistungen mit dem rasanten Beschleunigungsverhalten optimal nutzen zu können, wurde im Mercedes-Benz SL 55 AMG eine technisch angepasste Fünfgang-Automatik verbaut, die mit ihrem zusätzlichen manuellen Schaltmodus das Eingreifen des Fahrers gestattete. Ganz frei von elektronischer Bevormundung ließ sich jedoch auch ein Mercedes-Benz SL 55 AMG nicht steuern. Während andere Sportwagen dieser Leistungskategorie bewusst auf elektronische Bordhelfer wie automatisch aktivierte Stabilisierungsprogramme verzichteten, überlegten sich die Ingenieure bei AMG einen Kompromiss zwischen Fahrsicherheit und Fahrerfreiheit: Sie veränderten das serienmäßig mitgelieferte ESP dahingehend, dass es im Mercedes-Benz SL 55 AMG erst später korrigierend eingriff als im Serienmodell. Das AMG-Designpaket dieser Generation umfasste neben Seitenschwellern und einer eigens gestalteten Stoßfängerpartie mit Spoiler dieses Mal auch abgetönte Heckleuchten und vier sportliche Auspuffendrohre. Das Interieur unterschied sich vom Mercedes-Benz SL 500 unter anderem durch mehr Seitenhalt bietende Sportsitze, ein Lenkrad mit geringerem Durchmesser sowie speziell für die AMG-Modelle entwickelte Bordinstrumente.
Nach dem im Jahr 2006 durchgeführten Facelift für die Modelle der SL-Klasse präsentierte sich auch der Mercedes-Benz SL 55 AMG mit leicht verändertem Äußeren. Der dynamische Eindruck der stärker zugespitzten Front mit dem von vier auf drei Lamellen umgestalteten Kühlergrill wurde durch eine Schürze mit größeren Öffnungen unterstrichen. Leichte Veränderungen gab es auch bei der Motorausstattung. Das 5,5 Liter Kompressor-Aggregat verfügte in dieser Generation über 380 kW (517 PS) und ein auf maximal 720 Nm gesteigertes Drehmoment, was es dem Mercedes-Benz SL 55 AMG ermöglichte, den Spurt aus dem Stand auf einhundert Stundenkilometer in der Zeit von 4,5 Sekunden zurückzulegen.