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Opel Monza

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Stärken

  • Gute Straßenlage
  • Technisch ausgereift
  • Komfortabel

Schwächen

  • Interieur zeugt von Sparmaßnahmen
  • Opel-Baukastenprinzip
  • Durchrostung der Bodenelemente

Das kultige Sportcoupé

Der Opel Monza gilt als der Coupé-Ableger des Senators. Er wurde von 1978 bis 1986 produziert und begeistert bis heute optisch und durch seine Leistung. Das ungewöhnliche, aber kultige Schrägheck mit großer Heckklappe und die bis zu 180 PS lassen den Oldtimer im Wert steigen. Weiterlesen

Technische Daten

115 - 180 PS

Leistung

0 - 0 null

Verbrauch (komb.)

0 - 0 g CO2/km

CO2-Ausstoß (komb.)Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

115 - 0 km/h

Höchstgeschwindigkeit

0 - 0s

von 0 auf 100 km/h

Opel Monza technische Daten

Interessiert am Opel Monza

Alternative Modelle

Gute Gründe

  • Günstiger Einstieg in die Oldtimer-Welt
  • Alltagstaugliches Coupé
  • Genug Platz für die Familie
  • Lässige Autobahnfahrten

Daten

Motorisierung

Der Opel Monza erschien 1978 auf Basis des E-Rekord in der ersten Generation mit einem Sechszylinder-Reihenmotor in zwei Hubraumgrößen: 2,8 Liter und 3,0 Liter. Während die kleinere Maschine mit einem Doppelregistervergaser auf 140 PS kommt, schaffen die größeren 150 PS und sogar 180 PS Leistung. Später wurde auch der altbekannte 2,5-Liter-Einspritzmotor mit 136 PS angeboten.

1983 zog beim ersten Facelift ein 2.0-E-Motor aus dem Rekord in den Monza A2 ein. Dieser enttäuschte aber mit nur 115 PS und wurde deshalb früh durch den 2.2 i mit besserem Durchzugsvermögen ersetzt. Ein Reihen-Sechszylinder erschien zeitgleich und brachte auf 2,5 Liter Hubraum zunächst 136 PS, ab 1985 140 PS, zustande. Das stärkste Pferd im Stall stellt der ebenfalls 1985 erschienene GSE mit 3,0-Liter-Ottomotor und 180 PS dar. Ab 1986 war dieser zusätzlich mit Katalysator erhältlich, der die Motorleistung jedoch auf 156 PS drosselt.

Serienmäßig war der A2 mit einem 4-Gang-Schaltgetriebe ausgestattet, das 5-Gang-Schaltgetriebe sowie die 3-Gang-Automatik waren gegen Aufpreis erhältlich. Davon ausgenommen waren der 2.5 E und der 3.0 E, für die serienmäßig ein 5-Gang-Schaltgetriebe oder optional sogar eine 4-Gang-Automatik zur Auswahl stand. Der GSE mit dem Spitzenmotor beschleunigt in 8,5 Sekunden auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 215 km/h.

Tuner Irmscher bot einen Motor mit vergrößertem Hubraum an, der 200 PS leistet, die Firma Mantzel einen 3.0 Turbo, der mit 240 PS arbeitet.

Abmessungen

Der Opel Monza GSE hat eine Länge von 4,72 Meter, eine Breite von 1,72 Meter und eine Höhe von 1,38 Meter. Er wird scherzhaft als Kombi-Coupé bezeichnet, weil er als Zweitürer über eine große Heckklappe verfügt. Aber der Witz kommt nicht von ungefähr: 334 Liter Volumen und 746 Liter bei umgeklappter Rückbank ermöglichen sogar den Transport einer Waschmaschine. Der großzügige Platz vorne und im Fond tragen zur Kombi-Atmosphäre bei. Auf der Rückbank können zwei Erwachsene problemlos sitzen.

Im Vergleich zum Senator ist beim Monza der Radstand mit 2,67 Meter etwas kürzer, was aber die Fahreigenschaften kaum beeinflusst. Seine 1.370 Kilogramm machen den Monza schwerfällig, eine erlaubte Zuladung von 565 Kilogramm sind jedoch erfreulich. Auf dem Dach kann mit entsprechender Reling zusätzlich 80 Kilogramm transportiert werden. Und der Wendekreis liegt mit 10,8 Meter im Durchschnitt.

Die folgenden Daten beziehen sich auf das Spitzenmodell Opel Monza 3.0 E GSE.

Bauzeit 1978 - 1986
Länge, Breite, Höhe 4,72 m x 1,72 m x 1,38 m
Radstand 2,67 m
Kofferraumvolumen 334 l - 746 l
Leergewicht 1.370 kg
Zulässiges Gesamtgewicht 1.935 kg
Hubraum 2.969 cm3
Drehmoment 248 Nm
Höchstgeschwindigkeit 215 km/h
Beschleunigung 0 auf 100 km/h 8,5 s
Tankvolumen 75 l
Verbrauch 10,6 l
CO2-Emissionen nicht benannt

Varianten

Der Opel Monza ist als Coupé-Ableger seines Oberklassen-Bruders Senator nur als sportlicher, eleganter Zweitürer erhältlich. Tuner brachten wenige, aber begehrte Cabrio-Umbauten heraus.

Die Ausstattungslinien sind größtenteils identisch mit dem des Senators. Nur die hochwertigste Ausstattung CD war nicht für den Monza erhältlich. Stattdessen hatten Kunden die Wahl zwischen der Basis- und der C-Ausstattung. Ein zusätzliches S-Paket konnte zu beiden hinzugefügt werden.

Schon damals galt die Basis-Version als vernachlässigt und billig, da besonders das Interieur unter dem Sparstift gelitten hat. Daher ist die C-Ausstattung oder zumindest das spätere Facelift vorzuziehen.

Preis

Neu kostete der Opel Monza in seiner günstigsten Version knapp 26.000 Mark, was umgerechnet 13.000 Euro entspricht. Im Vergleich zur Konkurrenz von BMW und Mercedes galt der Monza als Schnäppchen. Das Topmodell GSE wurde für etwa 42.000 Mark beziehungsweise 21.000 Euro verkauft.

Heute liegen die Gebrauchtwagenpreise zwischen 2.800 Euro und 4.900 Euro. Mehr als 8.000 Euro sind ungewöhnlich. Aufgrund der leicht steigenden Wertentwicklung kann sich diese Spanne aber schnell nach oben verschieben.

Eine geringe Fahrzeugsteuer sowie faire Versicherungspreise spielen bei der Kostenabschätzung nur eine untergeordnete Rolle. Der Verbrauch und eventuelle Werkstattaufenthalte sind aber nicht zu unterschätzen.

Design

Exterieur

Ein Schrägheck mit markant großer Heckklappe: Das ist das Erste, was beim Opel Monza ins Auge fällt. Und genau das ist es auch, was das Coupé vom Senator unterscheidet. Die lange Front und insbesondere der Kühlergrill sind vom Ascona übernommen. Deutlich zu erkennen ist auch die Rekord-Basis, die schon für den Commodore herhalten musste. Insgesamt wirkt der Monza mit seinen Coke-Bottle-Linien aber modern und sportlich. Das große Fenster im Heck lässt das Coupé luftig-leicht erscheinen. Serienmäßig tragen 14-Zoll-Felgen zur Fastback-Optik bei.

Abgerundete Karosserieformen und Stoßstangen aus Kunststoff statt Chrom brachte das Zwischenmodell A1 ab 1981. Außerdem sorgen die – wie mit dem Lineal gezogenen – geraden Fenster, Türen und Sicken weiterhin für zeitlosen Charme. Das S-Paket veränderte hauptsächlich den Kühlergrill. Zusätzlich ziert ein „S“-Emblem die vorderen Kotflügel. Die GSE-Version wurde ab 1983 mit sportlichen Heckspoiler und Seitenschwellern ausgeliefert, die die Leistung auch optisch widerspiegeln.

Interieur

Während das äußere Erscheinungsbild des Opel Monza über die Jahre Kultstatus erreichte, müssen selbst Opel-Fans beim Anblick des Innenraums meist erst einmal schlucken. Denn das Armaturenbrett ist nicht nur gänzlich vom kleinen Rekord übernommen worden, es fehlt darüber hinaus auch an der Holzverkleidung, die dem Senator vorbehalten war. Erst in der C-Ausstattung wird es gemütlich im Opel-Coupé. Sitze, Türverkleidungen und Teppiche sind mit Velours verfeinert. Holzimitate ersetzen Plastikverkleidungen und neue Chromleisten schaffen eine nostalgische Atmosphäre.

Im Zwischenmodell A1 ab 1981 wurde auch die Standard-Ausstattung optisch durch einen neuen Radioschacht, einem schickeren Armaturenbrett und neuen Türen aufgewertet. Ein heute veralteter, aber sehr charmanter, Bordcomputer war gegen Aufpreis verfügbar. Das S-Paket, welches zur Basis- und C-Ausstattung dazu gebucht werden konnte, liefert Zusatzinstrumente und ein Sportlenkrad. In der GSE-Version waren edle Sportsitze von Recaro serienmäßig inbegriffen.

Sicherheit

Dass der Monza serienmäßig mit einer Servolenkung ausgestattet war, muss man Opel zugute halten. Im Gegenzug war das ABS erst ab 1985 und gegen einen saftigen Aufpreis verfügbar. Abgesehen davon hält sich das Coupé sicherheitstechnisch eher zurück. Anschnallgurte und Kopfstützen für die Rückbank stellen die Höhepunkte dar. Trotz fehlender ESP ist das Fahrzeug gut beherrschbar.

Der größte Kritikpunkt betrifft die Bremsen: Ein Bremsweg von 52 Meter aus Tempo 100 ist und war schon seinerzeit ein schlechter Wert.

FAQ

Wie viele Opel Monza wurden produziert?

In der ersten Generation von 1978 bis 1982 wurden 27.218 Opel Monza produziert. Weitere 16.594 Coupés wurden in der zweiten Serie hergestellt.

Ist der Opel Monza auch als Cabrio verfügbar?

Opel selbst bot den Monza nur als Coupé an. Die Firma Keinath baute jedoch 144 Opel Monza A2 zu Cabrios um, die auf dem Gebrauchtwagenmarkt sehr begehrt sind.

Alternativen

Opel führte keinen direkten Nachfolger zum Monza ein. Ein vergleichbares Sportcoupé aus Rüsselsheim wäre der Calibra, der jedoch von der Mittelklasse Vectra abgeleitet ist. Der Calibra gilt ebenfalls als Klassiker, leidet aber unter technischen Problemen und einer geringeren Laufleistung als der Monza.

BMW 630 CS und der Mercedes 280 SLC, die seinerzeit die größten Konkurrenten darstellten, ziehen am Monza nicht vorbei. Im Unterschied zum Opel waren beide aber deutlich teurer und sprachen eine ganz andere Zielgruppe an.

Dafür überzeugen BMW und Mercedes durch mehr Luxus und Feinschliff im Innenraum. Der BMW 630 CS ist ein sehr zuverlässiger Oldtimer, der sich heute noch gut fahren lässt. Allerdings ist sein Verbrauch sehr hoch. Gleiches gilt für den Mercedes, der für ein langes Leben aber häufiger in die Werkstatt muss.

Weiterführende Links im Überblick

Fahrzeugtyp

  • Opel Monza Coupe