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Opel Calibra

Opel Calibra

Ein Schnäppchenschlitten in guter Qualität

Es ist schon einige Jahrzehnte her, als der Opel Calibra als Kombicoupé vom Produktionsband rollte. Dennoch hat der Rüsselsheimer nicht an Klasse und Stil verloren. Ganz im Gegenteil. Im Laufe der Jahre ist der Mittelklassewagen zu einem zeitlos schönen Klassiker avanciert, der schon zur Markteinführung erste Rekorde brach. Allerdings überzeugt das Sportcoupé auch nicht nur mit seiner Optik. Dank technischer Besonderheiten sichert sich der Calibra einen festen Platz in der Fahrzeuggeschichte. Weiterlesen

Technische Daten Opel Calibra

Technische Daten wie Verbrauch, PS, Maße, Gewicht und Länge im Überblick

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Die häufigsten Fragen und Antworten.

Das Sportcoupé wurde von Herbst 1989 bis Mitte 1997 produziert. Das Kombicoupé eroberte den Fahrzeugmarkt als Nachfolger des legendären Opel Manta.

Fahrbereite Calibras mit TÜV-Zulassung stehen heute schon ab 1.200 Euro zum Verkauf bereit. Wer jedoch ein Modell mit besonderer Zusatzausstattung oder ein Modell der Sonderedition erwerben möchte, muss mit einem Kaufpreis von bis zu 10.000 Euro rechnen.

Ähnlich wie bei jedem anderen Opel ist auch Rost bei diesem Calibra das größte Problem. Häufig tritt der Rost bei Schwellern im Türbereich oder an den hinteren Radläufen auf. Zudem sind die Motorhaube oder A-Säule auch häufig von diesem Problem betroffen. Im Gegensatz dazu gelten Technik und Elektronik im Opel Calibra als robust. Wer das Kombicoupé gut pflegt, kann damit im Regelfall mehrere hunderttausend Kilometer zurücklegen.

Ein Erfolgsmodell wie aus dem Bilderbuch

Der Opel Calibra präsentiert sich als Sportmodell des gleichnamigen Herstellers, das von Herbst 1989 bis 1997 hergestellt wurde. Von Beginn an musste der Mittelklassewagen ein schweres Erbe antreten. Denn sein Vorgänger war kein Geringerer als der Opel Manta. Die Ziele der Rüsselsheimer waren hoch gesteckt. Sie wollten ein neues Sportcoupé vorstellen, das hochkarätigen Konkurrenten den Kampf ansagen sollte. Und der Plan ging auf. Denn mit Ausnahme des berühmten Blitzes auf dem Kühlergrill hatten der Manta und Calibra nicht viel gemeinsam.

Wer heute in einem Opel Calibra Oldtimer-Feeling aufkommen lassen möchte, muss mit einem Kaufpreis von rund 1.200 Euro rechnen. Doch es ist durchaus sinnvoll, sich die Autos genauer anzuschauen. Häufig sind die Calibras aufgrund eines hohen Reparatur- und Wartungsstaus alles andere als mängelfrei. Deshalb sind die Autos eine bessere Wahl, deren Historie durch existente Reparaturbelege von vorn bis hinten nachweisbar ist. Wer nach Sondermodellen wie dem “Cliff” oder “Keke Rosberg” Ausschau hält, muss für diese Opel Calibra Gebrauchtwagen aufgrund der umfassenden Ausstattung mit einem guten Tausender mehr rechnen. Wer eines der besonders gepflegten Exemplare mit einem Turbo- oder V6-Motor samt Sonderausstattung ergattert, kann für diesen Opel Calibra gebraucht auch schon mal 10.000 Euro hinlegen.

Konkurrenz aus dem Hause VW

Es ist kein Geheimnis, dass der [VW Corrado] (/vw/vw-corrado/) eines der größten Konkurrenzmodelle des Opel Calibra ist. Der Blick ins Detail verrät, welches Fahrzeug in welcher Disziplin die Nase vorn hat. Durch die extrem flache Gestaltung der Fahrzeugfront konnte der Corrado dem Calibra in Sachen Windschlüpfigkeit nicht das Wasser reichen. Da der Corrado dementsprechend höher gebaut ist, ist die Übersicht in diesem Fahrzeug allerdings wesentlich besser. Beide Modelle überzeugen mit ihrem dynamischen Fahrstil. Allerdings ist in den Opel der schwächere Motor verbaut. Beim Raumgefühl überzeugen beide Konkurrenten. In der ersten und zweiten Reihe kommt in den Innenräumen der Fahrzeuge eine angenehme Atmosphäre auf.

Die historische Entwicklung des Opel Calibra

Der Calibra ist ein auf dem Vectra A basiertes Modell, bei dem sich die Ingenieure für quer verbaute Triebwerke sowie einen zeitgemäßen Frontantrieb entschieden. Durch Details wie diese unterschied sich das Coupé bereits deutlich von seinem Vorgänger, das Längsmotoren und einen Heckantrieb an Bord hatte. Bereits zur Markteinführung brach der Calibra erste Rekorde. Schließlich verbuchte das Mittelklassemodell mit einen Luftwiderstandsbeiwert von 0,256 Cw den Titel als Weltmeister unter den Aerodynamik-Coupés auf seinem Konto. Durch seine geschickte geduckte Form bot der Calibra dem Wind kaum Angriffsfläche. Durch diese Formgebung mussten Mitfahrer auf der Rückbank allerdings mit etwas weniger Platz vorliebnehmen. Denn in dem 2+2-Sitzer nahmen die Plätze im Fond eher die Funktion eines Notsitzes ein. Das bedeutet jedoch nicht, dass der Opel Calibra nicht dennoch mit seiner Alltagstauglichkeit punktete. Ganz im Gegenteil. Der Kofferraum war relativ groß und hatte sogar eine geteilt umklappbare Rücksitzbank serienmäßig an Bord. Damit gelang es, der damals aus Japan drohenden Coupé-Übermacht entgegenzuwirken. Damit waren die wichtigsten Pläne erfüllt.

Die Motoren: Keine Mogelpackungen

Bei der Auswahl der Triebwerke gab sich Opel keine Blöße. Schließlich war bereits der Zweliter-Vierzylinder mit einer Antriebskraft von 116 PS stark genug, um dem rund 1,3 Tonnen schweren Kfz aus dem Stand zu Höchsttemperaturen zu verhelfen. Noch schneller düste der Calibra aber mit dem 150 PS starken 2.0 16V über die Straßen, der ebenfalls im Opel Kadett GSi 16V genutzt wurde und als einer der stärksten Vierventiler seiner Zeit Geschichte schrieb. Ab 1992 rollte das Kombicoupé dann ebenfalls als 4x4 Turbo mit 204 PS vom Band. Nur ein Jahr später feierte das Sportcoupé mit einem V6-Zylinder mit 170 PS seine Weltpremiere. Der V6-Motor und Turbo erreichten eine Maximalgeschwindigkeit von bärenstarken 240 km/h. Diese Werte konnte auch der schnellste Manta mit dem besten Tuning nicht erreichen. Mit diesen starken Aggregaten gelang es dem Calibra V6 sogar, 1993 bei der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft - der DTM - zu starten. Ein Jahr später nahm der ehemalige Formel 1-Weltmeister Keke Rosberg hinter dem Steuer Platz, um sich schon beim zweiten Rennen am Hockenheimring einen Platz auf dem Treppchen zu sichern.

Ausstattung: Welche Extras gab es beim Opel Calibra in Serie?

Obwohl sich der Grundpreis beim Opel Calibra auf ungefähr 25.000 Euro belief, mangelte es der Basisausführung an herausragenden Extras für den alltäglichen Straßenbetrieb. Einige Features hatte der Calibra zwar serienmäßig an Bord. Andere Finessen wurden dem Kombicoupé erst im Laufe der Baujahre hinzugefügt. Dadurch konnten Kunden von nachfolgenden Details der Serienausstattung profitieren:

  • Stoffsitze
  • Kurbelfenster
  • Servolenkung
  • Airbags (ab 1993)
  • getönte Scheiben
  • Leichtmetallräder

Wer mehr wollte, musste auch mehr Geld in die Sonderausstattung investieren.

Sonderausstattung: Tolle Extras zum Aufpreis

Gegen Aufpreis waren den Aufwertungsoptionen des Opel Calibra nur wenige Grenzen gesetzt. Wer bereit war, das nötige Geld zu zahlen, konnte sich beispielsweise nachfolgende Extras einbauen lassen:

  • Ledersitze
  • elektrische Fensterheber
  • Klimaanlage

Ab 1992 hatten die Rüsselsheimer dann ebenfalls Sondereditionen im Angebot, die mit kleineren und größeren Motoren erhältlich waren. Ein Beispiel für diese Sondereditionen war die “Color Selection” mit einer Sonderlackierung in Riojarot oder Solargelb, die mit einem elektrischen Schiebedach, elektrischen Fensterhebern, Leichtmetallrädern sowie einer Anthrazitpolsterung aufgewertet war. Neben Sondereditionen wie der “DTM Edition”, “Keke Rosberg” oder “Cliff Motorsport Edition” galt die im Frühjahr 1997 vorgestellte “Last Edition” als i-Tüpfelchen unter den Sondereditionen. Dieses Modell war schon zur damaligen Zeit mit einer Klimaanlage, einem Irmscher-Sportfahrwerk oder einem Bordcomputer ausgestattet. Wer in Sachen Ausstattung keine Kompromisse eingehen und sich einen Turbo oder V6 sichern wollte, musste schon damals mit einem Kaufpreis von rund 60.000 Euro rechnen. Für vergleichbare Summen wäre sogar schon ein Mercedes S-Klasse erhältlich gewesen.

Für wen ist der Opel Calibra geeignet?

Der Opel Calibra ist ein Exot unter den Oldtimern, der heutzutage auch Liebhaber älterer Fahrzeuge anspricht. Der Vorteil dieser Autos liegt klar auf der Hand. Während abgelegte BMW oder Mercedes-Modelle heute ein halbes Vermögen kosten, gibt’s das Kombicoupé mittlerweile schon zum Schnäppchenpreis. Für Oldtimer-Enthusiasten zahlt es sich heute aus, dass der Calibra auf dem Vectra A basiert. Denn bis heute ist die Ersatzteilversorgung mit Großserientechnik der 1990er recht unproblematisch. Insbesondere an üblichen Verschleißteilen ist die Auswahl relativ groß. Wer Oldtimer liebt und dennoch nicht zu viel Geld in die Wagen investieren möchte, trifft mit dem Calibra eine gute Wahl. Aber Achtung: Die Suche nach Calibra-spezifischen Karosserieteilen wie Zierleisten oder Verkleidungen gleicht der Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Denn hier ist die Auswahl schon wesentlich begrenzter.

Fazit: Ein Opel Calibra als Oldtimer - warum nicht?

Mittlerweile begeistert der Calibra als Oldtimer, der für seine Besitzer noch immer ein bestimmtes Lebensgefühl symbolisiert. Denn das Rüsselsheimer Erfolgsmodell stammt aus einer Zeit, in der es eine Frage der Überzeugung war, ob man in einem Opel oder VW Platz nimmt. Spöttisch verhöhnten VW-Fahrer den Calibra. Diese Zeiten änderten sich jedoch mit der Einführung des Calibra. Der Calibra galt schon zur damaligen Zeit als cool, und ist es heute immer noch.

Eines der überzeugendsten Argumente ist das ansprechende Design, dessen zeitloser Charakter schon zur Markteinführung überzeugte. Denn bis heute vermittelt das Coupé keinesfalls das Gefühl, in einem alten Auto unterwegs zu sein. Rennerfolge der DTM bestätigen außerdem, dass das Konzept mit dem Frontantrieb durchaus aufgeht. Es gibt vieles, was für den Opel Calibra spricht.

Fahrzeugbewertungen zu Opel Calibra

9 Bewertungen

4,2