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7 Sitzer

In den 1980er Jahren kommen die ersten 7-Sitzer als Vans auf den Markt

In drei Reihen angeordnete Einzelsitze zum Umklappen in den beiden letzten Reihen, seitliche Schiebetüren für den leichteren Zugang zum Fond und die leichte Umwandlung vom Personentransporter zum Laderiesen, nach diesem Konzept entwickelten Fahrzeugkonstrukteure in den USA, Europa und Japan in den 1980er Jahren eine neue Klasse von Fahrzeugen, die sich als 7-Sitzer nutzen ließen und das Segment der Großraumlimousinen oder Vans begründeten. In späteren Baujahren kamen auch Kompaktvans auf den Markt, die sich mit einer optionalen dritten Sitzreihe zu 7-Sitzern aufrüsten ließen. Darüber hinaus realisierten die Hersteller Siebensitzer in ihren Kleinbus-Baureihen sowie für Sport Utility Vehicles (SUV). Auch einige Kombis der oberen Mittelklasse wurden mit zwei zusätzlichen Einzelsitzen im Ladeabteil als 7-Sitzer ausgeliefert.

Großraumlimousinen sind die klassischen 7-Sitzer mit flexiblem Raumkonzept

Mit ihren hohen Aufbauten und langen Karosserien wurden die ab Mitte der 1980er Jahre eingeführten Großraumlimousinen zu den klassischen 7-Sitzern. Dabei realisierten die Hersteller unterschiedliche Sitzplatzkonfigurationen. Die meisten Siebensitzer liefen in dieser Fahrzeugklasse mit einer asymmetrisch geteilten zweiten Sitzreihe für drei Passagiere und zwei Einzelsitzen in der letzten Reihe vom Band. Es gab jedoch auch 7-Sitzer, bei denen die letzte Sitzreihe für drei Personen ausgelegt war und die zweite Reihe aus Einzelplätzen für zwei Passagiere bestand. Da viele Hersteller die Einzelsitze als Option anboten, ließen sich die Großraumlimousinen je nach Bedarf flexibel auch als Fünfsitzer oder Sechssitzer ausstatten.

Bekannte Siebensitzer in der Klasse der Großraum-Vans

Zu den ersten 7-Sitzern auf dem Markt gehörten die Dodge Caravan und Chrysler Voyager amerikanischer Produzenten. Aus Asien kamen die 7-Sitzer Mitsubishi Space Wagon und sein Nachfolger Mitsubishi Grandis sowie der Kia Carnival. Die ersten europäischen 7-Sitzer waren der Renault Espace und die gemeinsam von italienischen und französischen Konstrukteuren entwickelten Schwestermodelle Fiat Ulysse, Lancia Zeta, Peugeot 806 und Citroën Evasion. In den aktuelleren Baujahren boten die Franzosen den Citroën C8 und Peugeot 807 an. Der Volkswagen-Konzern war mit dem 7-Sitzer VW Sharan und dem Seat Alhambra im Segment der Großraum-Vans vertreten. Ford bot auf den europäischen Märkten das anfangs auf derselben Plattform aufbauende Modell Ford Galaxy an.

Das Konzept der 7-Sitzer wird auch bei Kompaktvans umgesetzt

In der Klasse der Kompaktvans liefen 7-Sitzer in den Baureihen der Renault Scénic, Citroën Grand C4 Picasso oder Peugeot 5008 vom Band. General Motors brachte in Europa seinen kompakten 7-Sitzer Opel Zafira auf den Markt, während Ford mit den Modellen Ford Grand C-Max präsent war. Bekannte 7-Sitzer im Kompaktformat waren zudem der VW Touran oder der Toyota Verso. Renaults Low-Cost-Marke bot den Dacia Logan MCV und den Dacia Lodgy an.

Kleinbusse und SUV als 7-Sitzer

Auf Basis von Nutzfahrzeugbaureihen entstanden 7-Sitzer wie der VW Transporter oder der Mercedes-Benz Viano und der Citroën Jumpy. Darüber hinaus ließen sich bei einigen Herstellern auch SUVs mit einer dritten Sitzreihe als 7-Sitzer konfigurieren. So waren zwei Zusatzsitze im Fond etwa für den Nissan Qashqai oder den Chevrolet Captiva zu haben. Von deutschen Produzenten kamen 7-Sitzer in den Modellreihen der Mercedes-Benz GL-Klasse oder der BMW X5 in den Handel. Klassische amerikanische SUVs mit sieben Sitzplätzen waren etwa der Chevrolet Suburban oder Ford Expedition.