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Toyota Verso

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Ein kompakter Familienwagen mit Power

Nachdem die Van-Modelle von Toyota zehn Jahre lang auf Yaris, Corolla und Avensis basierten, erschien 2009 eine eige-ne Verso-Reihe. Mit dem kompakten Minivan wollte der japanische Hersteller den Konkurrenten VW, Opel, Ford und Renault die Familien als Zielgruppe streitig machen. Nach über 52.000 verkauften Fahrzeugen in Deutschland wurde der Toyota Verso 2018 ersatzlos eingestellt. Der Grund: Für Vans ließen sich immer weniger Käufer begeistern – die SUVs sind auf dem Vormarsch. Weiterlesen

adac

Autotest


Autotest

2,5


Familien

1,8

Senioren

2,3

Transport

1,6

Preis/Leistung

3,4

Stadtverkehr

3,6

Langstrecke

2,3

Fahrspaß

3,1

Noten basierend auf ADAC Autotest Stand 05/2014

Notenskala

Sehr gut (0,6 - 1,5)

Gut (1,6 - 2,5)

Befriedigend (2,6 – 3,5)

Ausreichend (3,6 – 4,5)

Mangelhaft (4,6 – 5,5)

Technische Daten

112 - 177 PS

Leistung

4.5 - 7.1 l/100km

Verbrauch (komb.)

119 - 178 g CO2/km

CO2-Ausstoß (komb.)Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

112 - 210 km/h

Höchstgeschwindigkeit

8.7 - 12.7s

von 0 auf 100 km/h

Toyota Verso technische Daten

Interessiert am Toyota Verso

Alternative Modelle

Toyota-Vans seit den 1980er Jahren

Schon seit den 1980er Jahren hat Toyota das Segment der familienfreundlichen Vans in Europa im Blick. Die zweite Ge-neration des Kleinbusses Toyota TownAce schaffte den Sprung von Japan nach Europa und wurde in Ländern mit Linksverkehr als Toyota Space Cruiser und in Ländern mit Rechtsverkehr als Toyota Model F einge-führt. In den 1990er Jahren übernahmen dann der Toyota Picnic und der Toyota Pre-via die Stellung im Van-Segment. Anfang der 2000er Jahre baute Toyota das Angebot für Fami-lien mit verschiedenen Kompaktvans weiter aus, die alle auf bestehenden Modellen basierten. Den Anfang machte der Toyota Yaris Verso, kurz darauf erschienen der Toyota Corolla Verso sowie der Toyota Avensis Verso. In dieser Zeit wurde der Name „Verso“ als Bezeichnung für kompakte Vans geprägt.

Ein Verso für alle Modelle

Im Jahr 2009 strukturierte der japanische Hersteller seine Modellreihe für den europäischen Markt um und fasste die verschiedenen Verso-Modelle unter der eigenständigen Baureihe des Toyota Verso zusammen. Das Ziel: Ein kompakter Minivan für die Familie – mit möglichst viel Platz im Innenraum bei möglichst geringen Außenmaßen. Somit blieben Län-ge, Breite, Höhe und Radstand sowie das Innenraumkonzept mit sieben Sitzen von den Vorgängern erhalten. Im Som-mer 2013 erhielt der Verso eine neue Frontpartie, die an die zweite Generation des Kompaktwagens Toyota Au-ris angelehnt ist. Heck und Innenraum wurden nur geringfügig verändert. Unter der Motorhau-be gab es dann im Frühjahr 2014 Neuzugang, als die Dieselmotoren mit dem 112 PS starken 1,6-Liter-Turbodiesel einen kleinen Bruder erhielten. Der Vierzylinder stammt aus einer Kooperation mit BMW und wurde in Österreich gefertigt. Im Sommer 2018 strich Toyota den Minivan dann aus seinem Programm, da die Verkaufszahlen rückläufig waren und die SUVs auch bei den Familien mehr und mehr die Vormacht übernahmen.

Von außen sportlich, von innen gewöhnungsbedürftig

Ein bisschen Avensis, ein bisschen Corolla – der Toyota Verso hat sich ein paar Sachen von seinen Brüdern und Schwes-tern abgeschaut. So stammt die Plattform vom Toyota Corolla, während sich das Design eher am Toyota Avensis und am Toyota iQ orientiert. Allerdings wirkt der Verso durch dynamische Akzente auf den ersten Blick etwas sportlicher:

  • breite Lamellen am Kühlergrill,
  • weit heruntergezogene Frontschürze,
  • integrierte Nebelscheinwerfer,
  • Klarglas-Scheinwerfer im Heck,
  • konturierte Motorhaube.

Die vorderen Kotflügel sind hervorgehoben, während sich Fenster und Dach nicht wirklich von den Vorgängern unter-scheiden. Eine geschwungene Lichtkante zieht sich vom vorderen Türschweller bis zum Heck und präsentiert den Mini-van im windschnittigen Design. Die Heckleuchten sind wie beim Vorgänger silbrig eingefärbt, allerdings fällt die Heck-scheibe etwas breiter aus als beim Corolla. Während der Innenraum an den Avensis erinnert, fällt vor allem das mittig ausgerichtete Cockpit auf. Anzeigen und Instrumente sind nach rechts gewandert und dem Fahrer zugewandt. Der Bei-fahrer hat kaum eine Chance auf die Geschwindigkeit zu gucken. Dort wo früher Zahlen waren, schaut der Fahrer statt-dessen auf eine blanke Fläche aus Plastik. An diesen Platzwechsel muss man sich erst einmal gewöhnen.

Platz & Sicherheit für die ganze Familie

Der Verso fokussiert sich mit einem flexiblen Innenraum-Konzept und ausreichend Platz auf große Familien, ohne dabei den Fahrspaß aus den Augen zu verlieren. Mit seiner geringen Höhe und seinen kompakten Außenmaßen bietet er einen geringen Luftwiderstand und fährt sich für einen Familienwagen erstaunlich sportlich. Dazu kommen eine präzise Schal-tung, eine leichtgängige Kupplung sowie ein kraftvoller Motor – was man auf den ersten Blick gar nicht vermutet. Aller-dings ist die Lenkung ziemlich schwammig, die Seitenneigung in den Kurven zu stark und das Fahrverhalten etwas zu rumpelig. Der Verso ist eben doch kein Sportwagen. Dafür bietet er im Innenraum aber ausreichend Platz, Flexibilität und Sicherheit. Die hinteren Sitzreihen lassen sich einfach auf- und zuklappen, sodass entweder Platz für bis zu sieben Personen oder ein großer Kofferraum mit flachem Ladeboden vorhanden ist. Allerdings sollten in der 3. Reihe nur Kinder Platz nehmen. Ein ausklappbarer Innenspiegel ermöglicht dem Fahrer einen Blickwechsel mit seinem Nachwuchs. Durch ABS, ESP und sieben Airbags – inklusive Knie-Airbag für den Fahrer und seitlichen Vorhangairbags über die gesamte Länge – schafft der kompakte Van Sicherheit für die ganze Familie und erreichte damit die vollen fünf Sterne beim Euro-NCAP-Crashtest.

Der Kampf um die Großfamilien

Nicht nur Toyota entdeckte das Segment der familienfreundlichen Vans für sich. Mit VW, Opel, Renault, BMW und Ford kämpft der japanische Hersteller um die Aufmerksamkeit anspruchsvoller Großfamilien:

  • Und da hat der [VW Touran](https://www.autoscout24.de/auto/vw/vw-touran/) oft die Nase vorn, denn der Kompaktvan bietet ein stimmiges Paket aus Platz, Komfort und Flexibilität – hier lässt sich schwer etwas vermissen.
  • Der noch recht junge [BMW 2er](https://www.autoscout24.de/auto/bmw/bmw-2er/) Gran Tourer bringt die sportliche Fahrdynamik eines BMWs in das Segment, lässt sich den Fahrspaß aber auch entsprechend teuer bezahlen.
  • Der [Opel Zafira](https://www.autoscout24.de/auto/opel/opel-zafira/) schlägt hingegen in die andere Richtung, bietet viel Platz und Komfort, lässt sich jedoch ungelenk fahren, verbraucht verhältnismäßig viel Sprit und überfordert den Fahrer mit den vielen Tasten im Cockpit.
  • Der [Ford Grand C-Max](https://www.autoscout24.de/auto/ford/ford-c-max/ford-grand-c-max/) bietet zwar eine Schiebetür als praktisches Gimmick für Familien, doch auf den Rückbänken ist eigentlich nur Platz für vier Kinder und die Sitze lassen sich auch nicht zur ebe-nen Ladefläche umklappen.
  • Somit bietet der Toyota Verso im Vergleich ein stimmiges Sitzkonzept auf kompakter Größe, jedoch fallen das ei-genwillig gestaltete Cockpit sowie das schlechte Fahrverhalten negativ ins Gewicht. Auch waren beim Kauf nur wenige Extras vorhanden, sodass der Kompaktvan nicht mit Schiebedach, elektrisch verstellbaren Sitzen, Lederausstattung oder weiteren Assistenzsystemen aufgerüstet werden konnte. Als Familienvan doch eher spartanisch, dafür recht güns-tig.

Trotz Familienkutsche sportlich unterwegs

Mit Spitzengeschwindigkeiten zwischen 185 und 210 km/h ist der Toyota Verso für einen Familienwa-gen recht sportlich unterwegs. Zur Auswahl standen im Jahr der Einführung zwei Vierzylin-der-Benzinmotoren mit 1,6 Litern Hubraum und 132 PS sowie 1,8 Litern Hubraum und 147 PS, plus drei Vierzylinder-Dieselmotoren mit 2,0 und 2,2 Litern Hubraum sowie 126, 150 und 177 PS. 2013 kam noch ein weiterer 2,0-Liter-Dieselmotor mit 124 PS hinzu sowie 2014 der 1,6-Liter-Dieselmotor von BMW, der mit 4,5 Litern Sprit auf 100 Kilometer und einer CO2-Emission von 119 g/km sogar die Euro-6-Abgasnorm erfüllt.

Fazit

Der Toyota Verso wurde 2009 auf dem Genfer Auto-Salon vorgestellt und nahm bis 2018 im Segment der kompakten Vans die Stellung aller früheren Verso-Modelle ein. Dabei bietet er möglichst viel Platz und Flexibilität im Innenraum, während die Außenmaße nicht viel größer als bei einem Mittelklasse-Kombi sind. Das mittig zentrierte Cockpit ist etwas gewöhnungsbedürftig und die Ausstattung fällt etwas spartanisch aus. Ansonsten eignet sich ein gebrauchter Toyota Verso hervorragend für den Alltagseinsatz in einer großen Familie.

Fahrzeugbewertungen zu Toyota Verso

20 Bewertungen

4,7

Weiterführende Links im Überblick

Modelle

  • Toyota Verso S

Fahrzeugtyp