Zum Hauptinhalt springen

Neuer Anstrich – gewohnte Funktionen

Entdecken Sie jetzt unseren neuen Stil, den wir Schritt für Schritt auf der gesamten Website umsetzen.

Mehr erfahren

Eine Sache noch...

Vielen Dank, dass Sie an unserer Sneak Preview für das neue Design teilgenommen haben. Sie werden noch ein paar weitere Farbänderungen sehen, während wir Ihre Erfahrungen mit unserem endgültigen Design aktualisieren.​

Gebrauchte VW Golf GTI bei AutoScout24 finden

VW Golf GTI

VW Golf GTI

Informationen zu Golf GTI

Der VW Golf GTI begleitet den Golf schon seit der ersten Generation als leistungsstarkes Modell für sportliche Fahrer, die doch gern aus der VW-Masse herausstechen wollen. Mit dem GTI wurde 1976 erstmalig ein starker Motor auf dem Niveau eines Sportwagens in einen alltäglichen Kompaktwagen gesteckt. Und aufgrund seines geringen Leergewichts von gerade mal 810 kg heizten die 81 kW (110 PS) dem kleinen Golf ordentlich ein. Seitdem wird in jeder Golf-Generation ein GTI-Modell angeboten. Weiterlesen"

Technische Daten VW Golf GTI

Technische Daten wie Verbrauch, PS, Maße, Gewicht und Länge im Überblick

Technische Daten anzeigen

Finden Sie jetzt Ihr Wunschauto.

Aus über 2,4 Mio. Fahrzeugen im europaweit größten Online-Automarkt.

Außenfarbe

Leasing Angebote

Anfang

Die Bezeichnung “GTI” steht für “Gran Turismo Injektion” und wird von verschiedenen Marken für Autos mit sportlichem Charakter benutzt. Abgeleitet ist der Begriff von der Bezeichnung “GT”, wobei noch ein “I” für die Benzineinspritzung ergänzt ist. Erstmals tauchte die Abkürzung 1962 beim Maserati 3500 GTI auf, doch bekannt wurde sie vor allem durch den Golf GTI. Der bekam 1976 den 1,6-Liter-Vierzylinder-Boschmotor mit mechanischer Benzineinspritzung aus dem Audi 80 GTE und dem VW Scirocco GTI/GLI eingesetzt. Ursprünglich war der VW Golf 1 mit 37 kW (50 PS) und 51 kW (70 PS) unterwegs, da setzte der GTI als “Sport-Golf” ganz neue Maßstäbe. So ein sporliches Modell war von Volkswagen auch gar nicht angedacht, doch eine kleine Gruppe aus Ingenieuren und Marketing entwickelte versuchsweise ein leistungsstarkes Modell, das als Sonderserie mit 5.000 Exemplaren auf den Markt gehen sollte. Doch die Nachfrage übertraf alle Erwartungen. Allein im ersten Verkaufsjahr wurden 21.836 Golf GTI zugelassen, sodass der GTI den Weg für spätere “Hot Hatches” (sportliche Kompaktwagen mit großer Leistung) ebnete. Um die gemäßigte Zielgruppe nicht zu verschrecken, veröffentlichte der Hersteller eine Pressemeldung, in der er versicherte, dass das Fahrzeug auch zum Einkaufen in Schrittgeschwindigkeit geeignet sei.

VW Golf I GTI (1976–1983)

Der Golf GTI war zu Beginn die stärkste Motorvariante seiner Serie. Er schaffte es in 9,2 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von 182 km/h. Keine Frage, dass als Treibstoff Super Plus mit 98 Oktan angezeigt war. Wer aber in Eigenregie ein bisschen an der Zündung schraubte, konnte den Wagen auch ohne Probleme mit 95 Oktan fahren. Mit so viel Power unter der Haube konnte der Golf auch gut mit seinen Konkurrenten Ford Escort RS und Opel Kadett GT/E mithalten. Zusätzlich ist er ausgestattet mit innenbelüfteten Scheibenbremsen, einem zusätzlichen Ölkühler, einer Kotflügel-Verbreiterung und einem Bremskraftverstärker. Im Herbst 1982, kurz bevor der Nachfolger Golf II GTI herauskam, hob Volkswagen den Hubraum auf 1,81 Liter und damit die Leistung auf 82 kW (111 PS) an, sodass Beschleunigung und Höchstgeschwindigkeit geringfügig anstiegen. Dasselbe Aggregat verwendete der zweite GTI zum Verkaufsstart.

VW Golf II GTI (1984–1991)

Zunächst startete die zweite Generation mit dem aus dem Vorgänger bekannten Motor – mit und ohne Katalysator. 1986 kam ein stärkerer 1,8-Liter-Vierzylinder mit Vierventiltechnik und 102 kW (139 PS) Leistung hinzu, 1987 bekam auch dieses Modell einen Katalysator. Bis dahin waren bereits 270.504 GTI-Modelle auf Deutschlands Straßen unterwegs. 1990 kam der GTI G60 zur Motorenpalette hinzu, wodurch der sportliche Kompaktwagen erstmals mit dem Allradantrieb syncro kombinierbar war. Der GTI G60 übernahm den 1,8-Liter-Motor mit 118 kW (160 PS) aus dem Rallye Golf sowie das seilzuggeschaltete Getriebe und die 15-Zoll-Bremsanlage aus dem VW Passat.

VW Golf III GTI (1991–1997)

Ab der dritten Generation entschied sich der Konzern, etwas von der Einmaligkeit des GTI-Modells abzuweichen: Die klassisch-optischen Erkennungsmerkmale gerieten etwas in den Hintergrund, ebenso war der GTI-Motor auch in anderen Modellen wie etwa der GL-Ausführung zu finden. Somit blieb der Name zwar als Synonym für das stärkste Golf-Modell erhalten, doch die Baureihe vermischte sich immer mehr mit anderen Ausführungen und mit den folgendenen Generationen kamen auch leistungsstärkere Modelle hinzu. Zum 20-jährigen GTI-Jubiläum präsentierte der Konzern erstmals eine Variante mit Dieselmotor. Der GTI TDI leistet 81 kW (110 PS) aus einem 1,9-Liter-Vierzylinder – in Anlehnung an das ursprüngliche GTI-Fahrzeug.

VW Golf IV GTI (1997–2003)

Mit der vierten Generation erlangte der GTI-Kult seinen Tiefpunkt: Die Baureihe war eine Ausstattungslinie von vielen, die sich optisch teilweise nur noch durch den Schriftzug, die 16-Zoll-Aluminiumräder und bequemere Recaro-Sportsitze von den baugleichen Geschwistern unterschied. Im Gegensatz zu den Vorgängern gab es den Golf 4 GTI zudem auch mit verschiedenen Benzin- und Dieselmotoren zwischen 1,9 und 2,3 Litern Hubraum sowie 81 und 132 kW Leistung.

VW Golf V GTI (2004–2008)

Der Golf V GTI kehrte schließlich wieder zum alten Konzept zurück: Das GTI-Fahrzeug unterscheidet sich optisch wieder deutlicher von den anderen Varianten und hat einen eigenen Motor unter der Haube. Äußerlich ist das Auto an seinem Plakettengrill mit rotem Rand, schwarzen Seitenschwellern und 17- oder 18-Zoll-Hohlkammerrädern zu erkennen. Technisch verwendet es ein GTI-Sportfahrwerk sowie den 2,0-Liter-TFSI-Vierzylinder-Ottomotor mit 147 kW (200 PS) Leistung aus dem Audi A3. Damit beschleunigt der Wagen in 7,2 Sekunden auf 100 km/h und erreicht 235 km/h Höchstgeschwindigkeit. Dabei hat der VW einen Kraftstoffverbrauch von 8,0 Litern auf 100 km und CO2-Emissionen von 189 g/km.

VW Golf VI GTI (2009–2012)

Auch die sechste Generation hat nur einen GTI-Motor im Angebot: einen 2,0-Liter-TFSI-Vierzylinder mit 155 kW (211 PS) Leistung und 240 km/h Höchstgeschwindigkeit. Alle fünf Jahre brachte Volkswagen zudem ein GTI-Jubiläumsmodell heraus. 2011 war es die “Edition 35”, die nochmal 24 PS mehr auf die Straße brachte. Damit war der sportliche Wagen aber immer noch nicht der schnelle Vertreter in dieser Golf-Baureihe. Obwohl 2009 die Ära der stärkeren Sechszylinder in der Golf-Geschichte zu Ende ging, hängt der VW Golf R mit vier Zylindern und 270 PS den VW Golf GTI trotzdem ab.

VW Golf VII GTI (2013–2019)

In der siebten Generation schickte Volkswagen wieder zwei GTI-Varianten an den Start, die aber einzeln benannt sind. Da gibt es einmal den “normalen” GTI mit 162 kW (220 PS) Leistung aus einem 2,0-Liter-Vierzylinder-Ottomotor und einer Beschleunigung von 6,5 Sekunden auf 100 km/h. Alternativ ist für einen verhältnismäßig geringen Aufpreis der GTI Performance zu haben, der 10 PS mehr Leistung unter der Haube hat, mit einer größeren Bremsanlage zum Stehen kommt und mit einer aktiven Differenzialsperre gierig durch die Kurven eilt. 2017 wurden beide Modelle überarbeitet, seitdem hat der GTI Performance ein optionales 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe verbaut, das schnell schaltet und neue Funktionen wie den Stauassistenten und den Emergency Assistant ermöglicht. Beide Modelle des Golf 7 GTI übernehmen die hochwertige Verarbeitung, die umfangreiche Ausstattung und die komfortable Fahrdynamik vom Serienmodell. Der Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen sind für beide Varianten nahezu identisch, beim GTI Performance nur leicht erhöht. Die Versuchung ist groß, gleich zum gebrauchten Performance-Golf zu greifen.

VW Golf VIII GTI (seit 2020)

Auch in der achten Generation setzt Volkswagen auf die beliebten Werte der Vorgänger. Der neue Golf bietet ebenso viel Platz, Komfort und Sicherheit wie der Vorgänger. Neu ist hierbei das Bedienkonzept, denn aus dem volldigitalen Cockpit sind so gut wie alle Knöpfe verschwunden. Fast alle Funktionen werden per Touchscreens, Gestik oder Sprache gesteuert. Auch die klassischen Rundinstrumente gibt es nicht mehr, die Darstellung erfolgt auf einem scharf auflösenden Display, auf Wunsch auch per Head-up-Display in der Windschutzscheibe. Mit der Bündelung zahlreicher Daten und Assistenzsysteme in einem zentralen Bordcomputer ermöglicht die neue Generation hochautomatisiertes Fahren auf Level drei. Somit kann der neue Personenkraftwagen schon selbstständig über die Autobahn steuern. Unter der Motorhaube arbeitet ein 2,0-Liter-Turbobenziner mit 245 PS Leistung, die in der Performance-Version auf über 250 PS gesteigert wird. Damit soll das sportliche Modell bei der Beschleunigung endlich die Sechs-Sekunden-Marke knacken.

Fazit

Acht Generationen VW Golf GTI können nicht irren: die Kombination aus kompakter Alltagstauglichkeit und leistungsstarkem Motor ist bei der breiten Bevölkerung weiterhin beliebt. Dabei schafft Volkswagen immer den Spagat zwischen Nützlichkeit und Sportlichkeit, sodass der GTI trotz ordentlicher Leistung nicht zu sportlich daherkommt. Die Konkurrenten Hyundai i30 N und Peugeot 308 GTi können da schon etwas mehr wagen und bieten auf der Rennstrecke etwas mehr Beschleunigung und Fahrspaß. Doch dafür hat Volkswagen ja auch noch die R-Baureihe im Angebot.

Fahrzeugbewertungen zu VW Golf GTI

108 Bewertungen

4,8