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Scheibenwaschanlage - den Frostschutz messen

Frostschutz im Wischwasser verhindert, dass die Scheibenwaschanlage deines Autos in Winter einfriert. Wie du die Frostsicherheit richtig messen kannst, erfährst du hier.

Ist Frostschutz in der Scheibenwaschanlage Pflicht?

In Deutschland ist es mittlerweile gesetzlich nicht mehr verankert, dass das Wasser in der Auto-Scheibenwaschanlage für den Winter mit Frostschutz gemischt sein muss. Dennoch führt kein Weg am Frostschutz vorbei, um den Gefrierpunkt des Wischwassers in der Anlage zu senken. Am einfachsten ist es, ein entsprechendes Konzentrat im Handel zu kaufen. Je nach Preisklasse bieten diese Mittel unterschiedliche Frostsicherheiten, die du der Verpackung entnehmen kannst. Durch diese Angabe weißt du, bis zu wie viel Grad das Mittel einen Frostschutz gewährt und somit, ob du dieses Mittel weiter verdünnen oder als Konzentrat einfüllen solltest.

So misst du die Frostsicherheit deiner Scheibenwaschanlage

Um die Frostsicherheit überprüfen zu können, gibt es verschiedene Frostschutzprüfer. So kannst du ein Refraktometer oder eine Spindel benutzen. Mit einigen Geräten lässt sich auch die Frostsicherheit der Kühlflüssigkeit für den Motor messen.

Spindel: Spindeln sind schon für wenige Euro erhältlich und unkompliziert in der Anwendung.

Schritt 1: Nimm mit der Ansaugpumpe etwas Flüssigkeit aus der Scheibenwaschanlage auf.
Schritt 2: Halte das Gerät senkrecht.
Schritt 3: Lies die aktuelle Frostsicherheit von der Skala ab.

Refraktometer: Mit einem Refraktometer ist dies ebenfalls möglich, wobei dieses Gerät in der Lage ist, durch sein Messprisma genauere Ergebnisse als eine Spindel zu liefern.

Schritt 1: Entnimm mit der beiliegenden Pipette eine Probe der Flüssigkeit.
Schritt 2: Gib 2-3 Tropfen auf das Gerät, schließe die Klappe.
Schritt 3: Halte das Gerät in eine natürliche Lichtquelle und schaue hinein, um die Angabe abzulesen.

Vorteil: Mit dem Refraktometer lässt sich nicht nur das Scheibenwasser, sondern auch der Frostschutz der Kühlflüssigkeit des Motors und die Dichte der Batteriesäure messen. Beim Kauf eines Refraktometers solltest du aber darauf achten, welche Arten von Alkoholen dieser messen kann. In Frostschutz befindet sich meist entweder ein Isopropanol- oder Ethanolgemisch. Manche Refraktometer können die Frostsicherheit allerdings für nur ein Gemisch bestimmen. Verwendest du einen anderen Frostschutz, liefert er dann falsche Ergebnisse. Allerdings gibt es auch Messgeräte, welche für beide Alkoholgemische die Frostsicherheit bestimmen können.

Frostschutzmittel selbst herstellen

Frostschutzmittel enthalten neben Wasser auch Alkohole, welche das Gefrieren verhindern. Einige stellen ihren Frostschutz auch selbst her, und zwar mit Hilfe von Spiritus (Ethanol). Beachte aber, dass Spiritus die Wisch- und Fenstergummis angreifen kann. Außerdem können sich nach der Verwendung Eiskristalle bilden und die Sicht behindern. Einen vermeintlichen Preisvorteil gegenüber den gekauften Präparaten gibt es in der Praxis ebenfalls kaum.

Willst du etwas Geld sparen, vermischst du besser zu gleichen Teilen Frostschutzmittel mit Wasser bzw. befolgst das empfohlene Mischverhältnis auf dem Behälter. Mit dieser Mischung ist dein Auto bei Temperaturen bis zu etwa -20 Grad gewappnet. Hier ist zu beachten, dass die Temperaturen im Fahrtwind niedriger sind als die Außentemperatur.

Welches Frostschutzmittel soll ich kaufen?

Verlässliche Qualität erhältst du meist über Produkte, die etwas höher im Preis liegen. Hier kannst du mit den gängigen Herstellern wie beispielsweise Sonax (z.B. AntiFrost & KlarSicht), Aral und Liqui Moly wenig falsch machen. Doch auch günstigere Scheibenreiniger wie von Aldi, Dr. Wack sowie die Eigenmarken vom Baumarkt können gute Ergebnisse liefern.

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