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Im Jahr 2016 kommt Citroen mit dem Van SpaceTourer auf den Markt

Ein mehr oder weniger großzügiger Rabatt bei Barzahlung, günstige Kreditkonditionen der eigenen Hausbank, Mehrausstattung zum Einstiegspreis, Sondereditionen mit Preisvorteil, mit solchen und ähnlichen Aktionen versuchen Autohersteller und Händler, den Absatz auf Touren zu bringen und den Wettbewerbern Marktanteile abzujagen. Was den einzelnen Kunden erfreut, droht im größeren Maßstab gesehen die Gewinnmarge der Unternehmen zu drücken. Das können sich die Autokonzerne im Pkw-Bereich so lange leisten, wie die Balance erhalten bleibt zwischen dem Verkauf knapper kalkulierter Klein- und Kompaktwagen und größerer Modelle mit mehr finanziellem Spielraum. Im Nutzfahrzeugsektor mit großen Flottenabnehmern jedoch ging die Rechnung nicht auf gleiche Weise auf. Zwar boomte die Logistikbranche, doch der Preisdruck machte den Herstellern zu schaffen. Sie reagierten einerseits mit Gemeinschaftsprojekten für Kleintransporter, bauten andererseits aber auch ihr Pkw-Programm um Personentransporter für Familie und Freizeit aus. Ein Beispiel dafür war der Van SpaceTourer, den Citroen im Jahr 2016 auf den Markt brachte.

Der Kleintransporter Jumpy liefert Citroen die Basis für den SpaceTourer

Vorreiter bei der internationalen Zusammenarbeit im Segment der leichten Kleintransporter war der italienische Konzern Fiat mit dem Projekt Eurovan, in dem bereits Anfang der 1970er Jahre im Markenverbund mit Peugeot-Citroen leichte Nutzfahrzeuge und Großraumlimousinen entwickelt wurden. So entstanden die Citroen C35/C25 sowie die unterschiedlichen Generationen der Kleintransporter Jumpy und Jumper. Im Zuge der Neustrukturierung der Fiat-Nutzfahrzeugsparte zogen sich die Italiener dann aus dem Projekt zurück und der französische PSA-Konzern mit seinen Kernmarken Peugeot und Citroen gewann den Autobauer Toyota als neuen Partner. Die erste gemeinsame Entwicklung war die im Jahr 2016 vorgestellte dritte Generation des Kleintransporters Jumpy, der zugleich die Basis für die hochwertiger ausgestattete Van-Version lieferte. Während dessen Schwestermodelle als Peugeot Traveller und Toyota ProAce Verso auf die Straße rollten, vermarktete Citroen den Van innerhalb seines Pkw-Programms unter dem eigenständigen Modellnamen SpaceTourer.

Citroen sieht den SpaceTourer als Alternative zu Großraumlimousinen

In der Boomzeit der Großraumlimousinen konnte Citroen den Markt dank des Projekts Eurovan mit dem bis ins Jahr 2014 produzierten C8 bedienen. Das flexible Raumkonzept des C8, der sich als 5-Sitzer, 7-Sitzer und 8-Sitzer ausstatten ließ, war zwar weiterhin gefragt. Der allgemeine Rückgang bei den Verkaufszahlen von Großraumlimousinen hatte jedoch gezeigt, dass sich der Hersteller eine Alternative zu den Modellen dieser Bauart einfallen lassen mussten. Konkurrent Renault entschied sich für Neuerungen im SUV-Stil, Mitbewerber VW hatte anhaltenden Erfolg mit seiner traditionellen Transporter-Baureihe. Vor diesem Hintergrund entschied sich Citroen für eine optisch eng an den Jumpy Kleintransporter angelegte Kombi-Version, die das Innenraumvolumen optimal nutzen konnte. So ließ sich der SpaceTourer zugleich als Familien- und Freizeitauto oder in den Business-Versionen auch als mobiles Büro einsetzen. Passend zum flexiblen Nutzungskonzept bot Citroen den SpaceTourer in unterschiedlichen Längen und Ausstattungsvarianten an.

Citroen bietet den SpaceTourer in den Größen M und XL an

Eine extrabreite Schiebetür für den leichteren Zugang zum Passagierabteil und eine große Klappe mit einem separat zu öffnenden Heckfenster zum Ladeabteil, mit solchen Features sollte der SpaceTourer seine Überlegenheit gegenüber den herkömmlichen Großraumlimousinen unter Beweis stellen. Fand dort eine dritte Sitzreihe eher als Notbestuhlung Platz, so standen in dem kastenförmigen 1,90 Meter hohen Aufbau des SpaceTourer in der Version als 8-Sitzer sechs hintere Sitzplätze mit durchgehend hoher Kopffreiheit zur Verfügung. Flexibilität zeigte der Van von Citroen auch bei den äußeren Abmessungen: In der Basisversion war das Familienauto 4,95 Meter lang, in der XL-Version brachte es der SpaceTourer dank verlängertem Heck auf gut 5,30 Meter. Noch mehr Auswahl bei Maßen und Bestuhlung boten die Franzosen für die speziellen Business-Ausführungen.

Als Business-Van bietet der SpaceTourer fünf bis neun Personen Platz

Drehbare Loungesessel, ein Tisch mit vielen Ablagemöglichkeiten und überall der Charme hochwertiger Materialien, wie sich der Hersteller die Zukunft eines Van-Interieurs zum Arbeiten und Entspannen in Idealform vorstellte, hatte er in seiner Studie Tubik bereits auf der Frankfurter IAA im Jahr 2011 vorgeführt. Ganz so futuristisch ging es in den SpaceTourern Business und Business Lounge dann zwar nicht zu. Doch die beiden Serienmodelle boten mit einer Bestuhlung für fünf bis neun Personen und den auf Wunsch um einen Tisch herum angeordneten Ledersesseln die Möglichkeit, den Citroen je nach gewähltem Interieur als luxuriösen Personentransporter für Kleingruppen oder als fahrbares Büro einzusetzen. Dazu spendierte der Konstrukteur Extras wie per Sensor automatisch öffnende Schiebetüren, ein zweiteiliges Glasdach und eine Kompakt-Ausführung des SpaceTourer Business mit einer auf 4,6 Meter reduzierten Länge in der XS-Version.

Im SpaceTourer verspricht Citroen den Komfort eines Pkw

Unabhängig von der Ausstattungslinie versprachen die Franzosen im SpaceTourer den Komfort wie in einem Pkw. Dafür sollten ergonomisch geformte Sitze mit Stoff- oder Lederbezug sowie die speziellen Maßnahmen zur Geräuschdämmung des Innenraums Sorge tragen. So konnte sich der Van von den früheren Kombi-Versionen auf Basis von Kleintransportern abgrenzen, die akustisch und vom Sitzkomfort her oft nicht verleugnen konnten, dass sie von Nutzfahrzeugen abstammten. Entsprechend der komfortorientierten Bauweise erhielt der SpaceTourer als Serienausstattung oder Option alle elektronischen Bordhelfer und Vernetzungstechniken, die im Pkw-Bau inzwischen selbst bei Kleinwagen schon zum Standard gehörten.

Ein 7-Zoll-Touchscreen für die Infozentrale des Citroen SpaceTourer

Für die Anzeige von Fahrzeugdaten und Navigationskarte in HD-Qualität setzte Citroen im SpaceTourer einen fest eingebauten Bildschirm im Format von sieben Zoll ein, der in der Mitte des Cockpits für Fahrer und Beifahrer erreichbar positioniert war. Mit der Option Mirror Screen ließen sich außerdem die Daten von verbundenen Smartphones direkt auf dem Bordbildschirm mit Touchfunktion darstellen. Als Sonderausstattung bot der französische Hersteller zudem ein Head-up-Display an, das wichtige Informationen direkt auf die Windschutzscheibe des SpaceTourers projizierte.

Im SpaceTourer arbeiten zahlreiche Citroen-Assistenzsysteme

Passend zum Konzept eines Reise- und Freizeitfahrzeugs verbaute Citroen je nach Ausstattungsversion zahlreiche elektronische Fahrhelfer. So stand für den SpaceTourer ein adaptiver Geschwindigkeits- und Abstandsregler zur Verfügung, der mit den von der automatischen Verkehrszeichenerkennung ermittelten Daten arbeiten konnte. Darüber hinaus sorgten Sensoren in den Stoßfängern dafür, dass vor Fahrzeugen oder Hindernissen im toten Winkel des Außenspiegels gewarnt wurde. Ergänzt wurde das Programm der Bordhelfer durch einen Notbremsassistenten, der die Gefahr eines frontalen Zusammenstoß rechtzeitig voraussehen und notfalls durch selbstständiges Abbremsen des SpaceTourers Unfälle verhindern helfen sollte.

Für den SpaceTourer setzt Citroen zum Marktstart nur Diesel ein

Zur Markteinführung bot Citroen seinen Familien- und Freizeitvan ausschließlich als Diesel an. Im Einstiegsmodell arbeitete ein Common Rail Diesel mit 1,6 Litern Hubraum, der dem SpaceTourer eine Leistung von bis zu 70 kW (95 PS) zur Verfügung stellen konnte. In der derselben Hubraumklasse trat der Vierzylinder mit 85 kW (116 PS) an. Darüber hinaus nahm Citroen zwei Diesel mit 2,0 Litern Hubraum in das Motorenprogramm auf, die zwischen 110 kW (150 PS) und 130 kW (177 PS) leisteten. Die Euro 6 Maschinen des SpaceTourer waren je nach Leistungsausbeute mit einer manuellen Fünf- oder Sechsgangschaltung oder einem Automatikgetriebe mit sechs Stufen kombiniert.