Informationen zu Kia Magentis
Der Kia Magentis wird im Baujahr 2001 neues Flaggschiff der Kia-Mittelklasse
Drei Jahre nachdem der südkoreanische Fahrzeughersteller Kia mit seinem Kleinwagen Pride und dem Sport Utility Vehicle Kia Sportage auf den europäischen Märkten an den Start gegangen war, wagten sich die Asiaten auch in die Mittelklasse und damit in ein besonders umgekämpftes und volumenstarkes Marktsegment vor. Seit dem Baujahr 1996 gab es die Limousinen der Mittelklasse-Baureihe Kia Clarus in Europa; im Jahr 1998 folgte in der zweiten Generation auch eine Kombiausführung. Der Generationswechsel folgte inmitten einer wirtschaftlichen Krise, die dem Konkurrenten Hyundai die Chance bot, gemeinsam mit Kia einen großen südkoreanischen Autokonzern zu schmieden. Während Kia als selbstständiges Unternehmen mit Ford und Mazda zusammengearbeitet hatte, war es nun logisch, dass die Konzeption eines neuen Mittelklasse-Modells mit Hyundai erfolgte. Auf einen Kombi verzichtet, doch die Limousine konnte unter dem neuen Namen Kia Magentis im Baujahr 2001 zur Serienreife gebracht werden.
Im Baujahr 2005 kommt der Kia Magentis erstmals als Diesel auf den Markt
Das Flaggschiff der Kia-Mittelklasse lehnte sich äußerlich eng an die Limousine an, die der neue Kia-Eigner Hyundai bereits seit den 1990er Jahren unter dem Namen Hyundai Sonata auch in Europa angebot und deren dritte Generation sichtbar zum Vorbild für den ersten Kia Magentis wurde. Zwei Jahre nach Markteinführung bemühte sich der Hersteller, dem Kia Magentis ein eigenständigeres Gesicht zu geben, was sich vor allem in der nun mit doppelten Scheinwerfern anstelle der rechteckigen Scheinwerfereinheiten gestalteten Front bemerkbar machte. Auch wenn sich der Kia Magentis weiterhin die Bauplattform und Technik mit dem Sonata von Hyundai teilte, so wurde bei der im Baujahr 2005 eingeführten zweiten Generation des Magentis doch mehr auf eigenen Stil geachtet, der bei der Modellpflege 2009 nochmals betont wurde. Die wichtigste Neuerung in der Generation ab 2005 war allerdings technischer Art. Erstmals gab es nun eine Dieselversion des Kia Magentis.
Die Motorvarianten des Kia Magentis der ersten Generationen
Zum Start der Baureihe wurde der Kia Magentis als Einstiegsmodell mit einem 2,0 Liter Ottomotor mit einer Leistung von bis zu 100 kW (136 PS) angeboten. Darüber hinaus stand ein V6-Motor mit 2,7 Litern Hubraum im Programm, der bis zu 136 kW (185 PS) mobilisieren konnte. In der zweiten Generation ab Baujahr 2005 änderte sich bei den Benzinern wenig. Neu ins Programm kam jedoch ein Selbstzünder der zwei Liter Hubraumklasse, der im Kia Magentis bis zu 103 kW (140 PS) leisten konnte.