Opel-Transporter auf Basis von Pkw

In der Klasse der Pkw-basierten Transporter präsentierte der Rüsselsheimer Autohersteller Opel Mitte der 1980er Jahre die erste Generation seiner Hochdachkombis Opel Combo. Für den Transporter Combo nutzte Opel in den Baujahren von 1986 bis 1994 zunächst die Bauplattform des Opel Kadett. Angeboten wurde der kleine Opel-Transporter zunächst ausschließlich als Kastenwagen mit geschlossener Seitenkarosserie. Ab dem Jahr 1994 diente der neu eingeführte Kleinwagen der Baureihe Corsa als Basis für die den nun auch in einer Van-Version gebauten Opel-Transporter Combo. Die ab dem Jahr 2012 eingeführte Generation des Transporters wurde dann gemeinsam mit Fiat auf Grundlage des Fiat Dobló entwickelt und in zwei unterschiedlichen Längen und Höhen parallel zum Modell der Italiener auf den Markt gebracht.

Opel-Transporter in der Klasse der Kleintransporter

Ebenfalls in Kooperation mit einem europäischen Hersteller entstand in der Klasse der Kleintransporter der Opel Arena, der im Jahr 1997 als Lieferwagen in zwei unterschiedlichen Dachhöhen ins Programm kam. Für diesen Opel-Transporter nutzten die Rüsselsheimer die Technik des nahezu baugleichen Renault Trafic, von dem auch die Dieselmotoren übernommen wurden. Knapp ein Jahr nach dem Opel Arena ergänzte der Hersteller seine Kleintransporter-Palette um den Opel Movano, der wiederum französische Technologie nutzte. Der Movano war der erste Opel-Transporter, der sowohl in den unteren Gewichtsklassen als auch in einer Ausführung mit 4,5 Tonnen angeboten wurde. Im Jahr 2001 präsentierte der Konstrukteur mit dem Opel-Transporter Vivaro ein weiteres Ergebnis deutsch-französischer Zusammenarbeit. Der Opel Vivaro wurde als Kleintransporter in Kastenbauweise sowie als Pritschenwagen mit Single- und Doppelkabine sowie in einer Kombiversion als Kleinbus gefertigt.
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