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Mitte der 1980er Jahre etabliert Honda Acura als seine Premiummarke

Während sich die deutschen Autohersteller in den vergangenen Jahren mit Modelloffensiven breiter aufstellten und unter einer Marke das gesamte Spektrum vom Kleinwagen bis zur Luxuslimousine abdeckten, gingen einige der großen japanischen Produzenten einen anderen Weg. Sie etablierten an der Seite ihrer Kernmarke ein eigenes Luxuslabel, dessen Produkte sich durch hochwertige Ausstattung sowie besonders leistungsfähige Motoren auszeichnen sollten und die seit den 1990er Jahren im Rahmen eigenständiger Baureihen zunehmend ihr Premiumprofil stärkten. Ein Beispiel für diese Strategie lieferte der japanische Fahrzeug- und Motorenbauer Honda, der seit Mitte der 1980er Jahre mit seiner Edelmarke Acura in verschiedenen Ländern des Weltmarkts präsent war.

In Europa gibt es Acura-Modelle lange Zeit nur als Importwagen

Dabei zielte die Schaffung von Acura zunächst in erster Linie darauf ab, den herkömmlichen Honda-Modellen in den USA und Kanada durch die Aufwertung von Ausstattung und Motoren neue Kundenkreise zu erschließen. Später brachte Acura selbst entwickelte Modelle auf der Grundlage von Honda-Technik auf den Markt und weitete seine Aktivitäten in mehrere Länder aus. In Deutschland, Österreich und anderen europäischen Märkten blieben Neuwagen oder Gebrauchtwagen der japanischen Luxusmarke jedoch selten. Der Grund: Sie kamen dort nur als privat eingeführte Fahrzeuge oder über spezielle Importeure in den Handel. Eine Ausnahme stellte Russland dar, wo Acura mit einem eigenen Händlernetz vertreten war.

Unter dem Acura-Label laufen Limousinen, Coupés und SUV vom Band

Bis in die 90er Jahre konzentrierte sich Acura auf die unterschiedlichen Segmente der Mittelklasse, in der Limousinen in klassischer Stufenheck- oder Schrägheckbauweise angeboten wurden. Außerdem präsentierte Acura Coupés auf Basis seiner Mittelklasse-Limousinen sowie im Zeitraum von 1991 bis 2005 zweitürige Sportwagen in Coupéform, die als Acura NSX an der Seite der gleichnamigen Honda-Versionen vom Band liefen. Zum Jahrtausendwechsel erweiterten die Japaner ihr Programm um Crossover und Sport Utility Vehicles (SUV), die seither in mehreren Generationen in unterschiedlichen Baureihen gefertigt wurden. In den aktuelleren Baujahren war Acura nur noch mit Limousinen der Kompakt- und Mittelklasse sowie mit SUV auf dem Markt vertreten. Eine wichtige Veränderung bei den Modellbezeichnungen gab es ab Mitte der 1990er Jahre: Acura ging nun dazu über, die Modelle seiner unterschiedlichen Baureihen mit Buchstabenfolgen zu vermarkten.

Die ersten Limousinen und Coupés von Acura sind Schwestermodelle von Honda

Mit der Etablierung seiner Luxusmarke in Nordamerika musste Honda zunächst langsam ein Modellprogramm aufbauen, mit dem sich Acura im Laufe der Jahre profilieren konnte. In der Anfangsphase nutzte Acura daher vom Mutterunternehmen Honda übernommene Modelle wie den Integra oder den Legend, um diese mit nur leichten optischen Retuschen unter dem eigenen Label zu vermarkten. Andererseits nutzte Honda später für Acura in Nordamerika entwickelte Modelle, um diese auf seinem Heimatmarkt unter dem eigenen Markennamen zu verkaufen. Eine Besonderheit gab es bei den Acura-Modellen in der Klasse der Geländewagen: Die nur für kurze Zeit von 1995 bis 1999 angebotenen Offroader mit dem Namen SLX stammten vom Honda-Kooperationspartner Isuzu.

Die kompakten Acura der Baureihen Integra und RSX

Bis kurz nach der Jahrtausendwende stand bei den Acura-Einstiegsmodellen die namensgleich bei Honda ins Programm aufgenommene Baureihe Integra im Mittelpunkt. Die kompakten Modelle der Japaner kamen ab dem Jahr 1986 als viertürige Limousine sowie als Coupé in den Handel. Dabei blieb es Acura als Premiummarke vorbehalten, das Spitzenmodell Integra Type R unter seinem Label in Nordamerika anzubieten. Im Jahr 2001 ordnete der Hersteller die Nomenklatur neu und brachte die kompakten Sportcoupés unter dem Namen RSX in die Verkaufsräume.

Die Acura-Kompaktbaureihen EL, CSX und ILX

Während der Integra und sein Nachfolger in den USA im Programm blieben, stellte Acura in Kanada im Jahr 1997 eine Limousinen-Baureihe vor, die den Namen EL erhielt und allein dem kanadischen Markt vorbehalten blieb. Hintergrund dieser Entscheidung: Honda hatte beim US-Nachbarn ein eigenes Werk eröffnet und wollte seiner Premiummarke dort mit dem Exklusivmodell ein eigenständigeres Image verschaffen. An dieser Strategie hielten die Asiaten auch bei der von 2005 bis 2011 unter der Bezeichnung CSX produzierten Nachfolgegeneration der vom Honda Civic abgeleiteten Limousine fest. Erst mit dem ab 2012 in ganz Nordamerika unter dem Namen ILX vermarkteten Viertürer vereinheitlichte der Hersteller dann die Bezeichnungen für seine Limousinen des Einstiegslevels.

Die Acura-Limousinen der Modellreihen TL, TSX und TLX

Um den amerikanischen Marktbedürfnissen gerechter werden zu können, entwickelte Honda innerhalb seiner international als Accord vermarkteten Mittelklasse-Baureihe unterschiedliche Versionen, wobei die größeren Varianten den Märkten in Nordamerika vorbehalten blieben. Vom US-Ableger entstand im Jahr 1995 als Nachfolger des Vigor der Acura TL, der bis 2014 in vier Generationen überwiegend bei Honda in den USA gefertigt wurde. Das kleinere Europa-Modell des Accord bot die Vorlage für Acura, sein Fahrzeugprogramm in der Mittelklasse mit dem TSX im Jahr 2003 nach unten auszubauen. Mit dem Jahr 2014 beendeten die Japaner ihre Doppelstrategie der auf verschiedenen Accord-Modellen basierenden Limousinen. Sie führten die Baureihen ihrer Mittelklasse nun unter dem Namen TLX zusammen.

Die Limousinen der Serien RL und RLX sind die Flaggschiffe im Programm von Acura

Nachdem Acura in den Anfängen seine Spitzenmodelle unter dem von Honda-Modellen übernommenen Namen Legend auf den Markt gebracht hatte, positionierten die Japaner sich mit der im Jahr 1995 präsentierten Serie der RL-Limousinen selbstständiger. Der RL wurde bis 2012 in zwei Generationen gebaut und übernahm die Rolle als Flaggschiff im Programm. Nachfolger wurde im Jahr 2013 der RLX, der wiederum als viertürige Stufenhecklimousine vom Band lief und erstmals auch in einer Version mit Hybridantrieb zu haben war.

SUV-Modelle der Baureihen Acura MDX, ZDX und RDX

Um in dem für die nordamerikanischen Märkte besonders wichtigen und boomenden Segment der Sport Utility Vehicles präsent zu sein, erweiterte Acura im Jahr 2000 sein Programm um die Baureihe seiner MDX, der den in großen Teilen von Isuzu übernommenen SLX ablöste und als eigenständigeres Modell der Marke Acura zu erkennen sein sollte. Um ihr Profil zu schärfen, brachte die Honda-Tochter im Jahr 2009 überdies ein von der zweiten MDX-Generation abgeleitetes SUV-Coupé auf den Markt, das als ZDX allerdings nur bis 2013 produziert wurde und später als Gebrauchtwagen zu den Acura-Exoten zählte. Abgerundet wurde das Programm durch den im Jahr 2006 vorgestellten RDX, mit dem Acura nun auch im Segment der Kompakt-SUV vertreten war.