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Obere Mittelklasse

Autokauf: Alles über Modelle und Profil der oberen Mittelklasse

Komfort, Platz und Prestige, das alles ist bei Autos in der oberen Mittelklasse serienmäßig mit dabei. Wir zeigen Ihnen die besten Kombis, SUV oder Limousinen im Profil und informieren über Preise wie Betriebskosten. Dazu klärt unser Ratgeber über diese Fragen auf:

  • Fahrzeugsegmente: Wann gehört ein Auto eigentlich zur oberen Mittelklasse?
  • Karosserievarianten: Welche Bauform hat für mich das richtige Profil?
  • Tests und Umfragen: Welches sind die beliebtesten Modelle?
  • Preise und Anschaffungskosten: Gibt es in der oberen Mittelklasse auch günstige Autos als Neu- oder Gebrauchtwagen?
  • Privatauto oder Firmenwagen: Was muss ich zu Unterhaltskosten und Besteuerung wissen?

Das zeichnet Fahrzeuge der oberen Mittelklasse aus

Abmessungen, Ausstattungs- und Preisniveau sowie die PS-Leistung sind gängige Kriterien, nach denen Fahrzeugsegmente definiert werden. Modelle der oberen Mittelklasse ordnen sich da zwischen Mittel- und Oberklasse ein, doch sind die Grenzen zur Oberklasse oft fließend. Eine Rolle spielt überdies das Markenprestige, da heute die meisten Fahrzeuge der oberen Mittelklasse von Premium-Herstellern angeboten werden. Und da haben deutsche Autobauer international eine starke Stellung. Die offizielle Einstufung von Modellen in die einzelnen Fahrzeugklassen nimmt das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) vor, das auch die jährlichen Zulassungsstatistiken erstellt. Dort können Sie sich informieren, welches aktuell oder in zurückliegenden Jahren die beliebtesten Modelle der oberen Mittelklasse sind oder welche Baureihen es gibt.

Karosserievarianten in der oberen Mittelklasse

Traditionell sind es die klassischen Stufenhecklimousinen, die das Bild von der oberen Mittelklasse geprägt haben. Inzwischen ist das Fahrzeugsegment jedoch weiter ausdifferenziert. Wenn Sie ein Modell der oberen Mittelklasse gebraucht kaufen oder als Neuwagen erwerben wollen, können Sie unter Karosserieprofilen mit mehr Laderaum, sportlich-elegantem Heckabschluss oder erhöhter Sitzposition wählen. Diese Bauformen gibt es:

  • Limousinen: Klassische Bauweise als 4-Türer mit Stufenheck oder mit Fließheck und großer Heckklappe. Im Trend liegen Coupé-Limousinen, die Elemente beider Bauformen vereinen und die Optik in der oberen Mittelklasse veredeln. Das gefällt Fahrern, die den Platzvorteil einer Limousine mit dem eleganten Auftritt eines Coupés verbinden wollen, das als 4-Türer den leichteren Zustieg für die Fondpassagiere erlaubt.
  • Kombi: Die 5-Türer mit dem großen Laderaum sind inzwischen die beliebteste Bauform in der oberen Mittelklasse. Für Privatnutzer das ideale Familien- oder Reiseauto und Topseller bei den Firmenwagen, da sich die Ladefläche mit umgelegten Rücksitzen auf XL-Format vergrößern lässt.
  • Coupé und Cabriolet: Baulich meist eng verwandte 2-Türer, die als 4-Sitzer komfortabel eingerichtet sind. Sie dokumentieren stärker das Prestige der oberen Mittelklasse und nehmen die Zielgruppe der sportlichen und junggebliebenen Käufer ins Visier, die ein Auto mit hohem Freizeitwert oder einen Zweitwagen kaufen wollen.
  • SUV: Das KBA stuft die Sport Utility Vehicles zwar in ein eigenständiges Fahrzeugsegment ein, doch im Alltag treten die SUV mit erhöhter Sitzposition und Offroad-Optionen gegen Limousinen oder Kombis der oberen Mittelklasse an. Und erobern sich mit ihrem flexiblen Einsatzprofil zunehmend Marktanteile. Insbesondere beim Einsatz auf unbefestigten Straßen oder als Zugmaschine können die in den USA als Mid-Size-SUV bezeichneten Fahrzeuge ihre Vorteile ausspielen.

Die obere Mittelklasse als Firmenauto und Gebrauchtwagen

Viele Volumenhersteller haben sich in den letzten Jahren aus dem Segment der oberen Mittelklasse zurückgezogen. Der Grund: Die Entwicklungskosten für neue Modelle steigen und die Zulassungszahlen für Modelle der oberen Mittelklasse sinken. Laut KBA reduzierte sich deren Anteil an den Neuverkäufen von fast neun Prozent zur Jahrtausendwende auf 3,8 % im Zeitraum 2018. Die meisten der knapp 130.000 verkauften 2018er-Neuwagen der oberen Mittelklasse werden dabei übrigens als Geschäftsauto zugelassen, da sie als Firmenwagen oder Flottenfahrzeuge unterwegs sind. Da diese meist schon nach wenigen Jahren ausgetauscht werden, profitieren davon private Gebrauchtwagenkäufer, die aus einem großen Pool von Rückläufern relativ junger Fahrzeuge auswählen können. Einzige Einschränkung: Die Auswahl an Modellvarianten ist bei solchen Gebrauchtwagen begrenzt, da wenige Baureihen die Statistik der am besten verkauften Autos der oberen Mittelklasse dominieren.

Das sind die beliebtesten Autos der oberen Mittelklasse

Die Zulassungszahlen von Neuwagen der oberen Mittelklasse mögen sinken, doch bei der Frage „Was sind die beliebtesten Modelle?“ verändert sich die Antwort seit Jahren nicht. Denn nach dem Rückzug von Herstellern wie Opel, Peugeot oder Ford aus der zweithöchsten Fahrzeugklasse teilen sich wenige Produzenten vor allem mit ihren Premiummarken den Markt. Bei den Flottenwagen etwa kommen gut 80 Prozent der Verkäufe auf das Trio BMW, Audi und Mercedes-Benz. Der Blick auf die beliebtesten und meistverkauften Neuwagen der oberen Mittelklasse inklusive der SUV-Bestseller zeigt, welche Baureihen regelmäßig in der Hitliste auftauchen:

  • BMW: Limousinen und Kombis der 5er-Reihe und bis 2017 der 5er Gran Turismo GT sowie das SUV-Duo X5/X6.
  • Audi: Limousinen und Kombis der Baureihe A6 mit den Sportversionen S6 oder RS6 sowie das Coupé der Baureihe A7 und das SUV Audi Q5.
  • Mercedes-Benz: Limousinen und Kombis der E-Klasse, ab 2009/2010 die Coupés und Cabrios der E-Klasse sowie das SUV GLE.
  • Volvo: Limousinen und Kombis der Baureihen S70/S80/V70/XC70 sowie ab 2016 die Nachfolger S90/V90 und das SUV XC90.
  • Jaguar: Limousinen vom S-Type und der Nachfolger XF.
  • Lexus: Limousinen der Baureihen ES und GS sowie das SUV RX.
  • Maserati: Sportlimousinen der Baureihe Ghibli.
  • Peugeot-Citroën: Limousinen der Baureihen 607 und C6 bis 2010/2012.

Preise und günstigste Modelle der oberen Mittelklasse

In der Premiumliga starten die Preise für einen Neuwagen der oberen Mittelklasse im Jahr 2019 bei rund 50.000 Euro. Das ist jedoch eher der Einstieg für die Vierzylinder-Modelle mit herkömmlichem Antrieb und der Serienausstattung. Wer Allrad, Hybridtechnik oder die Topmotorisierung und noch dazu das volle Programm elektronischer Fahrerassistenten als Extras ordert, hebt den Anschaffungspreis schnell auf Oberklasse-Niveau jenseits der 70.000 Euro an. Doch es gibt auch Hersteller, die den Premium-Modellen Konkurrenz machen und mit niedrigeren Einstiegspreisen oder besserer Serienausstattung locken. Wenn es kein Gebrauchtwagen sein soll, dann ermöglichen diese Modelle den günstigeren Einstieg in die obere Mittelklasse:

  • Toyota Camry: Die Limousine startet im Jahr 2019 als Hybrid in Deutschland zu Preisen ab rund 40.000 Euro.
  • Skoda Superb: Die VW-Tochter bietet Limousine und Kombi der Baureihe als 2019er Modelle ebenfalls ab knapp 40.000 Euro an.
  • VW Arteon: Mit der Coupé-Limousine kehrt Volkswagen im Jahr 2017 in die obere Mittelklasse zurück und ruft einen Basispreis von gut 45.000 Euro auf.
  • Genesis: Hyundais Edelmarke besetzt in einigen Ländern mit den Genesis G70 oder G80 das Segment der oberen Mittelklasse und legt die Preislatte zwischen rund 40.000 und 45.000 Euro an.

Tipps für den Gebrauchtwagenkauf

Wer ein Modell der oberen Mittelklasse gebraucht kaufen will, findet angesichts der Dominanz ehemaliger Firmenwagen auf dem Markt vor allem Kombis und Limousinen der deutschen Premiumhersteller. Die bringen das Prestige der Marken mit und sind als Firmenauto oft auch überdurchschnittlich gut ausgestattet. Gleiches gilt für asiatische Exoten wie den noch als 2020er Modell verfügbaren Infinity Q50 oder den bereits 2010 in Europa aus dem Programm genommenen Hyundai Grandeur. Damit ein Gebrauchtwagen der oberen Mittelklasse das für Sie passende Profil hat, sollten Sie beim Kauf diese Aspekte beachten:

  • Motorisierung und Unterhaltskosten: Starke Motoren etwa in V6-Bauweise geben Limousinen oder Kombis als Benziner und Diesel ein sportliches Profil. Dafür jedoch können die Modelle mit den Topmotorisierungen höhere Unterhaltskosten verursachen, wenn es um Steuer und Versicherung geht. Weniger PS helfen sparen, und die machen sich auch auf der Tankrechnung positiv bemerkbar.
  • Ausstattung und Extras: Die deutschen Premiumhersteller sind bei der Ausstattung serienmäßig sparsam. Gerade gebrauchte Firmenwagen aber bringen oft praktische Extras mit. Und Sonderausstattungen wie Tempomat, Stauassistent, Navigations- und Infotainmentsystem sind beim Gebrauchten günstiger zu haben als beim Neuwagenkauf.
  • Laufleistung und Zustand: Insbesondere wenn Sie Kurzstreckennutzer sind, können auch Modelle mit hohem Kilometerstand noch viele Jahre im Einsatz sein. Und ehemalige Geschäftsautos sind meist professionell gepflegt worden, was dem technischen Zustand zugute kommt.
  • Einsatz als Firmenauto: Modelle der oberen Mittelklasse sind die klassischen Geschäftswagen und können auch als Gebrauchte entsprechend steuerlich abgeschrieben werden. Bei privater Nutzung allerdings bringt der Kauf eines Gebrauchtwagens Nachteile, da das Finanzamt den geldwerten Vorteil auf Grundlage des Neuwagenpreises berechnet.

Im Jahr 2016 startet die Mercedes-Benz E-Klasse als Hybrid in die Serie, während BMW 2017 mit dem Hybridmodell 530e und im 2020er Modelljahrgang mit dem 520d als Mildhybrid folgt. Hybrid-Pionier Toyota bringt seinen Camry 2019 in Deutschland gleich nur mit dem kombinierten Antrieb auf den Markt. Hybridmodelle sind also auch in der oberen Mittelklasse der Trend bis zur Serienreife der ersten Elektroautos in diesem Segment. Wie die konkret aussehen können, zeigt Volvos E-Tochter mit dem für 2020 angekündigten Elektroauto Polestar 2. Bei den Sportkombis der Klasse aber setzt Audi erstmal weiter auf V8-Power und stellt die 2020er-Generation des Audi RS6 mit 600 PS vor.

FAQ zu Modellen der oberen Mittelklasse

  • Soll ich einen Neuwagen oder Gebrauchtwagen kaufen: Das Prestige gibt es bei einem Neuwagen der oberen Mittelklasse ab Werk, für die meisten Extras aber müssen Sie auch extra bezahlen. Das treibt die Neuwagenpreise schnell in die Höhe, doch dafür fahren Sie mit der neuesten Technik etwa bei der Wahl von Hybrid- oder Elektroantrieben. Als Gebrauchtwagen punkten Modelle der oberen Mittelklasse meist mit guter Ausstattung, sodass Sie sich mehr Extras leisten können.
  • Welches sind die besten Modelle: Das Ranking wird in Tests und Kundenbefragungen von den Fahrzeugen der deutschen Premiummarken angeführt. BMW 5er, Mercedes-Benz E-Klasse und Audi A6 sind außerdem als Topseller in der Zulassungsstatistik für Neuwagen regelmäßig ganz vorne mit dabei, wobei die Platzierung des Trios untereinander immer mal wieder wechselt.