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Bentley Arnage
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Bentley Arnage

Die viele Jahrzehnte unter einem Dach vereinten britischen Luxusmarken Rolls-Royce und Bentley standen lange Zeit für eine Modellpolitik, die in der Automobilgeschichte ziemlich einzigartig ist. Die edlen Limousinen, Coupés und Cabriolets aus dem Stammwerk im englischen Crewe wurden parallel unter beiden Markennamen verkauft. Weiterlesen

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Der Bentley Arnage ist das letzte unter Rolls-Royce entwickelte Modell

Als die Briten im Jahr 1998 mit dem Rolls-Royce Silver Seraph ihre erste wirkliche Neuentwicklung seit den 1980er Jahren präsentierten, wurde die gewohnte Modellpolitik beibehalten und mit dem Bentley Arnage auch wieder eine Sportlimousine auf Basis des Rolls-Royce ins Programm aufgenommen. Es sollten die letzten Schwestermodelle des Traditionsherstellers werden. Denn im selben Jahr wurde das Unternehmen aufgespalten und die Markenrechte an die deutschen Autobauer VW und BMW verkauft. Auf diese Weise trat der Volkswagen-Konzern das Erbe von Bentley an. Bis zur Fertigstellung des Nachfolgemodells Bentley Mulsanne im Jahr 2009 behielten die Wolfsburger den Bentley Arnage im Programm.

Die ersten Bentley Arnage erhalten V8-Motoren von BMW

Als der Bentley Arnage im Frühjahr 1998 vom Band rollte, konnten sich die Briten rühmen, eine der spurtstärksten Luxuslimousinen der Welt anzubieten. Zu verdanken war dieser Ehrentitel einer technischen Neuerung, die einem Traditionsbruch gleichkam. Vor der Aufspaltung des Unternehmens Rolls-Royce entschied der alte Eigentümer, die bisher verbauten V8-Aggregate aus Eigenproduktion im neuen Bentley Arnage durch einen Antrieb zu ersetzen, der moderner und sparsamer sein sollte. Sie schauten sich bei den in Frage kommenden Zulieferern um und wurden in München fündig. BMW erhielt den Auftrag, die neuen V8-Triebwerke zu liefern. Der zu Rolls-Royce gehörende Motorenhersteller Cosworth passte die Motoren anschließend für die Bentley Arnage an.

Der Bentley Arnage Green Label

Die erste Motorengeneration des Bentley Arnage erhielt ihre sportliche Dynamik durch den Einbau von zwei Turboladern, die dafür sorgten, dass sich die zur Verfügung stehenden 260 kW (353 PS) entfalten konnten. Das 4,4 Liter Aggregat schob die knapp 2,5 Tonnen schwere und fast 5,40 Meter lange Limousine in gut 6,5 Sekunden aus dem Stand auf einhundert Stundenkilometer. Eher durchschnittlich hingegen fiel die Höchstgeschwindigkeit aus, die mit 240 km/h um zehn Kilometer hinter dem schwereren Vorgänger Bentley Turbo R zurückblieb. Mit einem grün unterlegten Flügellogo der Marke Bentley wurde der Bentley Arnage unter der Bezeichnung Green Label bis zum Baujahr 2000 angeboten.

Der Bentley Arnage Red Label

Eine zweite, hubraumstärkere Variante des Bentley Arnage stand ab 1999 unter dem Namen Red Label im Programm. Der neue Markeneigner Volkswagen griff hier auf den zuvor im Bentley Turbo R verbauten 6,8 Liter Motor zurück. Dem Bentley Arnage Red Label standen 336 kW (456 PS) zur Verfügung. Die Hundertermarke erreichte die Limousine in 5,5 Sekunden, die Spitzengeschwindigkeit stieg auf 270 km/h. Der Nachteil: Mit dem traditionellen V8-Triebwerk aus Cosworth-Produktion verbrauchte der Bentley Arnage mit 19,5 Litern drei Liter mehr als der Bentley Arnage Green Label. Was in dieser Preisklasse jedoch für die wenigsten Kunden die Kaufentscheidung beeinflusst haben dürfte.

Der Bentley Arnage R und die Langversion Bentley Arnage RL

Ab dem Baujahr 2001 wurde mit Einstellung der Green Label Bentley Arnage die Label-Bezeichnung fallengelassen. Das 6,8 Liter Modell wurde ab 2002 als Bentley Arnage R vermarktet. Zur gleichen Zeit wurde die Modellpalette um Langversionen des Bentley Arnage erweitert. Die Bentley Arnage RL wurden bis ins Jahr 2006 in drei unterschiedlichen Radständen von bis zu 3,80 Metern angeboten. Zum Vergleich: Der normale Bentley Arnage brachte es auf 3,11 Meter.

Der Bentley Arnage T und runderneuerte Twinturbotriebwerke ab 2002

Mit der Einführung der Langversionen erhielt der Bentley Arnage einen runderneuerten V8-Motor der 6,8 Liter Hubraumklasse. Wie zuvor das aus dem Programm genommene 4,4 Liter Aggregat erhielt das Triebwerk nun zwei Turbolader, die das Ansprechverhalten des 298 kW (405 PS) Motors verbessern sollten. In modifizierter Version wurde der Antrieb  im 2002 vorgestellten Topmodell Bentely Arnage T verbaut, der auf 340 kW (462 PS) zugreifen konnte. Nach einer Modellpflege im Baujahr 2005 stiegen die Motorleistungen auf 373 kW (507 PS) beim Arnage T und auf 335 kW (456 PS) bei den Arnage R. Ab dem Baujahr 2009 stand mit dem Bentley Mulsanne dann der Nachfolger des Bentley Arnage bereit.

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Technische Daten Bentley Arnage

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