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Rolls-Royce Silver Spur

Rolls-Royce Silver Spur - mehr Größe als die Basis

Der Rolls-Royce Silver Spur basierte auf dem als Silver Spirit bekannten Basismodell der Luxuslimousine aus Großbritannien. Der Radstand des Silver Spirit war 1980 verlängert worden und so entstand der teilweise auch als Silver Dawn bezeichnete Rolls-Royce Silver Spur. Neben der normalen Limousine wurde kurzfristig auch eine sportliche Version des Autos vermarktet, das zur besseren Unterscheidung den Modellnamen Rolls-Royce Flying Spur erhielt. Im weiteren Verlauf der Modellgeschichte brachte der englische Hersteller noch eine Version unter der Bezeichnung Rolls-Royce Silver Spur Touring Limousine heraus.

So entstand der Rolls-Royce Silver Spur

1980 stellte Rolls Royce die Produktion des bis dahin erfolgreichsten Modells Silver Shadow nach 15 Jahren endgültig ein. Ersetzt wurde die Luxuslimousine durch den Silver Spirit, der äußerlich vollkommen neu designt worden war. Kurz darauf kam die Version mit dem längeren Radstand heraus, die als Silver Spur - frei übersetzt "silberner Sporn" - den Erfolg der Luxuskarossen fortsetzen sollte. Technisch hatte es keinerlei Veränderungen zum Basismodell gegeben. Optisches Merkmal für den Rolls-Royce Silver Spur war das serienmäßige Vinyldach. Im Grunde vollzog man beim Rolls-Royce Silver Spur identische Entwicklungsschritte, die auch beim Silver Spirit erfolgten. Insgesamt gab es vier aufeinanderfolgende Baureihen mit folgenden internen Bezeichnungen:

  • Mark I, Bauzeit 1980 bis 1989
  • Mark II, Bauzeit 1989 bis 1993
  • Mark III, Bauzeit 1993 und 1994
  • New Silver Spur, Bauzeit 1994 bis 1997

In der zweiten Baureihe wurde erstmals eine elektronische Fahrwerksregelung von Bosch verwendet und eine Hydropneumatik für die Hinterachse eingebaut. Bei der dritten Generation erfolgte eine Überarbeitung des Antriebs mit dem Ziel, die Leistung weiter zu steigern. Die letzte Baureihe zeigte ebenfalls einige technische Innovationen und im Design eine rundlichere Frontpartie. Ab 1997 erhielt der Rolls-Royce Silver Spur serienmäßig einen Motor mit Turbolader.

Die Erfolge ließen nicht auf sich warten

Kommerziell war der Rolls-Royce Silver Spur erfolgreicher als das Vorgängermodell, das auch unter der Bezeichnung Silver Wraith bekannt war. Insgesamt wurden von 1980 bis 1988 mehr als 8.800 Exemplare des Rolls-Royce Silver Spur verkauft. Damit blieb das Modell nur knapp hinter der Basisversion Silver Spirit zurück.

Die Rolls-Royce Silver Spur Touring Limousine

Ihren ersten offiziellen Auftritt hatte die Rolls-Royce Silver Spur Touring Limousine im Februar 1984. Dabei handelte es sich um die sechstürige Version des Silver Spirit. Der Radstand war um 914 Millimeter verlängert worden. Hergestellt wurde die Rolls-Royce Silver Spur Touring Limousine zunächst bei Robert Jankel Design. Dieses Unternehmen gehörte damals dem Gründer der Retro-Car-Marke Panther Westwinds. Insgesamt baute man 16 Exemplare dieser Luxuslimousine, die überwiegend nach Nordamerika verkauft wurden. Der Preis für die Rolls-Royce Silver Spur Touring Limousine lag mit 140.000 britischen Pfund beinahe doppelt so hoch wie der Preis des Basismodells. Im Jahr 1985 entschloss sich der britische Hersteller, die lange Limousine in Eigenregie zu produzieren. Der Radstand wurde noch einmal verlängert, dafür erhielt die Rolls-Royce Silver Spur Touring Limousine nur noch vier statt der bisherigen sechs Türen. Als 1992 die Produktion des Repräsentationsfahrzeugs Phantom VI eingestellt wurde, war die lange Version des Rolls-Royce Silver Spur das längste Fahrzeug im gesamten Konzern. Um die Eigenständigkeit dieser Limousine zu untermauern, fiel die Modellbezeichnung Silver Spur 1991 weg. Fortan wurde das Fahrzeug ausschließlich als Rolls-Royce Touring Limousine verkauft.

Edle Materialien und ein ganz besonderes Fahrgefühl

Im Innenraum eines Rolls-Royce Silver Spur fühlt man sich nicht wie in einem gewöhnlichen Auto. Hochwertiges Leder auf Sitzen, Lenkrad, Schaltknauf und den Türverkleidungen in Verbindung mit edlen Wurzelholzeinlagen und glänzenden Chrom sowie matten Aluminiumelementen sorgen für ein ganz besonderes Ambiente. Das ausgezeichnet abgestimmte Fahrwerk zaubert jede Unebenheit des Untergrunds einfach weg.

Darauf sollte man beim Kauf eines Rolls-Royce Silver Spur achten

Besonders, wenn sie mit Rechtslenkung ausgestattet sind, lassen sich die Nobelkarossen von Rolls-Royce vergleichsweise günstig kaufen. Den Rolls-Royce Silver Spur gibt es teilweise schon unter 15.000 Euro (je nach Baujahr). Es gilt aber, die Folgekosten im Auge zu behalten. Inspektionen und Ersatzteile sind unter Umständen ein erheblicher Kostenfaktor. Besonders, wenn der Wagen schon mehrere Vorbesitzer hatte, sollte auf eine lückenlose Dokumentation von Inspektionen und Instandhaltungsarbeiten geachtet werden. Aufgrund der teilweise hohen Kosten spart hier mancher Autobesitzer gern dringend notwendige Dinge ein. Besonders wichtig ist dabei die Einhaltung des Hydraulik-Services, der werksseitig alle 96.000 Kilometer empfohlen wird. Durch Langlebigkeit hingegen glänzen die V8-Motoren im Rolls-Royce Silver Spur. Eine regelmäßige Kontrolle aller Dichtungen ist aber auf jeden Fall empfehlenswert.